Unterschied zwischen kurz- und langfristigen Kapitalgewinnen


Diese Seite wurde zuletzt am Die Ausnahmeregelung wird sich aber nach dem Gesetzeswortlaut nicht nur auf mehr oder weniger zwangsläufige Wohnsitzwechsel beschränken lassen. Grundsätzlich ist für Werbungskosten der Sparer-Pauschbetrag i.

Beispiel Gewerbesteuer


Der Zahlende behält sie für den Empfänger ein und überweist sie an die Finanzbehörde. Auch wenn Kapitalerträge nicht der Kapitalertragsteuer unterliegen, wie zum Beispiel Zinsen aus Privatdarlehen, bedeutet das nicht, dass sie steuerfrei bleiben.

Der Empfänger muss die Kapitalerträge in seiner Steuererklärung angeben. Die österreichische Kapitalertragsteuer ist als Abgeltungsteuer konzipiert. Die Bestimmungen der Endbesteuerung stehen im Verfassungsrang Endbesteuerungsgesetz.

Die Schweizer Kapitalertragssteuer wird als Verrechnungssteuer oder als Zahlstellensteuer bezeichnet. Diese Steuer ist nicht nur als Einkommensteuer ausgelegt, sondern dient wegen der Höhe des Steuersatzes auch als Vermögensteuer. Weil in der Schweiz das Bankkundengeheimnis viel umfassender als in anderen Staaten beachtet wird, ist die Verrechnungssteuer als Abgeltungsteuer konzipiert. Dieser Betrag wird nach korrekter Deklarierung der Zinserträge und des Vermögens zurückerstattet. Das heisst aber nicht, dass per Saldo keine Kapitalertragssteuer entrichtet wird: Sowohl auf Bundesebene wie auf kantonaler Ebene werden Kapitalerträge zum übrigen Einkommen hinzuaddiert und mit einem progressiven Steuertarif besteuert, die Verrechnungssteuer dient nur der Sicherung einer korrekten Deklaration von Kapitalien und Erträgen.

Einkünfte aus Kapitalvermögen sind in dem Jahr zu versteuern, in dem sie zugeflossen sind. Zugeflossen sind Einkünfte, wenn der Steuerpflichtige über sie verfügen kann, z.

Grundsätzlich ist für Werbungskosten der Sparer-Pauschbetrag i. Sofern nicht der gesonderte Steuertarif i. R nur die tatsächlichen Werbungskosten z. Gegenfinanzierungskosten geltend gemacht werden.

Dies ist dann vorteilhaft, wenn die tatsächlichen Werbungskosten über dem Pauschbetrag liegen. Sie können aber bei positiven Einkünften aus Kapitalvermögen aus folgenden Veranlagungszeiträumen abgezogen werden. Ähnlich wie bei den Werbungskosten kann dieses Prinzip aber bei bestimmten Kapitaleinkünften ausgesetzt sein, wobei Voraussetzung aber immer eine Anwendung der normalen tariflichen Steuer ist. Liegt ein solches nicht vor, gelten die unilateralen Regelungen zur Verhinderung von Doppelbesteuerungen vgl.

Dieser ermöglicht aufgrund seiner konstanten und von anderen Einkünften unabhängigen Höhe die Einführung einer Abgeltungsteuer. Sparer mit mittlerem und höherem Einkommen, die vor allem Zinsgewinne erzielen, haben mit dem neuen proportionalen Steuertarif zumeist Vorteile. Damit werden Aktien - und Fondsinvestments , die in der Regel eher dem Vermögensaufbau zuzurechnen sind, unattraktiver.

Das gilt allerdings nur für Neuanlagen ab 1. Alle Wertpapiere, die bis März , sofern die Papiere nach dem Verschiedene Aspekte des Sondertarifs sind Gegenstand der wissenschaftlichen und politischen Auseinandersetzung:. Der neue Steuersatz ist wesentlich niedriger als der Spitzensteuersatz. Kritiker sehen hierdurch das Prinzip der Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit Leistungsfähigkeitsprinzip berührt.

Waren vorher etwa Zinserträge von Mit dem Sondertarif werden Einkommen aus Kapitalanlagen gegenüber anderen Einkommensarten bevorzugt behandelt siehe Duale Einkommensteuer. Dafür bestehen jedoch nach Meinung der Befürworter gute Gründe: Ein Teil der Kapitalrendite ist lediglich ein Ausgleich der Inflation und führt nicht zu einer Erhöhung der Leistungsfähigkeit des Steuerpflichtigen.

Aus diesem Grund müsse dieser Teil der Kapitalerträge steuerfrei gestellt werden. Der Sondertarif benachteiligt Eigenkapitalfinanzierung gegenüber Fremdkapitalfinanzierung.

Während diese Doppelbesteuerung früher über das Anrechnungsverfahren vermieden oder über das Halbeinkünfteverfahren reduziert wurde, führt die Besteuerung mit der Einkommensteuer zu einer Doppelbelastung.

Dadurch besteht ein Anreiz, Gewinne des Unternehmens über Zinsen auszuschütten, statt diese als Gewinn auszuweisen.