Indien: Oberhaus verabschiedet historische Steuerreform


Anschreiben erfolgt meist gleichzeitig mit der Dividendengutschrift, wenn nicht legitimiert ist. Denn zusätzlich zur deutschen Abgeltungssteuer wird bei ausländischen Dividendenerträgen auch Quellensteuer fällig. Was ist eine kleine Aktiendividende?

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Anschreiben erfolgt meist gleichzeitig mit der Dividendengutschrift, wenn nicht legitimiert ist. Dann werden wir das mal machen. Sehe ich das richtig: Posted September 11, Posted July 25, Grundsätzlich braucht man das Formular bei der Diba nicht. Bist du in irgendeiner Form Steuerausländer o. Posted July 26, Posted October 12, Also ich bin mir bei dem Thema auch immer recht unsicher, würde aber ungern auf US-Aktien verzichten wollen.

In diesen Zahlen, welche Du in die StErkl. Für die deutsche Steuer ca. Posted October 14, Vielen Dank für die Auskunft. Posted December 4, Wenn man bei einem deutschen Kreditinstitut ein Depot eröffnet, dann muss man sich legitimieren. Das ist natürlich wichtig. Anders sieht es aus, wenn man minderjährig ist, Ausländer , mit einem ausländischen Partner verheiratet ist und ein Gemeinschaftsdepot mit diesem hat oder nicht gebietsansässig ist z.

Sollte man Berührungspunkte mit den USA haben z. Das nur mal kurz zu Privatpersonen, die ja hier am ehesten vertreten sein dürften. Für Gesellschaften gibt es noch mehr Formulare, die auszufüllen wären, wenn man US-Wertpapiere gekauft hat. Die Banken verpflichten sich gegenübe dem IRS auf die Legitimation strengstens zu achten, sonst sind hohe Strafzahlungen fällig. Für die in der Praxis wichtige Gruppe der Einkünfte aus Vergütungen für Dienstleistungen und Lizenzgebühren gelten die Ausnahmen jedoch nicht.

Steuererklärungen sind weiterhin abzugeben. Eine deutsche GmbH erzielt in Indien im Finanzjahr 1. April bis März quellensteuerpflichtige Einkünfte aus Schulungsleistungen. Über diese Einkünfte ist zum September eine Steuererklärung in Indien abzugeben. Liegen zusätzlich Transaktionen mit verbundenen Unternehmen vor werden die Schulungen beispielsweise an ein indisches Joint-Venture berechnet , so ist auch eine Form 3CEB abzugeben und die Frist verlängert sich auf den Wird die Frist versäumt, ist die Steuererklärung spätestens innerhalb eines Jahres nach Ende des jeweiligen Finanzjahres abzugeben d.

Nach Ablauf dieser zweiten Frist ist die Abgabe einer Steuererklärung im normalen Verfahren nicht mehr möglich und hohe Strafzuschläge sowie ggf. Die Erfüllung der Deklarationspflichten wird durch die Finanzverwaltung überwacht. Das gilt auch dann, wenn keine PAN vorliegt. Sie ändert nichts an der Pflicht ausländischer Unternehmen, in Indien Steuererklärungen über Einkünfte, die der indischen Income Tax unterliegen, abzugeben.

Und das auch nur dann, soweit die anfallende Steuer bereits im Wege der Quellenteuer abgegolten wurde. Generell gilt, dass das ausländische Unternehmen auch ohne Mitteilung einer PAN in Indien bei der Finanzverwaltung sichtbar wird, da nun spezifische Unternehmensangaben siehe oben zwingend offengelegt werden müssen.

Insofern geht die Gesetzesänderung von derzeit ins Leere. Zudem sollte mit der PAN-Registrierung nicht lange gewartet werden. Folglich wird die Quellensteuer dem ausländischen Unternehmen nicht automatisch zugeordnet. Eine hierauf erstellte Steuererklärung wäre für das System zunächst fehlerhaft und würde durch die Finanzverwaltung nur nach längeren Erläuterungen anerkannt. Mit einem erheblichen Mehraufwand in der Betreuung wäre zu rechnen.

Wirtschaftlich ist das natürlich sinnvoll. Aber verfahrensseitig ändert sich nicht viel. Grossbritannien stellt dabei die prominenteste Ausnahme dar, die einen solchen Abzug nicht kennt. Für den Anleger kann dieser Abzug happige Folgen haben. Unternimmt er nichts, wird er doppelt besteuert. Aufgrund von Doppelbesteuerungsabkommen, die eine solche verhindern sollen, ist es jedoch möglich, einen Teil der abgezogenen Quellensteuer auf die in der Schweiz geschuldete Einkommensteuer anrechnen zu lassen.

Den darüber hinausgehenden Teil der bereits abgeführten Quellensteuer kann der Anleger vom jeweiligen Land zurückfordern, das den Abzug vorgenommen hat.

Gerade dieser zweite Prozess ist vielen Anlegern jedoch nicht bekannt, nicht zuletzt, weil die meisten Banken ihre Kunden diesbezüglich nicht proaktiv informieren. Dieses kann man beim jeweiligen Steueramt anfordern oder von dessen Website herunterladen. Für die wichtigsten Staaten beträgt der anrechenbare Teil in der Regel 15 Prozentpunkte vgl.

Deutlich schwieriger gestaltet sich die Rückforderung des Betrags, der den anrechenbaren Teil übersteigt. Diesen muss der Anleger in jedem Land separat einfordern, wofür es jedoch keinen einheitlichen Prozess gibt, wie Thomas Schwarze erläutert, Geschäftsführer der auf Quellensteuer-Rückforderung spezialisierten Firma Furado mit Sitz in Oberrieden. Im Regelfall muss der Anleger zunächst das jeweilige Rückforderungsformular zusammen mit den von der Bank erhaltenen Belegen für zugeflossene Zinsen und Dividenden beim kantonalen Steueramt einreichen.

Sobald dieses bestätigt hat, dass der Anleger zum Zeitpunkt der Ausschüttung in der Schweiz wohnhaft und steuerpflichtig war, kann dieser das gesamte Paket an die entsprechende Steuerbehörde im Ausland senden.

Davon abweichend ist beispielsweise für Norwegen kein Formular hinterlegt, sondern nur eine Liste der Informationen, die der Rückforderungsantrag enthalten muss.