EU-Emissionshandel

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Januar - Di, Küchenzuwachs für den EMV. Entsprechend näherte sich ihr Wert gegen Null. Wie läuft die Produktion?

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Das Team von kostenlos. Entsprechend plant die Europäische Union, die Anzahl der zur Verfügung stehenden Emissionsberechtigungen und damit die Emissionen selbst in den kommenden Jahren sukzessive zu verringern. Der europäische Emissionshandel umfasst zurzeit nur einen Teil aller Treibhausgasemissionen und Verursacher. Zusammen machen diese Industrien etwa 50 Prozent der europäischen Kohlendioxidemissionen und 40 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen der teilnehmenden Länder aus.

Nicht erfasst werden andere Treibhausgase wie Methan. Seit werden auch Distickstoffoxid Lachgas und perfluorierte Kohlenwasserstoffe Fluorkohlenwasserstoffe mit einbezogen und seit nimmt auch der Flugverkehr am Emissionshandel teil. Der Handel findet in einem rein elektronischen System statt und erfolgt über Börsen, Makler oder over the counter OTC , also direkt zwischen den Beteiligten. Marktteilnehmer, die Emissionszertifikate kaufen oder verkaufen wollen, müssen ein elektronisches Konto eröffnen, mittels dessen die Transaktionen abgewickelt werden.

Der Carbix ist ein Spotmarktpreis , der börsentäglich um Im Jahr stieg das Handelsvolumen auf eine Milliarde, auf 1,6 Milliarden und auf nahezu 3,1 Milliarden Zertifikate an. Auf den europäischen Handel entfielen etwa 73 Prozent des globalen Zertifikatehandels, der einen Wert von 92,4 Milliarden Euro umfasste. Unter dem Kyoto-Protokoll können Staaten bilateral ihre Senkungsverpflichtungen handeln. Dieser Wert ist bei Kohle etwas höher als bei Öl und dieser wiederum höher als bei Erdgas.

Diese bestehen aus zwei Komponenten: Der Makroplan legt fest, wie viel Emissionszertifikate an die Anlagen in einem Land insgesamt ausgegeben werden sollen. Deutschland etwa hatte für die aktuelle Phase II Mio. Zertifikate jährlich beantragt, die Kommission hat dies aber auf Millionen Stück gekürzt.

Alle Staaten verfahren bisher in erster Linie nach dem Prinzip des Grandfathering. Ein geringer Teil der Zertifikate wird in einigen Ländern auch versteigert. Die deutschen Industriebetriebe erhalten ihre Anfangsausstattung in Phase II komplett kostenfrei, die Stromerzeuger allerdings nur zu 91,2 Prozent. Dadurch werden monatlich etwa 80 Millionen Euro erzielt. Auch der Mikroplan wird von der Kommission geprüft, besonders bezüglich der Gleichbehandlung von in- und ausländischen Unternehmen und der Einhaltung des EU- Wettbewerbsrecht.

Ökonomisch gesprochen ist mit den Emissionszertifikaten ein neues knappes Gut auf dem Markt eingeführt worden, das als Produktionsfaktor bei der Herstellung von Produkten eingesetzt oder am Markt weiterverkauft werden kann. Werden die Zertifikate zur Herstellung von Produkten verwendet, wird der Hersteller ihre Marktpreise in der Regel bei der Kalkulation als Opportunitätskosten berücksichtigen. Auch wenn das Klimaschutzziel schon allein durch die Deckelung der Emissionen erreicht wird, ist eine Einpreisung aus der systematischen Sicht des Emissionsrechtehandels insofern wünschenswert, als die dadurch entstehenden Knappheitssignale an den Verbraucher die Lenkungswirkung im Sinne einer effizienten Durchführung des Emissionshandels verstärken.

Gleichzeitig konnte man eine sehr hohe Korrelation zwischen dem Zertifikatspreis und dem Strompreis registrieren. Die von Deutschland festgelegten Emissionsreduktionen bleiben deutlich hinter der Verpflichtung durch das Kyoto-Protokoll sowie früheren, weiter gehenden Reduktionszielen zurück.

Das deutsche Umweltministerium unter Jürgen Trittin hatte ursprünglich eine Begrenzung auf beziehungsweise Millionen Tonnen, also eine Reduktion um zirka fünf Prozent vorgesehen, doch scheiterten diese Vorgaben am Widerstand des Wirtschaftsministeriums unter Wolfgang Clement.

März geeinigt, die Kohlendioxidemissionen für Industrie und Energiewirtschaft bis auf Millionen Tonnen pro Jahr zu begrenzen, bis auf ,5 Millionen Tonnen. Um das Kyoto-Ziel von maximal Mio. Das Ziel lässt sich damit nur durch zusätzliche Anstrengungen in anderen Bereichen erreichen. Weiterhin wird kritisiert, dass bei der Zuteilung der Emissionszertifikate die besonders CO 2 -intensiven Kohlekraftwerke , auch Neuanlagen, gegenüber den wesentlich effizienter arbeitenden Gaskraftwerken GuD-Kraftwerken bevorzugt würden, indem ihnen doppelt so viele CO 2 -Zertifikate zugeteilt wurden wie Gaskraftwerken mit gleicher Leistung.

Der WWF belegt in einer veröffentlichten Studie am Beispiel ausgewählter Unternehmen, dass energieintensive Unternehmen in der Vergangenheit so viele kostenlose Emissionsberechtigungen erhielten, dass sie durch deren Verkauf erhebliche Zusatzgewinne erzielten. Die im Zuge des EU-Emissionsrechtehandels festgelegten Emissionsreduktionen reichen nicht aus, um diese Ziele zu erreichen. Aufgrund der dominierenden Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien zirka 60 Prozent [38] und der bereits vergleichsweise effizienten Industrieanlagen sind die gewünschten Einsparungen in diesen Sektoren nicht realisierbar.

Hier haben sich die Treibhausgasemissionen von bis Ende um 54 Prozent erhöht, wenngleich sie von auf um 0,9 Millionen Tonnen leicht abgenommen haben. Für das Jahr wird aufgrund der besseren Wirtschaftslage erneut mit einem Anstieg der Treibhausgasemissionen gerechnet. Rechnet man die Emissionen hinzu, für die lediglich Vorsorge in Form von Zertifikaten für treibhausgasarme Projekte getroffen wurden, dann verfehlte Österreich das Ziel im Jahr sogar um knapp 20 Mio.

Tonnen auf 27,3 Mio. Tonnen um 14,5 Prozent zurückgegangen. Der Durchschnittspreis wird mit 9 Euro pro Tonne angegeben. Fünf Prozent konnten versteigert werden. Nur wenige Mitgliedstaaten nutzten ihren Spielraum. Somit wurden fast alle Emissionsberechtigungen verschenkt.

Phase I stand unter dem Zeichen einer massiven Überallokation an Berechtigungen. Insgesamt wurden etwa 2. Tatsächlich wurden aber nur 2. Nachdem Ende April bekannt wurde, dass die französischen Unternehmen im Jahr knapp 12 Prozent weniger Kohlendioxid emittierten als sie eigentlich dürften, brach der Preis der Emissionshandelszertifikate vom historischen Höchstwert von 30 Euro auf 9,13 Euro ein siehe Grafik.

Der kontinuierliche Preisverfall zum Ende des Jahres ist darauf zurückzuführen, dass die Zertifikate nicht in die nächste Periode mitgenommen werden konnten. Entsprechend näherte sich ihr Wert gegen Null. Um den Erfolg des Emissionshandelssystems einschätzen und bewerten zu können, reicht ein einfacher Vergleich von Zertifikate-Zuteilung und tatsächlichen Emissionen nicht aus. Werden den Treibhausgasverursachern mehr Emissionsberechtigungen zugeteilt als diese brauchen, könnte das einerseits auf eine zu hoch angesetzte Begrenzung der Zertifikate Überallokation , jedoch genauso gut auf unerwartete Einsparungen von Seiten der Industrie hindeuten.

Dies würde immerhin zwischen 2,5 und 5 Prozent der gesamten Emissionen im EU-Emissionshandelssektor entsprechen. Das Ergebnis deutet eher auf unerwartete Ersparnisse vonseiten der Industrie hin, was einem — zumindest kleinen — Erfolg des Emissionshandels in dieser Phase gleichkommt.

Die Forscher weisen jedoch darauf hin, dass einige der zugrunde gelegten Daten Emissionen der Jahre bis , die auch für die Erstellung der nationalen Allokationspläne verwendet wurden nicht sehr verlässlich sind, da sie von der Industrie und unter Zeitdruck zur Verfügung gestellt wurden.

Deutschland zeichnet demnach für 35,3 Millionen Tonnen bzw. Laut Studienautoren ist dies auf den überproportional hohen Anteil von Strom aus Kohlekraftwerken zurückzuführen, welche vom Emissionshandel besonders betroffen sind. Laut eigenen Prognosen wird die EU ihr selbst gestecktes Ziel siehe Abschnitt Hintergrund und Entstehungsgeschichte somit voraussichtlich erreichen oder sogar übertreffen.

Die zweite Phase lief von bis und fiel damit mit der ersten Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls zusammen, auf die sich die Emissionsziele beziehen. Einerseits sollen dadurch die Kosten der Emissionsverringerung möglichst niedrig gehalten werden. Andererseits soll der Transfer von Geld und Technologie den Entwicklungsländern eine ökologisch nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung ermöglichen.

Die zulässige Höhe der so ausgeglichenen Emissionen kann jeder Staat eigenständig festlegen; in Deutschland wurde sie auf 22 Prozent der jeder einzelnen Anlage zugeteilten Emissionszertifikate begrenzt.

Sie können bis zu zehn Prozent ihrer Zertifikate versteigern. Deutschland verkauft momentan 8,8 Prozent der Zertifikate über die Börse. Mit der am April von der EU beschlossenen dritten Handelsphase ist es bei der Vergabe der Zertifikate zu wesentlichen Veränderungen gekommen. Diese beträgt im Jahr 2,08 [61] Mrd. Die Menge wird jährlich — beginnend mit — um den festen Wert von 1,74 Prozent der durchschnittlich in der zweiten Handelsperiode verausgabten Zertifikate entspricht 38,3 Mio.

Auch die Anzahl der einbezogenen klimawirksamen Stoffe im Handelssystem ist erhöht worden. So werden beispielsweise Lachgas und vollhalogenierte Fluorkohlenwasserstoffe in das Emissionshandelssystem einbezogen. Es gibt allerdings Ausnahmen für energieintensive und exportorientierte Unternehmen.

Die Betreiber dieser Kraftwerke erhalten zu Beginn noch bis zu 70 Prozent der Zertifikate gratis, müssen diese jedoch spätestens ebenfalls zur Gänze ersteigern.

Darüber hinaus kommt es zu einer Neuregelung der Vergabe von Gratiszertifikaten. Jene Zertifikate, die weiterhin kostenfrei bleiben, werden in Zukunft nicht mehr nach dem Grandfathering die Orientierung an historischen Emissionen der Anlage vergeben, sondern nach dem Prinzip der besten verfügbaren Technologie best available technology , BAT, Orientierung am technischen Standard der Anlagenklasse.

Ausgangspunkt für die Festlegung der Benchmarks ist die Durchschnittsleistung der zehn Prozent effizientesten Anlagen eines Sektors bzw. Teilsektors in der Gemeinschaft in den Jahren und Reiche EU-Staaten müssen 12 Prozent der ihnen zustehenden Emissionsrechte an ärmere Staaten abgeben, um deren Kosten durch den Emissionshandel abzufedern. Im Juli wurde durch die Europäische Kommission ein Vorschlag für die 4.

Dieser Reduktionsfaktor soll frühestens angepasst werden. Damit sollten alle Fluglinien, die in der EU starten oder landen, in Zukunft unabhängig von ihrer Herkunft Emissionszertifikate kaufen — auch für Interkontinentalflüge. Bei Langstrecken-Flügen sei mit Preiserhöhungen von bis zu 40 Euro zu rechnen. Stattdessen werden die Zertifikate direkt durch die Kommission verteilt. Indien , Russland , die Vereinigten Staaten und die Volksrepublik China verboten teilweise ihren Fluggesellschaften, sich den Regeln zu unterwerfen; so untersagte die Volksrepublik China den in ihrem Land registrierten Fluggesellschaften, Geldmittel für die Zertifikate aufzuwenden.

Bis will sie ein marktbasiertes System zur Emissionsbegrenzung entwickeln, das in Kraft treten soll. Ausgehend von dem dann erreichten Niveau sollen die Luftfahrt-Emissionen fortan nur noch CO 2 -neutral wachsen. Zudem soll es Erleichterungen für Entwicklungsländer und für Staaten mit schwieriger Wirtschaftslage geben. Jährlich werden etwa 2 Mrd. Dadurch, dass pro Jahr ca. Zertifikate mehr ausgegeben werden als strukturell benötigt werden und zugleich nur 40 bis 50 Mio. Tonnen Zertifikate pro Jahr gelöscht werden, existiert ein Zertifikateüberschuss, der derzeit weiter ansteigt.

Mit Stand Februar ist ein Überschuss von ca. Trotz des niedrigen Preises konnte für Deutschland nachgewiesen werden, dass nicht vom Zertifikatezwang befreite Firmen ihre Emissionen schneller senkten als der Durchschnitt, ohne Arbeitsplätze oder Exporte zu verlieren.