Betablocker

Die unterschiedliche Aktivität dieser natürlichen Schmerzstillung scheint ein wesentlicher Grund für die individuell sehr verschiedene Schmerzempfindlichkeit zu sein. An den oben beschriebenen Opioid-Rezeptoren werden auch die opioiden Schmerzmittel wirksam.

Neben den Markennamen werden im Lebensmittel- und Blumenhandel Handelsnamen für umgangssprachlich unübliche Bezeichnungen von Waren nach Marketing-Gesichtspunkten ausgewählt, zum Beispiel:. Neben diesen Hauptanwendungsgebieten gibt es noch weitere Einsatzmöglichkeiten für Betablocker: Bei Angststörungen können Betablocker die "Aufgeregtheit" verringern. Nach ihrer Angriffsstelle an den beta-Rezeptoren werden die Betablocker in "unselektive" und "betaselektive" eingeteilt.

Folgende Wirkstoffe sind der Wirkstoffgruppe "Betablocker" zugeordnet

Neben diesen Hauptanwendungsgebieten gibt es noch weitere Einsatzmöglichkeiten für Betablocker: Die Schilddrüsenüberfunktion, bei der zum Teil eine erhöhte Herzfrequenz gedämpft werden muss. Bei Angststörungen können Betablocker die

Es hat die Aufgabe, unsere Körper- und Organfunktionen zu koordinieren und zu regulieren. Es wird von zwei Nervensträngen, dem Sympathikus und dem Parasympathikus , beherrscht, die Gegenspieler sind. Stellt sich der Mensch auf Ruhe und Nahrungsaufnahme ein, übernimmt der Parasympathikus die Steuerung. Er steigert die Fähigkeit zur Arbeitsleistung und stellt Energie für das bewusste Handeln bereit: Normalerweise wird die Erregung des Sympathikus durch körpereigene Botenstoffe ausgelöst wie Adrenalin und Noradrenalin auch "Stresshormone" genannt.

Sie binden sich dabei an unterschiedliche Rezeptoren des Sympathikus und lösen so unterschiedliche Teilreaktionen aus. Die verschiedenen Rezeptoren sind "alpha" und "beta" benannt und werden noch spezieller in die Untertypen "alpha-1", "alpha-2", "beta-1" und "beta-2" unterteilt.

BetaRezeptoren befinden sich hauptsächlich am Herzen, wo sie die Geschwindigkeit des Herzschlages beeinflussen. BetaRezeptoren sind überwiegend an der Lunge zu finden. Je genauer die Blockade auf die betaRezeptoren ausgerichtet ist, desto gezielter wirken die Betablocker am Herzen sowie der Niere und desto weniger Nebenwirkungen an der Lunge treten auf. Nach ihrer Angriffsstelle an den beta-Rezeptoren werden die Betablocker in "unselektive" und "betaselektive" eingeteilt. Die so genannte "Selektivität" ist allerdings nur unscharf und geht bei höheren Dosierungen verloren.

So bewirken fast alle Betablocker eine mehr oder weniger starke Verengung der Bronchien. Auch bei Erregungsleitungsstörungen am Herzen oder Schuppenflechte Psoriasis sollten Betablocker nicht eingenommen werden. Manche Betablocker haben dazu noch spezielle Eigenschaften. Sie blockieren den Sympathikus nur teilweise. Als Folge haben sie keine so nachdrücklich verlangsamende Wirkung auf den Herzschlag. Betablocker mit diesen Eigenschaften sind unter anderem Acebutolol, Carteolol , Pindolol und Oxprenolol.

Dazu zählen Carvedilol , Celiprolol und Nebivolol. Zu diesen starken bis sehr starken Schmerzen gehören Kolik -Schmerzen, Schmerzen bei Krebserkrankungen, Schmerzen während oder nach einer Operation oder unfallbedingte Schmerzen. Aber auch bei starken Schmerzen des Bewegungsapparats, etwa bei Arthrose , Osteoporose oder rheumatoider Arthritis, werden Opioide verwendet. Hiernach wird der Schmerz in schwach, mittelstark und stark unterteilt und jeweils unterschiedlich behandelt: Schwacher Schmerz wird mit nicht-opioiden Schmerzmitteln wie Acetylsalicylsäure oder Paracetamol behandelt.

Mittelstarker Schmerz soll mit schwächer wirksamen Opioiden wie Tramadol oder Tilidin bekämpft werden. Leidet ein Patient unter starken Schmerzen, so wird er mit starken Opioiden wie Fentanyl , Buprenorphin oder Morphin behandelt.

Die Behandlung sonstiger mit der Therapie, dem Schmerz- oder Krankheitsgeschehen verbundener Beschwerden durch die Gabe von Antidepressiva , Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen oder Abführmitteln gegen Verstopfung wird als Begleitmedikation bezeichnet.

Opioide werden vor allem anhand der Stärke der durch sie bewirkten Schmerzstillung unterschieden. Hydromorphon , Buprenorphin , Fentanyl und Sufentanil wirken stärker als Morphin. Bei der Behandlung mit opioiden Schmerzmitteln gilt das Prinzip: Dafür ist es besonders wichtig, die Medikamente bei andauernder Schmerzursache fortlaufend einzusetzen. Denn so genannte Durchbruchs-Schmerzen wären nur mit hohen Dosen opioider Schmerzmittel wieder zu betäuben.

Die Behandlung mit opioiden Schmerzmitteln gehört unbedingt in die Hand des Arztes. Er errechnet aus den Vorgaben Krankheitsgrad, Patientendaten wie Alter und Gewicht, individuell empfundene Schmerzstärke die Dosierung.

Auch die Einnahme und Anwendung der eingesetzten Wirkstoffe wird sorgfältig vom Arzt begleitet. Bei Krebspatienten oder nach Operationen wird teilweise die so genannte patientengesteuerte Schmerzbekämpfung praktiziert.

Hier können sich Patienten die Schmerzmittel im Rahmen vorgegebener Grenzen bei Bedarf selbst verabreichen, zum Beispiel über gesteuerte Infusionen. Opioide Schmerzmittel bergen für Patienten mit Atemfunktionsstörungen ein besonderes Risiko, da sie dämpfend auf das Atemzentrum des Gehirns wirken.

Therapeutisch genutzt wird dieser Effekt im Falle des Codeins, das ebenfalls zu den opioiden Schmerzmitteln zu rechnen ist. Codein unterdrückt den Hustenreiz, weshalb es auch als verschreibungspflichtiger Hustenstiller zum Einsatz kommt.