Liste der Länder nach Einkommensverteilung

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Damit sich die Lebensbedingungen für die Plantagenarbeiter verbessern, kämpft ihre Gewerkschaft für einen besseren Mindestlohn. Der Einzelhandel beschäftigt Seit einiger Zeit ist zwar Kaffee die wichtigste Exportpflanze des Landes.

Meine Favoriten.

Die Bananen sind ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaft des Landes: Einst prägte Honduras den Begriff der Bananenrepublik. Die Frucht war lange Zeit das wichtigste Exportprodukt.

Parallelen zu Deutschland zu ziehen -wie die Forenautoren über mir- halte ich für unrealistisch und fast moralisch verwerflich gegenüber den vielen bettelarmen Kenianern. Sie sollten mal in dem Artikel den aufgeführten Gini-Index von Deutschland 30,13 und Kenia 48,51 zunächst einmal verstehen und nicht einfach unter den Tisch fallen lassen. Die Beschreibung der Lage in Kenia im Artikel halte ich für sehr wichtig. Wollen wir uns über Jahrzehnte eine lebenswerte Erde erhalten, gilt es die Problemregionen im Auge zu halten, zu fördern und zu verbessern.

Sollen wir jetzt heulen und zähneknirschen und dann voller Demut die Hummerkönigin Wagenknecht wählen, weil, die will ja auch die bösen Reichen und so. Natürlich gibt es die. Zu einem gewissen Grad lässt sich das auch gar nicht vermeiden. Wenn ein Maurer das gleiche verdient wie ein Herzchirurg, wer macht sich dann noch die Mühe, Medizin zu studieren? In einer Gesellschaft voller Millionäre gäbe es Niemanden mehr der das Brot bäckt oder den Müll abholt.

Es ist jedoch ein Unterschied ob die Spitzenverdiener fünfmal so viel verdienen wie die Mindestlöhner oder fünfhundert mal so viel. Und DA gibt es ganz gravierende Differenzen. Oft gerade in jenen Ländern für die man sonst Spendenaufrufe hört. Da kommen Dir reiche Inderinnen entgegen mit Goldschmuck, die glitzern wie ein Weihnachtsbaum und 2 Meter daneben steht eine Frau mit 2 rotzigen Kindern, da machst Du den Rücksack auf, und schaust ob da nicht noch ein Apfel oder ein paar Kekse drin sind.

Stört sich die im Dollar Sari gewandete Inderin an der Frau neben sich. Aich hab mal auf einer Baustelle einer Arbeiterin ich nehme an eine Unberührbare geholfen, einen schweren Sack auf den Kopf zu hieven, das hat sie alleine nicht hinbekommen.

Von dem Zeitpunkt an war ich für meine indischen Geschäftspartner Luft. So sieht es nämlich aus. Wenn ich Menschen ihren erarbeiteten Reichtum einfach wegnehme strengen sie sich nicht mehr an. Alle sozialistischen Experimente sind sang- und klanglos gescheitert. Leistung muss sich lohnen, dann geht auch was voran. Almosen aus dem Westen haben dagegen vor allem Schaden angerichtet in Afrika.

Also hatten einwanderungskritische Bewegungen schon relativ früh relativ viel demokratische Legitimität beim nördlichen Nachbarn. Bei den Folketingswahlen wurde sie mit 21,1 Prozent der Stimmen zweitstärkste Kraft. Charakteristisch im dänischen Diskurs ist auch die Forderung der Mehrheitsgesellschaft nach nationaler Autonomie in der Einwanderungspolitik und völliger Kontrolle darüber, wer ein Aufenthaltsrechts erhält — eine Forderung die unter Engländern bei der Brexit-Debatte schnell den Rassismusvorwurf mit sich zog.

Dänemark konnte sich sogar einen Rechtsvorbehalt bei den EU-Verträgen aushandeln, unter dem das Land sich der Verpflichtung entzieht, sich an der europäischen Asyl- und Integrationspolitik zu beteiligen.

Übrigens wurde vom dänischen Volk, in einem Referendum am 3. Dezember , dieser Rechtsvorbehalt erneut bekräftigt — was ich um ehrlich zu sein überhaupt nicht wusste, bis ich es neulich auf Wikipedia las.

Und die Dänen sind mehrheitlich auf Konfrontationskurs mit dem Islam. In ihrer vaerdidebat Wertedebatte ist die Auffassung für europäische Verhältnisse ungewöhnlich weit verbreitet, dass muslimische Einwanderer hauptsächlich wegen ihres entfernten Wertesystem mangelnd integrationsfähig seien.

Das Problem der Integration liege nicht bei der Aufnahmegesellschaft, sondern bei den Eigenarten einer bestimmten Einwanderergruppe: Zeichen dafür sind nicht nur die Diskussionen über die entlarvende TV2 Doku über radikale Mainstream-Imame oder die Karikaturen-Debatte, in der die Mehrheit der Dänen fühlten, ihre Meinungsfreiheit sei durch muslimische Einschüchterung unterwandert wurden.

Die Bevölkerung ist mehrheitlich der Meinung, dass die schlecht laufende Integration die Schuld der Zuwanderer selbst ist. Im Alltag scheint sich dieses Phänomen stark zu manifestieren: Die weiteren Details der dänischen Einwanderungspolitik, ihrer parteipolitischen Geschichte und der dahinter stehenden gesellschaftlichen Mentalität und Debatte, sind faszinierend. Doch mich interessiert eigentlich mehr was die Erfahrung Dänemarks für die Schlussfolgerungen bedeutet, die so oft im deutschen Diskurs über die gesellschaftlichen Folgen der Einwanderungs- und Islamkritik gezogen werden.

Dänemarks institutionalisierter Konsens über Einwanderungs- und Islamkritik geht, nach deutschem Standard, gegen jede politische Vernunft. Nicht nur der dänische Sozialstaat sollte bald am Rande des Ruins stehen ohne die hochmotivierten syrischen und maghrebinischen Facharbeiter. Die liberale Demokratie und die öffentliche Moral müssten schon längst unter dem Neuaufstieg des kulturellen Chauvinismus und eines rechtsnationalen Zeitgeistes wegerodiert sein.

Der deutschen Konsenstheorie zufolge müssten Prozent aller Dänen abgehängte Angstbürger und frustrierte Globalisierungsverlierer sein, die nur ihre eigenen Probleme auf Ausländer projizieren. Verblüffend ist, dass es dies schon seit gut 25 Jahren tut. Und trotz der Jahrzehnte am politischen und moralischen Abgrund, scheint es Dänemark doch ziemlich gut zu gehen. Im Korruptionswarnehmungs-Ranking liegt Dänemark auf 1 — Deutschland auf Die Dänen sehen also nicht aus wie blutrünstige Nazis, dessen Hass und Gewalt unausweichlich von offen islamkritischer Politik legitimiert werden.

Dänemarks Bestehen auf eine Leitkultur — und darauf, dass der Islam nicht zu Dänemark gehört — gilt als demokratieferne Haltung im hiesigen Spektrum. Der Schutz des dänischen Sozialstaats wird oft als Antrieb dieser Haltung genannt. Der Kontrakt auf dem er basiert baut aber auf engen Netzwerken des sozialen Kapitals und Vertrauens auf, die nur in einer ethnisch-kulturell sehr homogenen Gemeinschaft garantiert sind.

Aber warum haben die Dänen weniger Angst vor dem Verfall der gesellschaftlichen Moral, oder dem möglichen Aufstieg eines Neonazismus, als vor der Erosion ihres Sozialstaats durch sozialabhängige Outsider?

Entweder sind sie in einer globalisierten Welt hoffnungslos Rückwärtsgewandt, oder einfach nur dem deutschen Diskurs 25 Jahre voraus. Vielen Dank für den sehr interessanten Artikel. Wir könnten von Dänemark noch mehr lernen: Dort ist im öffentlichen Raum lediglich das Zeigen der dänischen und europäischen Flagge erlaubt. Diese Regel sollte auch von uns übernommen werden. Dafür bräuchten wir eine Regierung, die keine Angst vor Interessenverbänden der Einwanderer hat.

Hier gelten allein die Regeln der Bundesrepublik Deutschland. Ein sehr interessanter Beitrag. Es wird bei uns ja immer der Popanz der Globalisierung an die Wand genagelt, der alles zu bestimmen hätte. Wenn man durch die Welt reist, sieht man wirtschaftlich zwei dominierende Modelle: Nun scheint es mir als ökonomischem Laien derzeit so, als sei das chinesische System erstaunlicherweise wesentlich flexibler und uns letztendlich in der Dynamik überlegen.