Komplettpaket


Was man damit macht, ist ein anderes Thema. Als Gast muss ich mich in jedem Land den Regeln anpassen, leider werden die Regeln in Deutschland den Ankömmlingen angepasst. Nur wenn ich es nicht probiere es behandeln zu lassen dann mache ich mir Vorwürfe

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He was scheduled to testify at 2: Reporters and staffers crammed into their reserved seats hours in advance. People seemed giddy to be there. Das Beeindruckende an diesem Artikel ist weniger der Inhalt wobei die Befragung Zuckerbergs tatsächlich eine wahnwitzige Zurschaustellung von Inkompetenz, Ignoranz und Faulheit war , sondern die Überschrift. Die Semantik hat da eben doch einen gewissen Einfluss. Over the next 30 years, net spending increases from But if you add interest on the national debt, spending goes up nearly 9 percentage points.

Kevin Drum verweist darauf, dass die langfristigen Defizite der USA nicht von den Sozialstaatsausgaben kommen — die bleiben sehr stabil und könnten, wenn man angesichts Kostenersparnissen durch technische Fortschritte im Gesundheitswesen optimistisch ist, sogar sinken — sondern von den riesigen Steuersenkungen. Es ist ziemlich offensichtlich, was hier passiert, und treibt einen in den Wahnsinn dass es in der medialen Diskussion immer unter den Tisch gekehrt wird.

Syria was a lose-lose situation for the US from the start. A bit of bombing and some arms delivered to our allies-of-the-moment never had a chance. Excuses aside, though, the roll call is grim. The goals of American interventions have spanned the gamut from modest peacekeeping to regime change.

With one arguable exception, none of these interventions had a positive impact on either the Middle East or the interests of the United States. Anyone who wants to be taken seriously when they argue for further US interventions needs to honestly engage with this history and then explain why this time will be different. And it better be a pretty good explanation.

Es dürften sich nur wenige Deutsche finden, die viele gute Worte für amerikanischen Interventionismus im Mittleren Osten haben. Es war schon absehbar, dass bei Trump viel leeres Gerede dabei war und er sein Machismo-geschwängertes Dominanzverhalten jederzeit über isolationistische Grundtendenzen stellen würde, aber so oder so ist es höchste Zeit, dass die USA ihre Interventionen in diesem Bereich der Welt beenden.

Die Bilanz ist, wie Drum richtig feststellt, ein einziges Desaster. Every single state has reduced the chance of dying among the elderly, primarily thanks to huge advances in treating heart attacks. However, the differences between states are still very large. California has reduced the chance of dying by 13 percentage points, from 80 percent to 67 percent, while Mississippi has reduced the chance of death by only 4 points, from 84 percent to 80 percent.

But now for the interesting part. The first thing I noticed about this chart is that it seems to be even more segregated by red and blue states than the chart for the middle aged.

That got me curious about the actual correlation between change in health and other factors. And that makes you wonder why they keep voting for Republicans. Why not vote for Democrats who take health care more seriously? This seems like absurd behavior until you look at it from a different angle: That being the case, why not vote for the party that says it wants to reduce government? Einer der vielen Momente, in denen man nur den Kopf schütteln kann: Die Korrelation ist beinahe perfekt.

Wenn man krank ist und arm und keinen Zugang zu einer Krankenversicherung hat, wird Republican gewählt. Das ist wie sich über sozialen Kahlschlag beschweren und FDP wählen. Die Artikel bieten eine ziemlich plausible Erklärung: Auf dem angehängten Foto ist zu sehen, dass Sjuganov eine kleidsame rote Daunenjacke trug, dass auch Kränze abgelegt wurden und Soldaten stramm salutierten.

So weit, so absurd. In einem faszinierenden Ausschnitt zeigt dieser Artikel der Salonkolumnisten die Realität einer Post-Truth-Gesellschaft auf, wo kommunistische Politiker ihre Treue zum Vaterland dadurch beweisen, dass sie vor Lenins Grab Ostern feiern.

Nichts an dem Bild macht Sinn, aber in Russlands völlig zerstörter postfaktischer Gesellschaft spielen Sinn und Unsinn schon lange keine Rolle mehr, wie der Artikel eindrücklich belegt. Die Mechanismen, derer sich Putin und vor ihm die Sowjets seit Jahren bedient, werden gut dargestellt und kommen hierzulande ebenfalls immer mehr auf. Werden hier Äpfel mit Birnen verglichen? Lesen Sie ab und an auch mal die verlinkten Quellen Ihrer Mitautoren?

Was schreibt Herr Pietsch als Beleg seiner Aussage? Das deckt sich exakt mit der Aussage von Jens Spahn. Entsprechend reduzieren Sozialtransfers bei diesen Gruppen das Armutsrisiko am stärksten, teilweise um über die Hälfte. Bezogen auf die Bevölkerung insgesamt beträgt die Reduktion unabhängig von der Datenquelle rund ein Drittel.

Reduktion des Armutsrisikos durch Sozialtransfers gegenüber einer hypothetischen Situation ohne Sozialtransfers auf Basis SOEP aber diese Werte sinken seit , das bedeutet, die Reduktion sinkt, auch nichts, was überzeugend irgendetwas in Richtung Armutsbekämpfung durch Hartz IV belegen würde. Witzig ist auch, was aus dem Bericht weg gelassen wird, denn bei dem Artikel ging es ja um Menschen in Arbeit , das schliesst die meisten ALG 2 Empfänger aus, bis auf die Aufstocker.

Stimmt sowas erst, wenn es auch in der Zeitung steht? Meiner Meinung nach darf man auch vor allem nicht vergessen, dass solche Situationen quasi nur das Resultat und die Spitze des Eisbergs sind.

Die Probleme entstehen ja viel früher. Ich hab neulich mit einem Bekannten gesprochen, der einen afrikanischen Vater hat, aber ansonsten genauso Deutsch ist wie ich. Und der war tierisch genervt, dass jeder, mit dem man im Alltag so in Kontakt kommt Schaffner, Kassierer, Arzthelfer etc. Und wenn die Sache dann abgeschlossen ist, gratulieren sie zu seinen guten Deutschkenntnissen. Ist natürlich Quatsch, weil das seine Muttersprache ist.

Uns gratuliert ja auch niemand zu unseren herausragenden Deutschkenntnissen. Die werden halt automatisch als fremd eingeordnet. Und natürlich kann man da vielleicht mit anonymen Bewerbungen, konkreten Programmen das ganze etwas abschwächen, aber ich glaube, es gibt da noch einen weiteren Aspekt: Und ironischerweise ist die Berichterstattung ebenfalls ein Problem, wenn nämlich die Debatte automatisch um Integrationsprobleme und Flüchtlinge etc. Diese Normalisierung und Vermischung findet hauptsächlich bei den Jüngeren statt also so unsere Generation und jünger , wo es häufiger vorkommt, dass man anders aussehende Leute im Bekanntenkreis hat oder mit denen zur Schule gegangen ist.

Wohnort spielt da natürlich auch eine Rolle. Diesen Ansatz, das ganze also irgendwie als Unterschichtenphänomen abzustempeln, halte ich daher für grundfalsch, weil ich glaube, dass es da als erstes überwunden wird.

Das wird sich natürlich noch verschieben, in Migrantenfamilien findet ja häufig ein ähnlicher sozialer Aufstieg statt wie im Deutschland der 60er Jahre, was wiederum gut zu deinem nächsten Punkt passt. Denn je mehr Möglichkeiten und Angebote es gibt, desto schneller wird das stattfinden.

Genau dort haben viele mit nicht-deutschen Wurzeln. Wer die Erfahrungen dort zum Gradmesser nimmt, erhält ein völlig geschöntes Bild über die Verhältnisse, das wenig mit den Statistiken und Studien zu tun hat.

Was ist das nun wieder für eine Kategorie? Wie werden die sortiert? Und wie dir vielleicht aufgefallen ist, rede ich gar nicht von Immigranten, sondern von Deutschen mit ausländischen Wurzeln. Davon gibts ja auch ein paar mehr als deine Elite-Immigranten in den Hightech-Chefetagen. Da ist imo die Lücke: Und wenn man die Erfahrung gemacht hat, dass die anders aussehen, sonst aber nicht so unterschiedlich sind, überträgt sich das automatisch als wenn man nur unter Biodeutschen lebt und von anders aussehenden Menschen nur Horrormeldungen in den Medien liest.

Natürlich gibt es auch weiter unten Rassismus, meiner Erfahrung nach direkter, während die reichen Bildungsbürger sich gewundener ausdrücken. Wenn der arbeitslose Handwerker rassistisch ist, ist das auch nicht schön, aber er kann wenig Schaden darüber hinaus anrichten. Tatsächlich zeigen wir aber nicht dauernd unseren Pass vor, die Physiognomie scheint da ein besseres Identifikationsmerkmal.

Es gab diese Woche zwei Zahlen: Du und Stefan schlagt mit der Rassismus-Keule wild um Euch. So sehr, dass sogar Leute wie ich und Erwin Gabriel sich getroffen fühlen und das scheint nicht zufällig zu sein. Wir haben in Deutschland dagegen einen schnell wachsenden Antisemitismus, getrieben von muslimischen Migranten.

Gestern wurden zwei Rapper bei der Echo-Verleihung, dem wichtigsten Musikpreis in Deutschland geehrt, die in ihren Texten Opfer des Holocaust verächtlich machen. Also erstmal um das zu sortieren: Ich schlage nicht wild mit der Rassismuskeule um mich. Ihr fühlt euch nur ständig angesprochen, wenn es ganz allgemein über Rassismus geht. Also tut mir ja leid, aber ist doch keine Lösung, gar nicht mehr drüber zu reden, weil ihr euch jedes Mal tödlich verletzt fühlt? Es geht bei dem von Stefan angesprochenen Thema ja auch mehr um strukturellen Rassismus.

Genau wie die Leute, die annehmen, dass mein Bekannter kein Deutsch spricht genausowenig böse Rassisten sind, das ist ja meistens sehr nett gemeint. Das Problem ist also kein offenkundiger Rassismus, sondern eine Unterscheidung in Vertraut- und Fremdheit, die — und darum geht es in diesen Fällen ja — mit der Realität nicht übereinstimmt, was für die betroffene Gruppe handfeste Nachteile hat, von Kleinkram wie allgemeiner Genervtheit, weil die Leute sich nicht normal verhalten oder die von Stefan beschriebene Benachteiligung, wenn es um Jobs geht.

Also sorry, aber wer so argumentiert, braucht hier nicht mit Vorwürfen wegen gefühlter Probleme ankommen, den Rassismus-Schuh zieht ihr euch nämlich ständig selbst an, ohne dass ihr dafür Stefan, mich oder sonst jemanden braucht. Diesen Schuh weisen wir kategorisch zurück.

Echte Rassisten sind durchzogen von ihrem diskriminierenden Denken. Das wiederzugeben, was Muslime selbst über sich sagen, ist z.

Es ist nüchterne Analyse und Bericht. Wir messen auch die Einstellung von Katholiken zu gesellschaftlichen Themen und stellen leichte Abweichungen zur Mehrheitsposition fest. Die Einstellungen stehen jedoch nicht annähernd in einem Konflikt zur liberalen Gesellschaftsordnung.

Es ist nicht Rassismus, diese Unterschiede zu beschreiben. Ich persönlich finde es kaum erträglich, wenn wir ständig eine Person halb verschleiert gegenübersitzt und dies auch noch mit einem religiösen Symbol versehen ist. Es mag Dir zuwider sein, aber: Deswegen tragen Männer Anzüge und in abnehmender Tendenz Krawatte. Eine Frau mit Kopftuch zeigt mir gegenüber wenig Respekt. Männer mit Badelatschen übrigens auch nicht.

Ich hatte seit Beginn meiner Karriere ein paar Gespräche, wo mir mein Gegenüber nicht nur signalisierte, sondern deutlich benannte, dass sie für die Position einen Mann suchen. Das war dann der Fall, wenn die Abteilung nur oder überwiegend mit Frauen besetzt war. Und dabei kam der Wunsch nach dem bevorzugten Geschlecht aus dem Team selber.

In mehreren Fällen waren es übrigens weibliche Gesprächspartner, die diesen Wunsch übermittelten. Leute, die frauenfeindliches Verhalten zeigten, selbst wenn sie selbst Frauen waren. Ich kann dir auf jeden Fall sagen, dass ich dich nicht für einen Rassisten halte und das auch bestimmt nicht irgendwo behauptet habe. Ja nun, die Diskrepanz gab es allerdings schon, wenn lediglich der Name unterschiedlich war.

Das Kopftuch ist mir persönlich zwar auch egal, oder wie oft jemand den Kontakt zu seinem Gott sucht. Die Statistik zeigt aber eben, dass Personen die genauso deutsch sind und dieselben Qualifikationen wie Biodeutsche haben gegen einen Nachteil ankämpfen müssen den sie selbst eben nicht ausgleichen können, Namensänderungen mal beiseite gelassen und das halte ich für problematisch.

Das Problem besteht aber eben nicht darin, dass sämtliche Personalabteilungen von Rassisten unterwandert wurden, sondern dass das gesellschaftliche Bild einer Ayse Özgün der Realität ein Stück weit hinterherhängt und es eben ignoriert, dass heutzutage viele Ayses genauso deutsch sind wie Sabines.

Klar ist das relativ normal und man kann die Achseln zucken und in Jahren hat sich das alles von selbst erledigt, aber imo spielt da ein gewisses Bewusstsein durchaus eine Rolle und zwar ohne dass irgendjemand bei irgendwas gleich ein Rassist ist. Mir ging es darum, dass man danach so vorsichtig sein muss, dass einem nicht rassistische Merkmale zugeschrieben werden. Das ist am Ende das Gleiche. Ich bescheinige mir selbst, nicht den geringsten Anflug rassistischer Gedanken noch frauenfeindliche Betrachtungen zu haben.

Das stimmt, allerdings waren die Unterschiede zwar statistisch signifikant, jedoch weit geringer als der Abstand zwischen ohne und mit Kopftuch. Klar fängt bei einem ungewohnten Namen das Kopfkino an.

Das Erste, was Du als Entscheider siehst, ist der Name. Danach wird der Lebenslauf gescannt, das dauert insgesamt so Minuten, danach ist eine erste Entscheidung gefallen, jemanden einzuladen oder abzusagen. Ja, mag sein, dass mancher bei einem unaussprechlich erscheinenden Namen abgeschreckt wirkt, ich selbst habe vor so etwas Bammel, da mein Namensgedächtnis miserabel ist und die Fähigkeit, komplizierte Begriffe auszusprechen, nicht viel besser.

Es ist ja auch absurd, in jedem Büroratgeber Leuten zu empfehlen, sich im Arbeitsalltag seriös und zurückhaltend zu kleiden, kurze Hosen für Männer und Miniröcke für Frauen zum No-Go zu erklären und gleichzeitig zu protestieren, wenn ein Kopftuch auf einem Bewerberfoto zur Ablehnung führt. Das ist wieder dieses Denken, dass Muslime sich aus irgendwelchen Gründen mehr herausnehmen dürfen sollen.

Wie machen Sie das? Und diesen schnellen, notwendigerweise auch unbewussten Vorgang der Entscheidungsfindung halten Sie für absolut fehlerunanfällig? Bei institutionellem Rassismus geht es ja gerade nicht um individuelles Handeln, sondern um das Resultat aus hunderten und tausenden individuellen Entscheidungen, das Mustern zu folgen scheint die in keiner der individuellen Entscheidungen tatsächlich eine Rolle gespielt hat. Ist genau wie Studien zur Tatsache, dass sich Menschen durch bestimmte Atmosphären, Düfte, oder Getränke beeinflussen lassen — das Resultat ist signifikant, obwohl kein einziges Individuum, nach dem Grund Ihrer Entscheidung gefragt, mit Atmosphäre, Duft oder Getränk antworten würde.

Nichts davon ist notwendigerweise alternativlos. Neulich gab es gerade einen prominenten Fall in dem eine Militäruniversität nicht verbieten durfte religiöse Kleidung aber auch z. Gleiches gilt für Kopftuch tragende Verkäuferinnen, Bänker etc. Da sind wir in Deutschland schon noch ein paar Jahrzehnte hinterher….

Die Simpelste ist die eigene Bewertung, das eigene Werturteil. Das Andere sind die allgemeinen Regeln. Nach den Buchstaben und dem Sinn des Grundgesetzes bin ich weder ein Rassist noch ein Frauendiskriminierer, nicht im Ansatz.

Ich muss mich nicht auf die Liege legen, ich muss mich nicht Ihrem oder Stefans Urteil aussetzen, damit dies feststeht. Wie Sie das bewerten, ist allein Ihre Sache. Wenn Sie mir gegenüber so etwas behaupten, ist es in der moderaten Variante Meinungsfreiheit, aber sehr leicht üble Nachrede mit Rufmord. Das zeigt die Dimension, mit der einige hier federleicht hantieren.

Das selten Sie durchaus bedenken. Darüber habe ich kein Wort geschrieben. Ich habe geschrieben, wie es allgemein gemacht wird. In der ersten Stufe eines Auswahlprozesses werden eingehende Bewerbungen nach Stichworten gescannt, bevor man sich überhaupt intensiver mit den Dokumenten beschäftigt.

Machen Sie übrigens auch nicht anders. Egal ob Sie ein Auto kaufen, sich in Inseraten für eine Wohnung interessieren oder nur einen Computer kaufen wollen — sind nicht binnen Sekunden bestimmte für Sie wichtige Kriterien erkennbar, beschäftigen Sie sich nicht weiter.

Und umgekehrt schreibt eine hohe Zahl von Bewerbern Unternehmen an, ohne nur Minuten in die Recherche verwandt zu haben. Und so gehen sie oft in ein Gespräch. Darüber hinaus ist meines Wissens nicht überliefert, dass Assessmentcenter bessere Ergebnisse erbringen. Ein Foto liefert einer Bewerbung etwas Persönlichkeit mit. Und darum geht es am Ende: Sie stellen nicht eine Maschine mit den besten Eigenschaften ein, sondern eine Persönlichkeit. Und schon anhand des Lebenslaufs und des Schreibstils können Experten sehr viel ablesen, bis hin, welches Geschlecht in welchem Alter dahintersteckt.

Das sind immer Gesetzesideen von Amateuren für Fachleute. Geht auch häufig schief. Sie wollen ernsthaft gelockerte Kleidungsvorschriften wegen einem Kulturkreis erproben, der für ein besonders konservatives Verständnis von Bekleidung steht? Das hat schon Ironie, oder? Interessant auch, dass Sie das Plädoyer allein in Bezug auf Frauen begründen, wo ich explizit auch von Männern schrieb.

Während Frauen sich im Sommer locker im Büro kleiden dürfen, ist das Männern nicht erlaubt. Da bleibt es im Zweifel bei der langen Hose, den geschlossenen Schuhen und dem Anzug.

Wenden wir uns doch ab und zu jenen zu, welche die Mehrheit stellen. Und nicht immer nur den Minderheiten. Und Danke, dass Sie jetzt mit nicht nur 1 Wort auf den Kern meines Beitrags eingegangen sind — dass Handlungen nämlich nicht nur gewollte, sondern auch ungewollte Auswirkungen haben und es mir darum geht das bewusst zu machen und Handlungsweisen und -strategien zu identifizieren mit denen wir die von allen Seiten betont ungewollten Auswirkungen minimieren können, insbesondere wenn es systematische Konsequenzen für ganze Gruppen von Menschen und ohne die Möglichkeit dieser Menschen selbst darauf Einfluss zu nehmen gibt.

Stattdessen machen Sie wieder so als hätte jemand Ihre Intention in Frage gestellt oder Ihre Moral angegriffen obwohl ich jetzt schon mehrmals betont habe, dass mich moralische Fragen nicht interessieren.

Währenddessen will man tatsächlich Gesetze, Polizei und Gerichte nutzen um einem selbst unliebsame Sprache unter dem einzigen Verweis auf die eigene Weltanschauung zu verbieten. Ich denke ein Ja dürfte ihn Ihrer Wahlheimat als kaum vertretbar durchgehen. Und das mit Absicht. Im Intranet — speziell für den Bereich Einzelhandel — können Infos zu Nachhaltigkeitsthemen abgerufen werden. Etwa zu sozialen Projekten, wie diese sich im Markt präsentieren lassen und welche Werbematerialien dafür zur Verfügung stehen.

An- hand des Leitfadens haben die einzelnen Märkte die Möglichkeit, ihren eigenen Stand in puncto Nachhaltigkeit zu überprüfen und erhalten jede Menge Anregungen, ihr Nachhaltigkeitsengage- ment noch weiter zu verbessern.

Das Unternehmen bie- tet verschiedene Weiterbildungsprogramme für Karrierebewuss- te an — beispielsweise Fortbildungen im Bereich Ware. Beim Mitarbeiter-Tag wurden erst- malig alle Beschäftigten zu einer gemeinsa- men Feier nach Karlsruhe eingeladen 9. Geschäftsführer und Führungskräfte bedanken sich persönlich für die langjährige Treue der Mitarbeiter. Langjährige Mitarbeiter wurden auch auf der Jubilar-Feier geehrt.

Dabei handelt es sich um eine Zusatzqualifikation, die spezielles Wissen rund um Lebensmittel und Frische vermittelt. Nach der Pilotgruppe mit 18 Teilnehmern , 39 Teilnehmern und 45 Teilnehmern in , starteten drei weitere Gruppen mit insgesamt 81 Auszubildenden. Darüber hinaus wurde erstmals ein Schülerwett- bewerb gestartet. Auch Ernährungsseminare können an jedem der fünf Logistikstandor- te besucht werden.

Es hat zum Ziel, die Mitarbeiter umfassend zu qualifizieren, zu fördern und zu fordern. Die Kurse beinhalten je- weils mehrere Kapitel und einen Abschlusstest und variieren zwi- schen 30 und Minuten.

Die einzelnen Lerneinheiten lassen sich einfach und flexibel in den Arbeitsalltag integrieren und sind auch von zu Hause aus abrufbar. Derzeit gibt es über unsere vier Logistikstandorte hinweg insgesamt Interessenten. Dort wurden — und werden — in Zusam- menarbeit mit der Volkshochschule Sprachkurse für Mitarbeiter und Leiharbeitnehmer angeboten, die auf alle Nationalitäten ausgelegt sind.

Ziel ist es, diese Mitarbeiter noch mehr und besser zu integrieren. Nachwuchskräfte werden früh ermutigt, Eigenverantwortung zu übernehmen. Zum Beispiel beim Projekt Azubi-Markt: Derzeit nutzen der 1. Jeder dieser Mitarbeiter hat andere Bedürfnisse. Sämtlichen Mitarbeitern begegnet das Unternehmen dabei mit Respekt und Akzeptanz. Durch die Bestandsaufnahme vorhandener Regelungen zum The- ma Vereinbarkeit von Beruf und Familie, den Ausbau und die Wei- terentwicklung der familienbewussten Personalpolitik sowie der Vernetzung mit weiteren zertifizierten Partnern will EDEKA Süd- west eine lebensphasen-und familienbewusste Personalpolitik ge- stalten.

Noch immer sind es in erster Linie Frauen, die sich zur Kinder- erziehung eine Auszeit nehmen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder zurück in die Firma kommen wollen. Spezielle Mentorenprogramme sol- len erarbeitet werden, um ihnen die Rückkehr zu erleichtern.

Über einen Zeitraum von zwei Jahren können Quereinsteiger nebenberuflich einen Abschluss nachholen; ihr Alter spielt dabei keine Rolle. Speziell für das Audit wurde eine Familienbeauftragte abgestellt. Für gleichgestellte und schwerbehinderte Menschen gelten besondere rechtliche Bestimmungen, die bei der berufli- chen Integration helfen und vor Benachteiligung schützen.

Diese werden vom Unternehmen in vollem Umfang eingehalten und — wo immer möglich — noch erweitert. Das reicht von Ernährungsbera- tungen bis hin zu Lauftreffs nach Feierabend. Die Angebote wer- den gut angenommen — und die Mitarbeiter bringen hier auch eigene Vorschläge ein. Von Wichtigkeit ist in diesem Zusammenhang auch die Arbeits- sicherheit. Von der Möglichkeit, den Arbeitsplatz in der Ver- waltung begutachten zu lassen bis hin zu speziellen Regalsyste- men in der Logistik, welche die Arbeit erleichtern sollen: Im An- schluss nahmen 30 Mitarbeiter am Seminar teil.

Seitdem wird dieser Kurs jährlich angeboten. Beides sollte jeweils etwa ein Viertel einer Mahlzeit ausmachen. Ausreichend zu trinken ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil ei- ner ausgewogenen Ernährung. Um die Mitarbeiter hierbei zu unterstützen, bietet das Unternehmen ihnen an seinen Logistik- standorten kostenlos Äpfel und Wasser an eigens dafür eingerich- teten Stationen an. Im Zuge dessen wurden in der Verwaltung mehrere Bürobereiche begutachtet. Zusätzlich können sich alle Mitarbeiter kostenlos mit Wasser an Wasserstationen versorgen.

Ein Sportwissenschaftler hat den Mitarbeitern konkrete Empfehlungen zu Ernährung und Bewegung gegeben und sie dazu motiviert, die Anregungen aufzugreifen und umzusetzen. Durch AED automatisierte externe Defibrillatoren ist es möglich, den ersten Schock bereits nach 75— Sekunden abzusetzen.

Diese Prämie gibt es für Beschäftigte, wenn sie binnen zwölf Monaten keinen krankheitsbedingten Fehltag haben. Wie wichtig ist Landwirtschaft für die Region? Zählt bei einem Lebensmittel nur der Preis? Claudia Kummer, Abteilungsleiterin Fisch. Was bewirke ich mit meinem Einkauf? Wird Bio in Zukunft noch wichtiger? Ziel des nachhaltigen Engagements ist dabei, unternehmerischen Erfolg und nachhaltiges Handeln in Einklang zu bringen und so unter anderem langfristig Arbeitsplätze zu sichern.

Dabei entschei- det er selbst, in welchem Umfang er nachhaltige Produkte wählt. Von der Produktion und konti- nuierlichen Kontrollen über Logistikbetrieb bis zum Endverbraucher — die Regional- marke steht für Qualität aus der Region, auf die sich der Kunde verlassen kann.

Zugleich nimmt das Wachstum der Weltbe- völkerung zu. Immer mehr Menschen müssen mit den vorhande- nen Ressourcen versorgt werden. Studien zeigen, dass beim aktuellen weltweiten Ressourcenverbrauch rechnerisch eine Erde nicht mehr genügt, um alle Menschen dauerhaft auf gleichem Ni- veau ernähren zu können.

Die Sicherung von Ressourcen ist daher ein Thema, das zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die regionale Nähe der Lieferanten ermöglicht es, Brennstoffe einzusparen. Die Produktion von Waren in Bio- oder noch höherwertiger Qualität trägt zudem dazu bei, die Bodenqualität und den Wasserverbrauch positiv zu beeinflussen.

Immer mehr Ver- braucher wollen heute wissen, wie Nahrungsmittel angebaut und landwirtschaftliche Nutztiere gehalten werden, welche Zutaten bei der Verarbeitung eingesetzt werden oder woher diese stammen. Ökolo- gische und soziale Risiken in der Lieferkette sollen weitestgehend reduziert werden. Nachhaltigkeitsstandards in der Lieferkette zu fordern und zu etablieren, bedeutet für das Unternehmen Risiko- minimierung.

Standardisierte, kontrollierte Prozesse sind eine wesentliche Basis für qualitativ hochwertige und sichere Produkte. Die dazu notwen- digen Vorgaben werden in geeigneten Standards und Dokumenta- tionen definiert. Bereits bestehende Zertifizierungen erlauben da- bei eine Vergleichbarkeit. Neutrale Stellen kontrollieren dabei deren Einhaltung.

Bei diesen Herausforderungen hat sich das Unternehmen vier Ziele gesteckt. Finan- ziert wird er über die teilnehmenden Akteure: Hinter der Marke stehen etwa landwirtschaftliche Be- triebe aus dem Einzugsgebiet Südwest. Rund 90 Prozent von ih- nen sind in Baden-Württemberg ansässig. Gutfleisch steht für den Erhalt der süddeutschen Schweinefleischproduktion, fördert re- gionale Wertschöpfungsketten und trägt durch kurze Transport- wege auch zur Schonung von Ressourcen bei.

Neben der Regionalität spielt die Fleischqualität eine zentrale Rol- le, die durch definierte Gutfleisch-Eber gesichert wird. Die Teilnahme am Programm wird durch einen Bonus vergütet. Die langfristigen Verträge bieten den Landwirten dabei Planungssicherheit. Gestartet mit einem Erzeugerbetrieb und 30 Schweinen in der Woche, konnten Ende bereits knapp Tiere pro Woche vermarktet werden.

Hinter dem Programm stehen mittlerweile rund 30 Landwirte. Auch hier bestehen langfristige Verträge mit den Landwirten. Da uns die gesetzlichen Min- destanforderungen nicht weit genug gehen, entwickeln wir darüber hinaus auch eigene Tierschutz-Richtlinien. Alexandra Zach ist eine der beiden Tierschutzbeauftragten. Das gilt vor allem für die Ressource Boden.

Erzeuger haben dadurch die Gewissheit, dass ihre Waren einen Abnehmer finden, und der Handel hat die Si- cherheit, diese Ware auch beziehen zu können. Wer solche Produkte kauft, honoriert daher besonders strenge Umwelt- und Tierschutzstandards. Mittlerweile führt das Unternehmen Artikel mit dem Bioland-Siegel. Dabei handelt es sich um eine ökologische Form der Landbewirtschaftung, die auf die Lehre von Rudolf Steiner zu- rückgeht.

Steiner hatte Anfang des Jahrhunderts die Wald- dorfschulen sowie eine anthroposophische Lebensweise begrün- det, deren Ziel darin liegt, ein Leben im Einklang mit der Natur und dem Kosmos zu führen.

Für den Landbau der Demeter-Be- triebe bedeutet das beispielsweise, auf die Widerstandskraft der Pflanzen gegen Schädlinge und Klima zu setzen.

Unabhängige Kon- trollverfahren und die konsequente Anwendung der Naturland- Richtlinien bilden die Grundlage für die Produktion qualitativ hochwertiger Lebensmittel, die im Einklang mit Natur und Um- welt hergestellt werden. Diese Qualität wird sichtbar durch das Naturland-Zeichen belegt. Vor allem deshalb, weil sie beispielhaft für eine nachhaltige, Res- sourcen schonende Wirtschaft steht.

Dank des Informations- felds können Konsumenten auf einen Blick erkennen, woher die Zutaten stammen und wo sie verarbeitet wurden. So können sie frische, qualitativ hochwertige Lebensmittel beziehen.

Nur Produkte, die aus regiona- len Rohstoffen in diesen Bundesländern erzeugt und verarbeitet werden, kommen für die Marke infrage. Dabei werden die Produkte wenige Tage vor der Ernte geprüft — auch im Labor — und nur dann zum Verkauf freigegeben, wenn sie ihre jeweiligen Qualitätsvorgaben erfüllen.

Lieferanten erhalten, fällt es den Kunden leicht, eindeutig zu er- kennen, wer hinter dem jeweiligen Produkt steht. Diese Zuord- nung ist auch in allen Medien nachzuvollziehen. Sie wurde ins Leben gerufen von Legehennenhaltern in Baden-Württemberg.

Diese Partnerschaft basiert auf dem gemeinsamen Wunsch, Umwelt und Ressourcen zu schützen und für kommende Generationen zu bewahren. Gelingen soll dies beispielsweise durch einen noch schonenderen Umgang mit Ressourcen wie Energie und Wasser oder durch den Ausbau des Angebots an umweltverträglich hergestellten Produkten.

Inwieweit diese Ziele bereits er- reicht wurden, wird jährlich in einem Bericht dokumentiert, der von unabhängigen Wirtschaftsprüfern geprüft wird. Denn nur so ist das Unternehmen in der Lage, über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg die Nachhal- tigkeit seines Handelns erkennen und rückverfolgen zu können.

Und nur dadurch kann es seiner Verantwortung für Qualität in jeglicher Form gerecht werden. Das sind 27 Prozent unserer strategischen Lieferanten. Dieser wird derzeit sorgfältig erarbeitet. Vor allem in den eigenen Produktionsbetrieben erreicht das Un- ternehmen diese Sicherheit durch ständige interne Kontrollen der Betriebe sowie der verarbeitenden Produkte.

Darüber hinaus haben Kunden die Möglichkeit, sich persönlich an die Mitarbeiter in den Märkten zu wenden. Um die Qualität unserer Produkte sicherzu- stellen, nutzen wir ein durchgängiges Qualitätsmanagementsystem. Auf allen Stufen stellen wir höchste Qualität und Frische sicher — von der Prüfung der Rohstoffe in unserem Betrieb über die Verarbeitung bis zur Anlieferung unserer Spezialitäten im Markt 1.

Was kann ich tun, um weniger Sprit zu verbrauchen? Wie lässt sich Verschwendung eindämmen? Sind Innovation und Ökologie zu vereinbaren? Fabian Gaugele, Projektmanager Ladenplanung. Wie erreichen wir unsere Klimaziele? Sowohl bei Neubauten als auch bei Bestandsmärkten pflegt es einen nachhal- tigen Umgang mit Energie; zudem kommen beim Bau neuer Ge- bäude innovative Techniken zum Einsatz, um den Primärenergie- bedarf so weit wie möglich zu senken. Das Unternehmen arbeitet daher täglich daran, Touren zu optimie- ren und den Treibstoffverbrauch zu senken.

Dabei behält das Unternehmen jederzeit den Aspekt der Wirt- schaftlichkeit im Fokus. Durch einen bewussten Umgang mit Ressourcen wie etwa Energie gelingt es, Kosten zu reduzieren. Was können wir tun, um Energie zu sparen? Welche Arti- kel und Investitionsgüter sind nötig, damit das Unternehmen seine selbst gesteckten Ziele erreichen kann? Alle Geschäftsbereiche sind in dem Gremium vertreten, sodass sowohl die Verantwort- lichen für Neu- und Umbauten, für Investitionsgüter als auch für Einkauf, Logistik und Produktionsbetriebe an einem Tisch sitzen, um gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.

All das sind Faktoren, die Einfluss auf die Umwelt haben. Durch die stetig stei- genden Strompreise gewinnen sie immer mehr an Bedeutung. Gerade bei den Kühlanlagen geht es aber nicht nur um die Höhe des Stromverbrauchs, sondern auch um die Art der Kühlungsmit- tel, die verwendet werden.

Anlagen auf Basis energieeffizienter Kühlungsmittel bringen nicht nur eine Kostenersparnis mit sich, darüber hinaus gilt es auch, hier gesetzliche Vorgaben einzuhal- ten. Betrachtet wird immer der individuelle Standort mit all sei- nen Möglichkeiten. Auch bei dieser Herausforderung geht es darum, gemeinsam über alle Bereiche hinweg die bestmöglichen Lösungen zu finden, um die Nachhaltigkeitsziele der EDEKA Südwest zu erreichen — ohne dabei jedoch den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens aus den Augen zu verlieren.

C Klimawandel Umwelt Ziele bis Ziel 9. Diese wer- den durch eine Fülle von Faktoren beeinflusst. Bis will das Unternehmen hier vier Ziele erreichen. Auch beim Stromverbrauch ist ein An- stieg zu verzeichnen. Allerdings konnte das Unternehmen zwi- schen und seinen Umsatz um 23 Prozent steigern. Der Umsatz wurde fast um ein Viertel erhöht — bei in Relation betrachtet geringerem Energieaufwand.

Derzeit tragen vor allem die vom Unternehmen selbst betriebenen Märkte direkt dazu bei, dieses Ziel zu erreichen. Aktuell hat das Unternehmen noch keinen Zugriff auf sämtliche Energieverbrauchswerte der selbstständig betriebenen Märkte.

Das System hilft, die Energieeff- fizienz kontinuierlich zu verbessern. Am Logistikstandort Balingen beispielsweise wurde ein Nahwärmenetz installiert. Die zentrale Energiestation verfügt über eine Holzhackschnitzel-Anlage und ein Blockheizkraftwerk. Am Logistikstandort in Heddesheim wurde ebenfalls ein Nahwär- menetz realisiert, in das auch das neue Getränke-Logistiklager Kempf Nord eingebunden ist.

In den Lagerbereichen wurden bereits die alten Lichtanlagen durch eine moderne LED-Beleuchtung mit Präsenzsteuerung ersetzt, die auch die gesetzlichen Vorgaben zur Beleuchtungsstärke erfüllt. Bis sollen die Emissionen um bis zu 3. Auch hier kann das Unternehmen nur auf die Werte der Re- gie-Märkte zugreifen, arbeitet jedoch an einer umfassenden Lösung, um auch die Märkte der selbstständigen Kaufleute mit einbeziehen zu können.

Dabei sucht das Unternehmen für den jewei- ligen Markt stets nach der besten Lösung. Sie sind höchstens 50 Kilometer vom Bauobjekt entfernt. Dies sorgt für kurze Anfahrtswege der Handwerker — und fördert die regionale Wirtschaft 48 Standorte haben einen Primärenergiebedarf, der 25 Prozent unter den gesetzlichen Vorga- ben liegt.

Ziel ist es, Anreize für Investitionen für Bestandsgebäude zu schaffen. Energiemanager wie Darius Schrey beraten selbstständige Kaufleute. Das Unternehmen kann nun jähr- lich eine Vielzahl von Standorten aufschalten und bietet dabei eine laufende Überwachung und Berichtserstellung als Dienst- leistung an. Aktuell arbeitet das Unternehmen daran, auch die durch Kältemittel ent- stehenden Emissionen zu erfassen. Dezember 15 PV-Dachanlagen mit ei- ner Gesamtleistung von 2.

Allein haben diese Anlagen rund 2,25 Millionen kWh umweltfreundlichen Strom erzeugt und in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Bis Ende wurden 48 solcher Anlagen in Betrieb genom- men. Bei der energetischen Sanierung von Bestandsmärkten wer- den Systeme dieser Art immer häufiger installiert. Die Optimierung der Transportwege und -abläufe gehört zum Tagesgeschäft, um so eine optimale Auslas- tung der Lkw sicherzustellen und Leerfahrten zu vermeiden.

Zum Einsatz Dieseleinsparungen — Deren Durchschnittsalter beträgt drei Jahre Stand: Rund 50Prozent der Dienstwagennutzer haben in diesem Segment das nachhaltigere Fahrzeug bestellt. Durch den Wegfall der Mietwagennutzungen entfallen auch die Anfahrten durch die Mietwagenfirmen und die manuelle Abrech- nung in Papierform. Um auch in diesem Bereich Ressourcen zu schonen und seinen Teil zur Vermeidung von Umweltverschmutzung beizutragen, wird das Unternehmen die Sortierung von Abfall immer mehr verfeinern, um die Recyclingprozesse noch weiter zu verbessern.

Waren aus den eigenen Produktionsbetrieben werden — wo immer dies möglich ist — mit wiederverwendbaren Transportbehältern ausgeliefert. Der Anteil ökolo- gisch vorteilhafterer Verpackungen soll deutlich erhöht werden. Die Auslieferung der Ware in die Märkte erfolgt seitdem in verschlossenen Schalen — so kann Frischfisch auch ohne Eis trans- portiert werden. Durch die neue Verpackung entfallen das aufwen- dige Enteisen der Ware und die Entsorgung der bisherigen Styro- porverpackungen.

Das System analysiert das Fahrverhalten der Fahrer und hilft, es zu verbessern. So konnten die Wartungsintervalle der Bremsbelä- ge von vormals etwa Das System Fleetboard hilft den Fahrern, Kraftstoff zu sparen Deshalb arbeitet das Unternehmen ständig an Neuerungen, um Abfall zu vermeiden und Recycling zu ermöglichen.

Statt im Karton werden die Artikel in E2-Kisten ausgelie- fert. Das hat zu Einsparungen bei Folie und Energie sowie zu kürzeren Abpackzeit geführt. Und ein drittes Beispiel: Würden hier Lithium-Ionen-Batterien verwendet, könnte das Unternehmen seinen anfallenden Batterie-Müll reduzieren — zudem weisen diese Batterien eine höhere Energieeffizienz auf.

Der Abbau dieser Metalle schädigt die Umwelt, daher ist es umweltfreundlicher, diese Rohstoffe durch Recycling wie- derzugewinnen. So wurden seit mehr als 9. Gewinnverlosungen bieten hierbei einen zusätzlichen Anreiz.

Aus der Suche nach umweltverträglichen Alternativen heraus entstand ein eige- nes, nachhaltiges Tragetaschenkonzept siehe Grafik Seite Bestandteil dieses Konzepts ist unter anderem eine Bio-Baum- wolltasche aus regionaler Fertigung siehe Kasten auf dieser Seite.

Durch den Einsatz von Recyclingpa- pier werden Ressourcen geschont. Das Papier ist ökologisch nach- haltiger als das Frischfaserpapier. Indem das Unternehmen generell weniger druckt, und wenn, dann beidseitig, konnte es den Papierverbrauch weiter reduzieren. Durch sie haben Verbraucher die Möglichkeit, unter anderem Batterien, Energiesparlam- pen und Kleidung zu entsorgen. Ein weiterer Mehrwert liegt in der Einhaltung der Bioland-Prinzipien.

Die Taschen sind zu Prozent aus Baumwolle und regional produziert. Dieses Papier stammt nachweislich aus umweltbewussten Quel- len. Zum Unternehmen gehören zwei Betriebsstandorte: Bad Griesbach im Renchtal und Wildberg im Nagoldtal. Mehr als 72 Millionen Liter Wasser wurden den zehn Quellen entnommen.

Am Standort Wildberg im Nagoldtal im Bereich des östlichen Schwarzwalds wurden insgesamt 13 Mineralwasser- und Trinkwasserbrunnen betrieben.

Der Standort hat eine betriebsei- gene Trinkwasserversorgung. Sieben Brunnen dienen zur Abfül- lung von Mineralwasser, sechs werden für Trink- und Brauchwas- ser genutzt. Zum Schutz der Mineralwasserbrunnen wurden in den Jahren — insgesamt 16 neue Grund- wassermessstellen fertiggestellt.

Diese dienen zur Überwachung des sogenannten Grundwassereinzugsgebiets der neuen Betriebs- brunnen im Raum Gültlingen. Im Berichtsjahr wurden mehr als Trotz des steigenden Absatzes und dem damit einherge- henden höheren Wasserbedarf ist es gelungen, die Menge an ver- brauchtem Frischwasser konstant zu halten. Wo kommt die Karotte her? Kommt unsere Hilfe an, wo sie gebraucht wird? Uta Decker, selbstständige Kauffrau. Was wäre, wenn es die Tafeln nicht gäbe? Es will sei- nen Teil zum Gemeinwohl beitragen.

Regionales Engagement leisten — überall dort, wo die Kaufleute des Unternehmens verwurzelt sind: Denn sie stehen in direktem Kontakt mit Gemeinden und örtlichen Einrichtungen und Organisationen. Die Gesellschaft wird älter. Das wirft die Frage auf, wie sich die Gesundheit der Menschen mög- lichst lange erhalten lässt.

Aber auch andere Faktoren rücken in den Fokus: Dies ist eine weitere Herausforderung, der sich das Unternehmen stellt. Geschultes Fachpersonal beantwortet Fragen und gibt Tipps rund um eine ausgewogene Ernährung, Le- bensmittelunverträglichkeiten, Allergien und viele weitere Themen.

Durch die eigene Arbeit lernen die Kinder, den Wert der Lebensmittel zu erkennen — und diese zu schätzen. Nur wenn das Umfeld der Agrarprodukte, also die gesamte Kulturlandschaft, ökologisch intakt ist, können die daraus produzierten Lebensmittel qualitativ hochwertig sein. Seit wurden so Waren im Gesamtwert von rund vier Millionen Euro gespendet. D Ziele bis Gesundheit Gesellschaftliche Verantwortung Ziel Bis o sind 2. Gesundheit und gesellschaftliche Verantwortung. Wie man den Entwicklungen der einzelnen Projekte entnehmen kann, wachsen diese stetig.

Das Unternehmen tut alles Nötige, damit das so bleibt — vom Verkauf der Produkte, die teilweise an die Projekte gekoppelt sind, bis hin zur Überprüfung der Projekte vor Ort. Es gibt Kindern im Kindergartenalter die Möglichkeit, ihr eigenes Gemüse anzu- bauen und zu ernten. Das verändert ihre Einstellung zu Lebens- mitteln und verbessert nachhaltig die Ernährungs gewohnheiten der Kinder.

EDEKA hat bundesweit Auf diese Weise sollen die Kinder ermuntert und befähigt werden, auf sich selbst und auf eine ausgewogene Ernährung zu achten und Verantwortungsgefühl für sich und die Umwelt zu entwickeln. Der Projekttag fin- det jährlich an den teilnehmenden Schulen statt. Auf der Website www. Eine Bewertung der eingereich- ten Projekte erfolgt in einer jährlich stattfindenden Jurysitzung dieser beiden Partner. Mit den Fördergeldern werden Projekte ausgezeichnet, die sich mit dem Erhalt, der Schaffung, der Renaturierung und dem Schutz von Biotopen und Lebensräumen für Wildtiere und Pflan- zen befassen.

Lachse wieder in unseren Flüssen heimisch zu machen. Diese zeigt, wie altes, überliefertes Wissen genutzt werden kann, um auch heute einen nachhaltigen Weinbau zu fördern, ohne dabei den Schutz der heimischen Flora und Fauna zu vernachlässigen. Das Beispiel machte Schule: Und fand in Offenburg eine weitere Baumpflanzak- tion statt: In Bedarfsfällen kom- men die Gelder auch der Katastrophenhilfe zugute. Dies kann von einem bis maximal 99 Cent variieren.

Dieser Cent-Be- trag wird nicht ausgezahlt, sondern auf ein extra dafür eingerich- tetes Konto überwiesen. Es setzt sich zusammen aus: Seit wurden 81 Projekte mit rund Seitdem wird jährlich inner- halb der Nachhaltigkeitswochen eine mit Lebensmitteln gepackte Tüte zu einem Verkaufspreis von fünf Euro angeboten.

Der Kunde kann eine oder mehrere dieser Tüten in einem Markt der EDEKA Südwest erwerben, lässt sie aber im Markt zurück, damit alle gesammelten Tüten gebündelt von den jeweiligen lokalen Ta- feln abgeholt werden können.