Schiffe der Antike


Überwachungs- und Bedienstelle, die die Aufgaben vom Maschinenstand und Maschinenkontrollraum zugleich erfüllt. Mit der Konstruktion der Galeone wurden diese Mängel der Karacke im Atlantikeinsatz durch folgende konstruktiven Veränderungen behoben:.

Historische Schiffe


Tauwerk oder Ketten verdrehen; 2. Eindrehen eines vor Anker gegangenen Schiffs auf die Richtung des Windes oder Stromes mit der dabei auftretenden ersten Belastung der Ankerkette. Papenburg, Leer, und Emden.

Entstanden ist der Englische Kanal während der Eiszeiten. Der Fang wird an Bord selber zerlegt und eingefroren. Der derartig bearbeitete Fang kann sehr viel länger ohne Qualitätsverminderung an Bord bleiben als der eisgekühlte Fang. Überwachungs- und Bedienstelle, die die Aufgaben vom Maschinenstand und Maschinenkontrollraum zugleich erfüllt.

Auf Yachten mit Hochtakelung und Drahtfallen vielfach in Gebrauch gekommen. Segel aufrollen und befestigen auch beschlagen. Leute, Spezialisten, die in den Häfen dafür sorgen, dass die Schiffe sicher an den Pollern liegen. Es ist ein Kuhhorn, halb mit festem Fett gefüllt, in dem die Segelnadeln stecken. Sie rosten dort nicht, und kann mit dem Fett die Nadeln und den Faden beim Arbeiten einfetten,. Auf Yachten benutzt man statt des Hornes eine kleine runde Dose. Jeder Mann hat dabei bestimmte Aufgaben an bestimmten Stellen zu erfüllen.

Die Fische wurden mit dem Grundschleppnetz gefangen und in Eis gepackt. Die Fangreisen dauerten drei bis sechs Wochen. Heute benutzt man Fangfabrikschiffe. Bei festlichen Anlässen das Ausschmücken der Takelage mit den aneinandergereihten Signalflaggen. Es besteht dabei eine besondere Etikette, besonders bei Yachten, über das Setzen vom Nationalflagge, Stander usw.

Flaggenschein des Deutschen Segler-Verbandes. Pflicht eines Schiffes, eine bestimmte Flagge National- bzw. Handelsflagge am Mast zu führen. Am Flaggenmast wird die Werftflagge eingeholt und die Reedereiflagge gehisst.

Kommandoschiff des im Rang eines Flaggoffiziers stehenden Führers eines Kriegsschiffverbandes. Entwässerungsgraben oder kleiner Kanal in Städten, Gracht in Holland; 2. Fanggerät der Treibnetzfischerei in Gestalt einer schwimmenden Netzwand von bis m Länge. Eine Sage aus dem Der Name leitet sich daher ab, dass der Wachoffizier auf Schiffen ohne Rundspruchanlage den Verbindungsmann heranpfiff.

Verband aus mehreren Fangschiffen, die gemeinsam fischen. Länge 6,05 m, Breite 1,80 m, Tiefgang 1,10 m mit Schwert. Die Fockschot ist am Schothorn der Fock befestigt. Seeseitig einkommende Waren können ohne Zollkontrolle und unverzollt entladen und weiterverarbeitet werden; auch Zollfreihafen. Er liegt in unmittelbare Nähe der Brücke des Schiffes; auch Funkraum. Die Aufgaben übernimmt jetzt ein nautischer Offizier mit einem Seefunksprechzeugnis.

Er wird vorwiegend zur Änderung der Zugrichtung von laufendem Gut verwendet. Ein Schoner, der nur mit Gaffelsegeln, allenfalls noch mit einer Breitfock, versehen ist. Die Masten fahren fast stets Stengen, an denen die Gaffeltoppsegel fahren. Es gibt Zweimast- und Dreimastgaffelschoner. Segelöse aus Segelgarn genäht oder aus Metall gestanzt Gattchen. Gegenruder beendet die Drehbewegung eines Schiffes. Korea und China, von den Sinkstoffen des Hwang-ho gelbgefärbt.

Das viermal in rund 25 Stunden erfolgende Steigen und Fallen des Meeresspiegels. Internationales Notrufstandard, der automatisch alle Daten des Schiffes über ein weltweites Satellitensystem übermittelt. Eine ausgelöste Seenotboje wird innerhalb von 3 Minuten geortet. Dies erzeugen ein Sekundärfeld, in dem mittels der Suchspule die Richtung bestimmt wird, aus der der sender einfällt.

Pseudonym eines in der Skagerrak-Schlacht gefallenen Seeschriftsteller; 2. Segelschulschiff der Bundesmarine, bei Blohm und Voss gebaute Bark. Ware , Frachtgut, Schüttgut, 2.

Gesamtheit der Taue und Seile. Korinth hatte im 7. Die dritte Ruderreihe konnte durch den Anbau eines Auslegers untergebracht werden. Das über den Thraniten befindliche begehbare Oberdeck der griechischen Triere war zunächst auf einen schmalen Streifen beidseitig der Mittschiffslinie beschränkt.

Wenig später wurde dann eine seitliche Abdeckung zum Schutz der Thraniten durch einen am Oberdeck befestigten und herunterhängenden Lederschurz hinzugefügt. Bei den späteren römischen Trieren wurde die Bordwand dann bis zum Oberdeck geschlossen.

Dies war dann der Übergang zur kataphrakten Bauweise, also Schiffen mit geschlossenem Oberdeck und Seiten. Geschützt wurden sie durch an der Reling angebrachte Schilde. Der Rammsporn hatte mindestens zwei Zinken, wenn nicht mehr. Die unterste Planke lief vorn in den den Rammsporn tragenden Kiel ein.

Diese Konstruktion bildete das stärkste Element des Schiffskörpers. Im römischen Schiffbau war dies eine bis ins spätere 3. Zur Ausrüstung gehörten zwei Anker , die an je einem Kranbalken am Bug hingen.

Für Versorgungszwecke wurden Amphoren im Schiffsinnern in speziellen Stellagen verstaut. Die Triere war der Höhepunkt der Schiffsentwicklung im Mittelmeer, die mit der Einführung des Rammsporns und der einsatzbedingt erforderlichen höheren Geschwindigkeit begann.

Bei Verlegungsmärschen ohne Nutzung der Segel haben sich die Ruderreihen wahrscheinlich abgelöst. Nach wie vor konnten die Triremen auf den Strand gezogen werden. Eine ausreichende Proviantierung dieser Schiffe war wegen Raummangels weiterhin nicht möglich.

Die Flotte wurde entweder durch Versorgungsschiffe begleitet oder musste sich ihre Verpflegung an Land besorgen. Die Einführung des Rammsporns veränderte die Seekriegstaktik. Die bevorzugte Kampfweise der athenischen Flotte war das Rammen. Dies wurde auch durch die geringe Zahl Seesoldaten an Bord deutlich.

Während früher die Vernichtung der gegnerischen Besatzung das Ziel der Kampfführung war, war nun das Schiff die Waffe und die Vernichtung des gegnerischen Schiffes das Ziel.

Angriffsformationen und -evolutionen für den erfolgreichen Einsatz des Rammsporns mussten permanent geübt werden. Hierbei werden teilweise mehrere Masten verwandt. Beim Einsatz in Binnengewässern überwog aus navigatorischen Gründen die Ruderkraft. Der Fund des Ulunburun-Schiffes zeigt, dass schon frühzeitig Fahrzeuge entwickelt wurden, die weite Fahrten über offene See ermöglichten.

Das dabei transportierte Warenspektrum ist weit gefächert. Für zeitkritische Aufgaben wurden weiterhin Handelsschiffe mit Rudern eingesetzt.

Sie transportierten Depeschen, Passagiere sowie Güter, die einen schnellen Transport erforderten. Diese Schiffe wurden auch als Hilfsschiffe für die Flotte eingesetzt. Die Art, wie Güter im Schiff untergebracht waren, lässt auch Spezialisierungen erkennen. Allgemein gebräuchliche Frachter für die Hochseeschifffahrt hatten in der Antike mindestens eine Tragfähigkeit von 70 bis 80 Tonnen.

Schiffe konnten bis zu Passagiere auf längeren Reisen transportieren. Von etwa bis etwa dem 1. Ein anderer Typ war die cybaea. Güter waren Weizen, Wein oder andere Handelsware.

Ein weiterer Typ war der phaselus. Eine kleinere Version fuhr auf dem Nil. In griechischer Zeit gab es eine Reihe von Transportschiffen unter Segel, die jedoch nur dem Namen nach bekannt sind. Das einzige identifizierbare Schiff aus dieser Zeit ist der phönizische gaulo. In römischer Zeit gab es eine Reihe von navis oneraria genannte Hochseefrachter, von denen lediglich zwei Typen mit hinlänglicher Sicherheit identifiziert werden können: Sein Name bedeutete Korb, ein relativ langsames und dickbäuchiges Schiff.

In diesem Zeitabschnitt und historischen Umfeld wurde die Polyere zum durchsetzungsfähigsten Seekriegsmittel. Die altrömische Republik war im 4. In zwei Staatsverträgen von und v. Für seine Kriege mit Karthago begann Dionysios I. Sein Sohn Dionysios II. Athen übte die Kontrolle über die Ägäis durch seine und seiner Verbündeten Seemacht aus. Die Differenzen zwischen Athen und Sparta verhinderten jedoch eine Seeherrschaft über die Ägäis hinaus.

Der Einfluss dieses Bündnisses verlor v. Makedonien errang in jahrelangen Kämpfen gegen die griechischen Poleis die Vormacht in Griechenland und einte die griechische Staatenwelt im Korinthischen Bund. Makedonien wurde durch Eroberung der phönizischen Städte und deren Flotten zur stärksten Seemacht im östlichen Mittelmeer, obwohl es diese bei seinen Eroberungszügen kaum einsetzte. Halford Mackinder sah seine Heartland-Theorie durch dieses geschichtliche Beispiel bestätigt. Nachfolger der Seemacht Athen als führende griechische Seemacht wurde zunächst Rhodos.

Es dominierte den maritimen Handel, insbesondere nach der Zerstörung von Tyros v. Phönizien wurde griechisch und bedeutungslos. Neben der Handelsflotte unterhielt Rhodos eine veritable Kriegsflotte, mit der es sich an den Diadochenkriegen und Syrischen Kriegen mit wechselnden Bündnispartnern beteiligte. Der Tod des Lysimachos v. Der Diadoche Ptolemaios I.

Daraufhin begann Antigonos I. Monophthalmos der Einäugige und sein Sohn Demetrios I. Beide bauten siebenrangige bis dreizehnrangige Schiffe, später fünfzehnrangige und sechzehnrangige Schiffe, um Ptolemaios Seeherrschaft im östlichen Mittelmeer zu brechen.

Lysimachos baute vergleichbare Schiffe. In den Gewässern Zyperns schlug Demetrios v. Nach der Niederlage in der Schlacht von Ipsos v. Mit seiner Flotte überfiel er überfallartig die Hafenstädte seiner Gegner.

Im Jahre v. Im Jahr v. Nach erfolglosem Vormarsch ergibt er sich v. Damit bricht das Seereich des Demetrios zusammen. Theos nach den Seeschlachten von Ephesos und von Kos v. Ägypten wird unter Ptolemaios III. Das Ptolemäerreich umfasste nun mit wenigen Ausnahmen das gesamte östliche Mittelmeer, von der Kyrenaika bis nach Thrakien.

Darunter war auch die wichtige Hafenstadt Seleukia Pieria. Er beendete den seit Antigonos I laufenden maritimen Rüstungswettlauf im östlichen Mittelmeer zwischen den Diadochen mit dem Bau der mächtigsten Flotte der Antike: Doson beendete v. Zum Ende des 5. Syrischen Krieges im Jahre v.

Die Römer hatten nach mehreren Seeschlachten v. Dies war die Voraussetzung für ein sicheres Übersetzen nach Kleinasien. Mit der Beherrschung Mittel- und Unteritaliens ab v. Roms Interesse an Sizilien führte v. Der römische Flottenbau mit Hilfe der Griechen Unteritaliens war mit dem Beginn der Eroberung Siziliens nunmehr unabdingbar, da Rom in ein Interessengebiet der damals führenden Seemacht Karthago eingriff.

In drei Punischen Kriegen —, —, — v. Die Schlacht bei den Ägatischen Inseln v. Die Schlacht am Kap Ecnomus v. Die Karthager setzten ca. Um diese Flotte zu bemannen, waren Mann erforderlich. Die Inselrepublik Rhodos, die bis v. Die seestrategische Schwächung Rhodos führte zum Verlust seiner Seeherrschaft und damit zur Ausbreitung der Seeräuberplage. Rom begann sich in Folge weiter nach Osten auszudehnen.

Die Seeräuberplage wurde erst 67 v. Die Seeschlacht bei Actium 31 v. Der Bürgerkrieg war nach dem Gewinn dieser Seeschlacht weitestgehend entschieden. Diese Schlacht beendete auch bis auf wenige Ausnahmen den Bau von Polyeren und kennzeichnete den Übergang zur Liburne. Rom hatte im Mittelmeer keinen Gegner mehr und war die alleinige Seemacht. Die kaiserliche Flotte — mit ihren Hauptstützpunkten in Ravenna und Misenum — verhinderte das Entstehen eines maritimen Gegners und hatte weitestgehend nur noch polizeiliche Aufgaben.

Die Polyeren sind offenbar in drei Schritten entwickelt worden. Zunächst von der Triere bis zum sechsrangigen Schiff zu Anfang des 4. Im weiteren Verlauf die Entwicklung vom sechsrangigen zum sechzehnrangigen Schiff im Zeitraum — v.

Die drastische Erhöhung der Anzahl Ruderer konnte nur mit der Mehrfachbemannung der in maximal drei Reihen untergebrachten Ruderer erreicht werden. Denkbar sind einreihige bzw. Mehr als acht Mann konnten schon aus schiffbaulichen Gründen nicht pro Riemen eingesetzt werden, so dass bei mehr als acht Ruderern pro Reihe eine weitere Reihe erforderlich war. Zwangsläufig bestimmte die Anzahl Ruderer pro Ruderreihe die Schiffsbreite.

Aufstehen zum Eintauchen der Riemen und dann über das Durchziehen zum Sitzen. Auch eine beiderseitige Anordnung der Ruderer pro Riemen ist denkbar, die dann im Zug- und Druckverfahren arbeiteten.

Sechs Jahre später waren es 43 vierrangige und sieben fünfrangige Schiffe. Auch das phönizische Sidon hatte v. Mit dem Bau sechsrangiger bis sechzehnrangiger Schiffe veränderte sich die Einsatzart.

Der Schwerpunkt lag nun auf schwer gepanzerten Plattformen mit geschlossenem Oberdeck und Seiten für den Transport von Katapulten und Seesoldaten. Seegefechte wurden nunmehr aus der Distanz begonnen mit Speeren, Steingeschossen und der Nutzung von zerlegbaren Kampftürmen und endeten im Enterkampf. Die Schiffsbreite der Polyeren musste als Ausgleich für den geringen Tiefgang von etwa 2 m und dem hohen Freibord beträchtlich gewesen sein. Über die Takelage der Polyeren ist wenig bekannt, jedoch wird von einer der Triere vergleichbaren Besegelung ausgegangen.

Dies wiederum erfordert seit alters her einen hohen Grad an Ausbildung und Zusammenarbeit. Römisches Seekriegswesen orientierte sich an den Standards griechisch-punischen Schiffbaus, und man zog bis zum Ende der Republik technologischen Profit aus der Entwicklung anderer seefahrender Völker, so auch aus den bei den hellenistischen Seestreitkräften eingesetzten Polyeren.

An der Hochrüstung der Diadochenreiche beteiligte man sich nicht und konzentrierte sich auf den Bau bis zu zehnrangiger Schiffe, der sich pragmatisch an militärischer Notwendigkeit und wirtschaftlichem Denken orientierte. Ein bemerkenswertes Charakteristikum der römischen und karthagischen Flotte im 3. Sieben Jahre später bauten sie ihre zweite Flotte in drei Monaten. Dionysos I von Syrakus begann mit dem Bau von vierrangigen Tetreren lateinisch: Die von Dionysos I erbauten vierrangigen Kriegsschiffe wurden erstmals mit Katapulten ausgerüstet.

Die Ruderanordnung der Tetreren [6] ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Sie ist möglicherweise als ein einreihiges, vermutlich aber eher als zweireihiges Schiff gebaut worden. Auch die Pentere lateinisch: Über die Reihigkeit dieser Schiffe gibt es keine genauen Angaben.

Sie dürfte sich zu unterschiedlichen Zeiten verändert haben. Die römische dreireihige und fünfrangige Quinqueremis aus der republikanischen Zeit war ein Nachbau eines Schiffstyps aus Karthago. Die Ruderbesatzung bestand aus Mann, je pro Seite. In einer vertikalen Sektion gab es zwei Thraniten, zwei Zygiten und einen Thalamiten. Es wird davon ausgegangen, dass römische und karthagische Penteren über eine gleich starke Ruderbesatzung verfügten.

Er wurde bei den Römern bis weit in die Kaiserzeit eingesetzt. Die Schiffe hatten ein durchgehendes Oberdeck. Die Ruderer waren geschützt unter Deck untergebracht. Zunächst entsprach die Bauweise der punischen und römischen Schiffe dem dreireihigen Trierenprinzip. Die Ruderbesatzung bestand dann aus drei Thraniten und zwei Zygiten unter Wegfall der Thalamiten in 40 Vertikalmodulen. Ab etwa v. Möglich erscheint auch eine einreihige und fünfrangige Version dieses Schiffstyps.

Diese Bauweise führte zu einer geringeren Bordwandhöhe, erhöhte die Maximalgeschwindigkeit und machte das Schiff wendiger. Für den Transport konnten — Legionäre an Bord genommen werden. Diese Erfindung sollte im Kampf gegen Karthago die seemännische Überlegenheit der Punier ausgleichen.

Der tragende Pfosten hatte eine Höhe von 7 m und war drehbar gelagert. Die Relingshöhe der Brücke betrug ca. Nach dem Fallenlassen des corvus auf das gegnerische Schiff rückten jeweils zwei Seesoldaten nebeneinander mit Schilden auf der kniehohen Reling vor. Der erste Einsatz erfolgte v. Die römische Flotte übernahm mit Beginn ihres Flottenbaus Mitte des 3.

Die Hexere war vermutlich ursprünglich ein Schiff trierischer Bauart mit drei Riemenreihen und jeweils zwei Mann pro Riemen in einer Vertikalsektion. Dieser Schiffstyp wurde auch in den Seekriegen der Diadochen und den punischen Kriegen eingesetzt. Neben dem weiterhin vorhandenen Rammsporn verfügte dieser Schiffstyp bis zu vier beweglich an Oberdeck einsetzbarer Kampftürme, die durch Bogenschützen bemannt wurden. Verwendet wurden darüber hinaus eiserne Wurfdraggen manus ferreae , Doppeläxte und auf langen Stangen aufgesteckte Sicheln zum Kappen von Tauen, so genannte falces, Eine römische Erfindung waren auch ausfahrbare lange Spieren, mit denen die gegnerische Besatzung vom Oberdeck gefegt werden sollte.

Die erste bekannte Heptere [8] lateinisch: Sie fiel nach der Schlacht von Mylae den Römern in die Hände. Sie war ein wahrscheinlich zweireihiges und siebenrangiges Schiff von ca. Sie trug eine Besatzung von bis Mann, davon Ruderer zuzüglich ca. Das Erscheinen der Hexeren und Hepteren war eine entscheidende Fortentwicklung im Kriegsschiffbau vergleichbar mit der Einführung der Dreadnought im Jahre Die Verstärkung des Rumpfes durch einen umlaufenden Spant in der Wasserlinie machten das Schiff gegenüber dem Rammen weniger verwundbar.

Durch Einsatz mehrerer Ruderer pro Riemen wurde die Zugkraft gesteigert und die Anzahl der Ruder und Ruderbänke konnte verringert werden. Das Schiff verfügte über einen in Bronze eingekleideten Rammsporn und bis zu fünf zerlegbare Katapulte. Die Octere [9] lateinisch: Die Länge wird mit ca. Der Vortrieb wurde von insgesamt Rudern mit drei Mann pro Ruder erzeugt. Die Besatzung bestand aus Ruderern zuzüglich Seesoldaten und etwa 20—30 Mann seemännisches Personal.

An Oberdeck waren zwei drehbar gelagerte Steilfeuergeschütze und weitere zwölf Katapulte auf sieben Kampftürmen eingebaut.

Es wird von zweireihigen biremische Bauart und zehnrangigen Dekeren [10] lateinisch: Eine Dekere hatte eine Länge von ca. Jedes Ruder wurde von fünf Ruderern bemannt. Auf jeder Seite waren 35 Riemen in der oberen und 35 in der unteren Reihe untergebracht. Somit ergab sich eine Ruderbesatzung von Mann. Wird wie eine Schwebebahn an einem Tau zwischen dem gestrandeten Schiff und der Küste gefahren. Schiff, das dauerhaft verankert oder vertäut eine anderwärtige Verwendung gefunden hat z.

Seenotfall und andere wichtige Bestimmungen fest. Internationales Vermessungssystem für seegehende Yachten. Es ist das einzige Ausgleichsystem, mit dem es möglich ist, unterschiedliche Wind- und Kursbedingungen zu bewerten. Diejenige Leistung einer Schiffsmaschine, die im Arbeitszylinder. Sie kann mit dem Indikator gemessen indiziert werden. Segelsports in der Welt, Sitz in London. In dieser Klasse wurden , und die Regatten um den America-Pokal ausgetragen. Sportsegelboot ohne Deck mit einem Kielschwert, flaches Beiboot; 2.

Heute ersetzt durch die Spannschrauben. Das Jumpstag wird durch eine Saling einfach oder doppelt gespreizt. Wurden früher zum Festsetzen der Wanten verwendet, heute durch Spannschrauben ersetzt; auch als Juffer bezeichnet. Davon drei, vier oder neun zusammengedreht ergeben eine Trosse. Erbeuten von Handelsschiffen im Handelskrieg. Die Kargoversicherung umfasst lediglich die Ladung, nicht das Schiff. Abkürzung für Katamaran; auch Cat. Rillen zwischen den Kardeelen des Tauwerks; 2.

Rille in einer Kausch zum Einlegen des Tauwerks; 3. Rille in einer Blockscheibe Block oder am Blockgehäuse. Kennzeichen am Bug der Fischereifahrzeuge geben Auskunft über ihren Heimathafen. Horizontlinie zwischen Meer und Himmel, 2: Übergang des Schiffsbodens in die Bordwand. Mit dem anderen Ende wird die am beweglichen Block befestigte Last geholt. Auslaufen, seine Ladung verzollen ; eine vertüdelte Leine klarieren. Marke an der Logleine.

Halbinsel in der Barentssee mit gleichnamigem Hafen. Er ist ein unmagnetischer Kompass, der den Vorteil hat, stets genau rechtweisend Nord zu zeigen. Kreuzuntermarssegel Begien , Kreuzobermarssegel, Kreuzoberbramsegel, Kreuzroyal. Umschlagbereich zwischen Lagerschuppen und Hinterland; 2. Seite des Schiffs, mit der es am Kai liegt.