Columbia Threadneedle: Höhere Staatsanleihen-Renditen durch Normalisierung der Geldpolitik

Freitag, 4. August Andauernde Spekulationen über die Normalisierung der Geldpolitik durch die Zentralbanken in Europa und Nordamerika haben die Anleiherenditen in den letzten Wochen und Monaten massiv steigen lassen.

Desgleichen sorgten das solide Gewinnwachstum, die sinkenden Kurs-Gewinn-Verhältnisse KGVs 2 und die Ausweitung der Spreads dafür, dass Aktien und Unternehmensanleihen von ihren überteuerten Niveaus auf durchschnittliche oder nur leicht überdurchschnittliche Niveaus gesackt sind. Entsprechend liefert seine Richtung positiv eine Stütze für riskante Anlagen, seine Veränderung Verlangsamung dagegen nicht. Unternehmensanleihen dagegen könnten unter dem von steigenden Staatsanleihenrenditen und Zinssätzen ausgeübten Druck leiden.

Warum begibt Buffetts Berkshire gerade jetzt 30-jährige Anleihen?

von Merck & Co (US-Core Holding) stehen Anfang an. UNICREDIT (peripherer Wert): Der aktivistische Hedge-Fonds Caius erhöht den Druck auf das Management zur Umwandlung hy -.

Unsere vorsichtige Emittentenauswahl gibt uns in der aktuellen Marktphase recht. Ein Trend der sich schon seit Jahresbeginn abzeichnet. Schoellerbank StrategieRunde - Protokoll Konventionelle Anleihen Neutral Angesichts der Zinswende und des Niedrigzinsumfeldes positionieren wir uns mit vorsichtig kurzer Restlaufzeit von knapp 4 Jahren.

Wir setzen auf eine Normalisierung und profitieren mit Inflationsanleihen von einem Puffer gegen steigende Zinsen. Den Schwerpunkt der Strategie bilden Staatsanleihen aus Kerneuropa. Das Niedrigzinsumfeld erschwert neue Strukturierungen stark. Verglichen mit dem Gesamtmarkt sind unsere Aktientitel weniger verschuldet und profitabler.

Die verbesserte Situation am Arbeitsmarkt habe die kanadische Zentralbank Anfang Juli wiederum in die Lage versetzt, die Zinsen zu erhöhen. Auch die Entwicklung von Unternehmensanleihen werde von den steigenden Staatsanleihenrenditen belastet.

Spekulative Anlagen, darunter Schwellenländeranleihen, schnitten besser ab und sorgten so trotz der durchwachsenen Performance am Aktienmarkt und der anhaltenden Schwäche der Rohstoffpreise für Gewinne.

In den USA, wo sich die Inflation seitwärts zu bewegen scheint, ist das zwar möglicherweise nicht der Fall. Infolgedessen hält der Experte an einer Short-Positionierung in den Industrieländern fest: Dort haben wir nach dem Brexit-Referendum von steigenden Renditen profitiert. Auch in den Schwellenländern sieht Haywood nach wie vor Potenzial: Mexiko ist unser bevorzugter Markt.

Wir erwarten, dass sich Anleiherenditen sowie Zinssätze stabilisieren und daher sinken werden, da die Straffung der Geldpolitik vorüber zu sein scheint. Globale Hochzinsanleihen — Gewinner des verlorenen Jahrzehnts: Hochzinsanleihen führen die Tabelle der besten Anlageklassen im Rentensegment der letzten zehn Jahre an, wie in der Grafik unten ersichtlich ist.

Die beste hochverzinsliche Anlageklasse liegt jedoch in Europa: Zahn Jahre später hat sich die Währung im Vergleich zu Dollar und Euro immer noch nicht vollständig erholt. Einige Anleger fragen sich jedoch, ob das Umfeld mit moderatem Wachstum und niedriger Inflation, das Hochzinsanlagen in den letzten zehn Jahren antrieb, nachhaltig ist. Manche bezweifeln das und argumentieren, dass das Wachstum umfassender ausfallen muss, damit es weiter anhalten kann.

Wie in der Grafik ersichtlich, haben Anleger in den letzten zehn Jahren insgesamt gut abgeschnitten, für jene mit Erwerbseinkünften in den USA lief es allerdings nicht ganz so positiv. Einige schauen immer noch mit Zorn zurück und der Populismus ist obenauf. Bestimmte Medien spekulierten diese Woche, dass Kontrahenten der Konservativen Partei einen Führungswechsel anstreben, um einen Brexit-Deal mit weniger Abstrichen zu erreichen.