Erdölraffinerie

Rohöl ist eine braune, schwer entzündbare Flüssigkeit mit charakteristischem Geruch. Erdöl ist meistens auch von Erdgas begleitet Rohöl wird in Raffinerien zunächst unter Atmosphärendruck destilliert.

Kohlenstoffdioxid lässt sich mit Wasser herauswaschen. Unterschied zwischen Geräusch und Geräusch. Erdöl, Erdgas und Kohle gehören zu den fossilen Brennstoffen, da sie im Laufe der Jahrmillionen durch den Umbau ehemaliger Lebewesen entstanden sind.

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30/01/ · Aber wie lassen sich Benzin und Diesel aus Rohöl - einem Stoffgemisch aus über Komponenten - überhaupt isolieren? Category Education; Show more Show less. Loading Autoplay When autoplay.

Bei einer Temperatur von ca. Am Beispiel die Umsetzung von Merkaptanen: Beim nachfolgenden Claus-Verfahren wird der angefallene Schwefelwasserstoff mit Luftsauerstoff in einem Reaktor verbrannt. Es lässt sich dabei Schwefel gewinnen:. Die Umsetzung von Alkoholen: Die Umsetzung von Aminen: Weiterhin erhält man Wasserstoff als Produkt, der in den Hydrotreating-Prozessen und in Hydrocracking-Prozessen eingesetzt wird.

Bis zur Entdeckung des katalytischen Reformings im Jahre durch V. Ein von Standard Oil entwickeltes Reforming-Verfahren auf Basis molybdänhaltiger Katalysatoren wurde bald durch die wesentlich stabileren Platinkontakte ersetzt. Das Reforming läuft bei ca. Eine unerwünschte Nebenreaktion ist die Verkokung des Katalysators durch Polymerisations- und Dehydrierungsreaktionen. Es gibt zwei Hauptgruppen beim Cracken: Diese beiden Gruppen unterscheiden sich im Wesentlichen dadurch, dass beim thermischen Cracken keine Katalysatoren eingesetzt werden.

Dadurch können dem thermischen Cracken auch Rückstände der Erdöldestillation zugeführt werden, die wegen ihres Gehalts an Schwermetallen und Schwefel den Katalysator beim katalytischen Cracken beschädigen würden. Leitet man das Leichtbenzin in dieses Gemisch, wird es gespalten Beispiel am n-Heptan:. Ethen und Propen sind wichtige Zwischenprodukte zur Herstellung von Kunststoffen. Die Pyrolyse wird auch als Steam-Crackverfahren bezeichnet. Im Gegensatz zum katalytischen Cracken findet die Pyrolyse bei sehr viel höheren Temperaturen und ohne Katalysator statt.

Die Fertigprodukte können gasförmig, flüssig oder fest sein. Unverzweigte Kohlenwasserstoffe neigen zu dieser Frühzündung, während verzweigte und ungesättigte Kohlenwasserstoffe sowie Aromate eine relativ hohe Klopffestigkeit besitzen. Der entstandene Brei steigt in dem Hohlraum zwischen Bohrgestänge und Bohrloch auf. Bei Bohrungen am Meeresboden werden Bohrplattformen errichtet.

Bei bis zu Meter Wassertiefe stehen die Plattformen auf Stelzen. Dieser Plattform-Typ besitzt lange Beine, die nicht am Meeresgrund aufsetzen, sondern am Ende mit riesigen Ballasttanks versehen sind, so dass der Schwerpunkt der Bohrplattform tief unter der Wasseroberfläche liegt. Bohrschiffe können sogar in Meter Meerestiefe bohren. Ist eine Bohrung erfolgreich, wird eine fest installierte Förderplattform errichtet. Die Erdöl- und Erdgasreserven sind nicht unbegrenzt, sie werden Mitte des Jahrhunderts zur Neige gehen.

Der Mensch verbraucht in Jahren die natürlichen Ressourcen, die sich in Millionen Jahren gebildet haben! Bei der Erdölaufbereitung wird das zunächst anfallende Gemisch aus Erdöl, Erdgas und Salzwasser getrennt. Hierbei entweicht das Gas. Das Öl-Salzwassergemisch trennt sich im Nassöltank aufgrund der verschiedenen Dichten teilweise auf. Das unter dem Öl schwimmende Wasser wird abgepumpt und in einem weiteren Arbeitsverfahren von restlichem Öl getrennt. Ein Teil des Erdöls bildet mit dem Wasser eine Emulsion.

Diese Emulsion wird erhitzt und einem Wechselspannungsfeld ausgesetzt. Sie setzen sich am Boden ab und können erneut mit einer Dichtetrennung abgetrennt werden.

Das entwässerte Rohöl wird zunächst in einem Tank gelagert und später zur Raffinerie transportiert. Der Transport über die Meere in Öltankern ist sehr kostenaufwendig und mit hohen Risiken verbunden.

Derartige Supertanker können bis zu Tonnen Öl aufnehmen. Ein riesiger Ölteppich trieb im Meer und verschmutzte mehr als Kilometer Küste.

Es dauerte viele Jahre, bis sich die Küsten Alaskas von dieser Katastrophe erholten. Trifft das Rohöl in der Raffinerie ein, werden die einzelnen Bestandteile zunächst in einer fraktionierten Destillation abgetrennt. Da das Rohöl ein Gemisch verschiedener Kohlenwasserstoffe mit unterschiedlichen Siedetemperaturen darstellt, kann man die Stoffe in die verschiedenen Siedebereiche, die Fraktionen , abtrennen.

Diese gelangen in den Destillationsturm, der aus zahlreichen Glockenböden aufgebaut ist. In den Glockenböden sammeln sich die Destillate der einzelnen Fraktionen. Nach oben nehmen die Temperaturen der Glockenböden ab. Der aufsteigende Dampf wird im Gegenstrom zur kondensierten Flüssigkeit in Kontakt gebracht.

Dieses Verfahren nennt man Rektifikation. Dabei kondensieren alle Stoffe, die einen höheren Siedepunkt besitzen, als die Flüssigkeit im Glockenboden. Der Rückstand wird in einer Vakuumdestillation erneut bei niedrigem Druck fraktioniert. Der niedrige Druck bewirkt eine Siedepunkterniedrigung, so dass dies verhindert wird.

Das Heizöl wird zum Heizen in Ölbrennern oder als Dieselkraftstoff eingesetzt. Bei der nachfolgenden Vakuumdestillation des Rückstands erhält man weitere wichtige Erdölprodukte. Das schwere Heizöl dient als Brennstoff für Kraftwerke oder Schiffsmotoren. Die Schmieröle eignen sich als Schmierstoffe für Motoren und Getriebe. Die aus dem Rohöl durch fraktionierte Destillation gewonnenen Mengen an Rohbenzin reichen nicht aus, um den Markt zu decken. Daher werden beim Cracken die anfallenden langkettigen Alkane in kurzkettige Alkane gespalten.

Dabei verdampft das Gemisch vollständig und gelangt in den Reaktor. Das beste Umwandlungsergebnis von allen Konversionsanlagen liefert das Hydrocracken. Das Hydrocracken erfordert hohe Investitionen in die Infrastuktur. Die Betriebskosten sind höher als bei den anderen Crackingverfahren.

Beim Hydrocracken werden die C-Bindungen bei hohem Druck bis bar mit einem katalytischen Spaltverfahren in Gegenwart von Wasserstoff gebrochen. Die Vakuumdestillation und die thermischen Crackverfahren erzeugen Destillationsrückstände, die schwerer sind als das normale schwere Heizöl. Diese schweren Rückstandsöle können jedoch in einer weiteren Konversionsanlage, dem Coker , in Gase, Benzine, Mitteldestillate und vor allem Petrolkoks umgewandelt werden. Der grundlegende Verarbeitungsprozess in einer Raffinerie ist die Rohöldestillation.

Dabei wird das Rohöl in verschiedene Fraktionen zerlegt. Nachdem das Rohöl den Tank verlassen hat, wird zuerst in einem Entsalzer sein Salzgehalt reduziert. Dann wird das Öl in Wärmeaustauschern vorgewärmt und in den Röhrenöfen auf Destillationstemperatur aufgeheizt.

Im Hauptturm der Rohöldestillation erfolgt die Auftrennung in die einzelnen Produktgruppen, die durch ihre unterschiedlichen Siedebereiche gekennzeichnet sind.

Die Dämpfe steigen in den Türmen hoch. Je schwerer sie sind, desto schneller verflüssigen sie sich wieder.