Agrarsubvention


Na ja wir haben ein Glas Wein getrunken und Geschichten aus alten Zeiten aufgefrischt. Monika ist am Freitagmorgen nachgekommen und gemeinsam haben wir alles Sehenswerte von Schwyz angeschaut. Denn auch dafür gibt es einige plausible Gegenargumente.

Navigationsmenü


Im Gegenteil, die Aktien zogen bis Jahresende stark an, auch das Scheitern des Verfassungsreferendums in Italien Anfang Dezember konnte dem nichts entgegensetzen. Unsere langfristigen Erwartungen sind wenig verändert.

Die westlichen Industriestaaten sind weiterhin hochverschuldet. Die finanzielle Repression ist die subtilere und intransparente Art des Schuldenabbaus ohne die Notwendigkeit von drastisch gekürzten Staatsausgaben, einer Staatsinsolvenz, Vermögensabgabe oder Hyperinflation und wurde z.

Um eine spürbare Entlastung für Staatshaushalte zu erzielen, müsste dieser Zustand noch längere Zeit anhalten. Vor diesem Hintergrund bevorzugen wir langfristig den Sachwert Aktie gegenüber Anleihen, auch wenn Aktien zunehmend wirtschaftlichen und politischen Risiken ausgesetzt sind.

Denn in der EU schwindet der Zusammenhalt, Mitgliedsländer haben nationale Interessen im Blick, eine gemeinsame Politik ist kaum mehr zu erkennen. Sollten Euro-Kritiker Einfluss erhalten, welches zumindest in Italien nicht undenkbar ist, könnte es zu Turbulenzen bei der Gemeinschaftswährung kommen.

Ausgaben für Wahlversprechen werden die Staatsverschuldungen weiter erhöhen, während die Europäischen Zentralbank gleichzeitig durch ihre Niedrigstzinspolitik und Anleihekäufe die Geldschwemme aufrecht hält. Ähnlich ist die Situation in Japan: Die ultralockere Geldpolitik der Notenbank in Verbindung mit gestiegenen Staatsausgaben konnte das Wachstum bisher nicht spürbar anschieben, Inflationsrisiken haben sich dafür aber erhöht.

Anders in den USA: Die US-Notenbank deutet mit der jüngsten kleinen Zinserhöhung und drei weiteren für ins Auge gefassten Trippelschritten eine behutsame Abkehr von der Niedrigstzinspolitik an.

Dagegen steht das angekündigte Trump-Programm aus Steuersenkungen und massiven staatlichen Verkehrsinfrastrukturinvestitionen, welches die bereits hohe Staatsverschuldung signifikant ansteigen lassen würde. Kurzfristig könnte dies die Konjunktur beflügeln und wäre für Unternehmen positiv zu bewerten. Die Inflationsrisiken steigen jedoch.

Allerdings dürften von dort keine zusätzlichen Impulse für die Weltwirtschaft kommen. In diesem Umfeld schätzen wir Aktien gegenüber Anleihen als attraktivere Anlage mit bestmöglichem Schutz vor Kaufkraftverlust ein. Unsere Anlagepolitik, die Grundlage des langfristigen Anlageerfolgs der R. Vermögensbetreuung ist, bleibt unverändert bestehen. Befürchtungen, ein Sieg Trumps würde die Börsen belasten, traten nicht ein.

Während sich der europäische Aktienmarkt kaum veränderte, erhielten US-amerikanische und japanische Aktien Schub, sodass auf Monatssicht hier ein deutliches Plus resultierte. Sie würden von Trumps angestrebtem Konjunkturprogramm, basierend auf Steuersenkungen für Bürger und Unternehmen sowie massiven staatlichen Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur, profitieren.

US-Unternehmen sollen durch einen temporär sehr niedrigen Steuersatz motiviert werden, ihre im Ausland erzielten und gebunkerten Gewinne in die Heimat zu überweisen. Das brächte Kapital ins Land.

Die Kehrseite von alledem könnte sein, dass die schon hohe Verschuldung noch schneller zunehmen würde und steigende Inflation nach sich zöge. Anleihekurse fielen, im Umkehrschluss stieg die Verzinsung, hier werden bereits Inflationserwartungen eingepreist. Die Altgesellschaft Alcoa Inc. Als voneinander unabhängige Unternehmen sollen sie ihre jeweiligen, sehr unterschiedlichen Absatzmärkte zukünftig besser bearbeiten und durchdringen können.

Die traditionelle Rohaluminium-Erzeugung ist jetzt bei der Alcoa Corp. Bei Arconic ist die Aluminium-Weiterverarbeitung zu technisch anspruchsvollen Fertigteilen, insbesondere für die Auto- und Flugzeugindustrie, gebündelt.

Wir haben die Aktien der beiden neuen Gesellschaften behalten, weil wir deren jeweiliges Geschäftsmodell für zukunftsfähig halten. Acomo, so der Kurzname, hat sich als Rohstoffhändler auf über Agrarprodukte wie Gewürze, Kräuter, Nüsse, getrocknete Früchte, Tee und Nahrungsmittelzutaten spezialisiert. Diese bilden eine Nische, weil sie nicht an Terminbörsen gehandelt werden, Acomo ist damit nicht der Konkurrenz der Agrarrohstoff-Giganten ausgesetzt. Dabei werden die einzelnen Produktsegmente von selbstständig agierenden Untergesellschaften bearbeitet, die durch ihre Spezialisierung originäre Marktkenntnisse erlangen.

Acomo ist gut finanziert. Das Umsatz- und Ge-winnwachstum der letzten Jahre sollte sich fortsetzen und ist Grundlage der attraktiven Dividende. Europäische Aktien tendierten seitwärts, amerikanische etwas leichter. Japanische Aktien legten merklich zu.

Nach dem Brexit-Entscheid Ende Juni setzte sich der Kursverfall des britischen Pfundes gegenüber den anderen bedeutenden Währungen auch im Berichtsmonat fort. Dies lag über den Erwartungen und weist auf einen robusten Aufschwung hin. Um einer Blasenbildung entgegenzuwirken, haben die Verwaltungen mehrerer betroffener Städte jetzt harsche Restriktionen für den Wohnungskauf eingeführt, z.

Dank eines starken Preisanstiegs von Kohle zur Stahlproduktion in Australien und Indien sowie Fehlspekulationen von Hedgefonds, die über Leerverkäufe auf einen weiter fallenden Aktienkurs gesetzt hatten, hat sich der zuvor auf Allzeittief gefallene Aktienkurs des Kohleförderers seit Mitte Oktober vervielfacht. Wir haben diese Konstellation ausgenutzt und unsere Peabody-Position geräumt um die aufgelaufenen Verluste zu begrenzen und einer möglichen endgültigen Insolvenz der Firma zuvorzukommen.

Insbesondere Mobilfunkkunden werden mit niedrigen Preisen umworben. Verizon konnte hier Um zukünftig Konzernumsatz 30,9 Mrd. Dazu soll die Übernahme des Internetpioniers Yahoo dienen, dem neues Leben eingehaucht werden soll. Die zunächst abbröckelnden Aktienkurse stiegen mit dem anziehenden Rohölpreis zum Monatsende hin wieder. Auch die Nachricht, dass die Deutsche Bank voraussichtlich eine weit geringere Strafe für ihre zweifelhaften US-Hypothekengeschäfte zahlen muss als zunächst befürchtet, schaffte am letzten Börsenhandelstag des Monats Erleichterung.

Per Monatssaldo resultierten in Europa und Amerika kaum veränderte Aktienkurse, in Japan gab es einen leichten Rückgang. Entgegen der Erwartung einiger Marktteilnehmer hat die Europäische Zentralbank die Geldpolitik auf ihrer September-Sitzung nicht noch weiter gelockert. Es bleibt dabei, dass sie bis März monatlich für ca. Den Leitzins belässt sie bei null. Denn Unternehmen wie Verbraucher nehmen nicht allein wegen niedriger Zinsen Kredite auf, sondern in erster Linie, weil Vertrauen in eine gute zukünftige wirtschaftliche Entwicklung besteht.

ON hat den konventionellen Kraftwerkspark, den internationalen Energiehandel und andere Vermögensteile in eine eigenständige Gesellschaft namens Uniper ausgegliedert und diese an die Börse gebracht. ON-Aktionäre erhielten für 10 E. Als Wertausgleich sank der Börsenkurs von E. ON am Emissionstag von Uniper. Beide Unternehmen addiert kamen auf einen höheren Börsenwert als E.

ON in der alten Aufstellung. Da auf konventionelle Energieerzeugung auch in Zukunft nicht verzichtet werden kann, haben wir die Uniper-Aktie behalten. Diabetes wird sich weiter schnell ausbreiten, insbesondere in Schwellenländern, in denen das Unternehmen heute schon gut vertreten ist. Novo-Nordisk wirtschaftet hochprofitabel, ist bestens finanziert und zahlt eine auskömmliche Dividende.

Wir haben eine Kursschwäche, hervorgerufen durch eine unwesentliche Korrektur bzw. Präzisierung des Umsatz- und Gewinnziels für genutzt, um eine Position im Rationalinvest aufzubauen. Im Aktieninvest haben wir Novo-Nordisk bereits in den Anfangsbestand aufgenommen, damals noch als wesentlich kleineres Unternehmen. Die Position im Aktieninvest werden wir bei günstiger Gelegenheit abbauen, sodass es keine Überschneidungen in unseren beiden Fonds gibt.

Daneben werden Tourismusflüge und die Ausstattung fremder Helikopter mit medizinischen Geräten angeboten. Air Methods hat auf dem zersplitterten Zukunftsmarkt der Flugtransporte Übernahmen getätigt. Dies hat das Umsatz- und Gewinnwachstum angetrieben. Das Unternehmen ist trotz der Akquisitionen ausreichend gut finanziert und könnte selbst einmal Übernahmeziel werden.

Wir haben die günstige Bewertung zum Einstieg genutzt. Im Berichtsmonat legte der japanische Aktienmarkt moderat zu. Europa und die USA tendierten unverändert. Der Rohölpreis erholte sich deutlich von seinem Zwischentief.

Nach der ersten Leitzinserhöhung vergangenen Dezember wird eine zweite noch in diesem Jahr immer wahrscheinlicher, wie die Zentralbankchefin angedeutet hat. Die Konjunktur schäumt zwar nicht gerade über, ist aber so robust, dass sich die Arbeitsmarktentwicklung, für die Zentralbank Fed ein sehr wichtiges Entscheidungskriterium, günstig darstellt.

Auch die Inflation geht in die von der Fed gewünschte Richtung.. Bei Investitionen in diese Zukunftsfelder hilft der um ein Fünftel rasant gestiegene Reingewinn von 10,7 Mrd. USD weiter, darüber hinaus wird konsequent gespart und rationalisiert. Gleichwohl wird die Ergebnisprognose für das Gesamtgeschäftsjahr angehoben, weil sich der italienische Heimatmarkt und der wichtige lateinamerikanische stetig besser entwickeln. Dazu könnte das eigene Elektrizitätsnetz kostengünstig mit Glasfaserkabeln aufgerüstet werden.

Diese Telekommunikationsinfrastruktur soll dann gegen Bezahlung Telekom-Dienstleistern zur Nutzung überlassen werden. Zwar wurde der Reingewinn im ersten Halbjahr auf 1,7 Mrd. USD verdeutlichen jedoch, welche Schwierigkeiten die niedrigen Rohstoffpreise insbeson-dere bei Kupfer auch bei diesem Bergbau-Giganten verursachen.

Seinen Wettbewerbern ist Rio Tinto allerdings voraus, weil Schulden schon früher konsequent zurückgeführt wurden.

Dies eröffnet jetzt die finanziellen Spielräume, trotz des weiter bestehenden Sparkurses in neue Förderprojekte zu investierten und die Dividendenzahlung, wenn auch um die Hälfte reduziert, aufrecht zu erhalten. Darüber hinaus haben Kosteneinsparungen und eine Bereinigung der Modellflut bei billigeren Mobiltelefonen die Rentabilität der Handy-Sparte erhöht. Damit ist diese wieder wichtigster Gewinnbringer des Elektronik-Riesen, noch vor dem Halbleiter-Segment, das mit fallenden Preisen zu kämpfen hat.

Der Aktienkurs zieht seit Februar dieses Jahres an und bewegt sich beim Allzeithoch. Mögliche negative wirtschaftliche Brexit-Folgen, Putschversuch und Säuberungen in der Türkei, Terroranschläge und Amokläufe, protektionistische Parolen der beiden US-Präsidentschaftskandidaten, all dies brachte die Investoren im Juli nicht aus der Ruhe. Daran dürfte sich auch durch das gerade angekündigte neue Konjunkturprogramm über umgerechnet Mrd.

Bei der in den vergangenen Jahren von sinkenden Rohstoffpreisen und sozialen Konflikten im Hauptförderland Südafrika belasteten britischen Minengesellschaft zeigen der eingeleitete radikale Unternehmensumbau und der rigide Sparkurs erste Erfolge in der Halbjahresbilanz.

USD auf immer noch hohe 11,7 Mrd. Zukünftig will sich Anglo auf die Förderung von Platin, Diamanten und Kupfer konzentrieren und hat die anderen Sparten, darunter auch bedeutende wie Eisenerz und Kohle, zum Verkauf gestellt. Der Aktienkurs notiert beim Ein-Jahres-Hoch. USD wurde in einen Reingewinn von 2,7 Mrd. Der Aktienkurs bewegt sich beim Acht-Jahres-Hoch. Der Reingewinn betrug 3,5 Mrd.

Der Aktienkurs bewegt sich nahe beim Allzeithoch. Das stark auf die Vermietung von Einkaufszentren in europäischen Ballungszentren spezialisierte Immobilienunternehmen blickt auf ein gutes erstes Halbjahr zurück. Die Mieteinnahmen stiegen auf Mio. Aber auch auf Bestandsflächen gab es ein Plus, was auf steigende Vermietungspreise hindeutet.

Als das Ergebnis am Freitag, dem Der amerikanische Dow Jones schaffte sogar ein Plus von einem Prozent. Die Briten haben den Austritt aus der Europäischen Union beschlossen.

Aber wird er auch kommen? Das Brexit-Votum ist keinesfalls rechtlich bindend für Parlament und Regierung. Erst dann können Austrittsverhandlungen mit der EU beginnen. Bis jetzt macht das britische Parlament keine Anstalten einen einschlägigen Beschluss zu fassen, der aktuelle Premierminister hat ebenfalls schon abgewunken und dabei seinen Rücktritt angekündigt.

Das dürfte selbst bisher glühenden Brexit-Befürwortern zu denken geben und ihre Position mit Blick auf eine mögliche Neuwahl des britischen Parlaments ins Wanken bringen.

Die Neuwahl stünde dann auch unter dem Eindruck der Diskussionen in Schottland und Nordirland über einen Aus-tritt aus dem Vereinigten Königreich und der bereits millionenfach unterzeichneten Petition, die Abstimmung zu wiederholen. Folgen des Brexit-Votums scheinen sich schon bei der Wahl in Spanien wenige Tage später gezeigt zu haben. Die proeuropäische konservative Partei gewann Stimmen dazu, die europakritische linke Podemos stagnierte.

Bei Ericsson Mobilfunkausrüster hatte der Aktienkurs wegen enttäuschender Quartalsergebnisse bereits im April stark nachgegeben.

Der daraufhin angekündigte Unternehmensumbau mit Einsparungen und striktem Kostenmanagement eröffnet neue Perspektiven, weswegen wir aufgestockt haben. Die 24 Kantonalbanken in der Schweiz befinden sich mehrheitlich im Besitz des Kantons, in dem sie agieren, was Stabilität verleiht.

Ihre diversifizierten Aktivitäten Schwerpunkte: Einlagengeschäft, Immobilien-, Unternehmens-, Handelsfinanzierung entwickelten sich in den letzten Jahren zwar nicht stürmisch, aber kontinuierlich positiv. Die BCV ist mit Eigenkapital sehr solide ausgestattet. Ihr Aktienkurs entwickelt sich langsam, aber stetig nach oben. Trotz Mittelzufluss aus dem Verkauf von Unternehmensteilen ist der Bahntechnik-Konzern noch hoch verschuldet und muss dazu noch kräftig investieren.

Die vorgesehene Kapitalerhöhung hilft da wenig weiter. Wir nehmen nicht nur nicht daran teil, sondern haben die gesamte Vossloh-Position geräumt.

Den Vossloh-Erlös haben wir in die mit besseren Perspektiven ausgestatteten Bestandspositionen Viscofan Weltmarktführer bei synthetischen Wurstpellen und Alpiq Energieversorger investiert. Darüber hinaus haben wir Rolls-Royce nach dem Brexit-Votum aufgestockt.

Dieses hat die britische Heimatwährung des Triebwerk-Bauers stark gedrückt, was ihm Exporte erleichtert. Europäische und amerikanische Aktien starteten zunächst mit Abschlägen in den Berichtsmonat.

Erst im letzten Drittel des Monats ging es aufwärts, als die US-Notenbank die heimische Konjunktur als unerwartet robust einschätzte. Damit reichte es per Monatssaldo zu einem leichten Plus. Der japanische Aktienmarkt schwankte weniger und kam etwas besser voran.

Der US-Dollar zog an, weil die Notenbank mit ihrer positiven Konjunktureinschätzung und höheren Inflationserwartungen eine weitere Leitzinserhöhung für die nähere Zukunft andeutete. In der Europäischen Union gewinnt die Konjunktur an Fahrt. Aus Sicht der Gläubiger hat Griechenland mit dem von seinem Parlament beschlossenen Reformpaket, das Rentenkürzungen und Steuererhöhungen zur Entlastung des Staatshaushalts vorsieht, die Voraussetzung geschaffen, demnächst weitere 10,3 Mrd.

Die Verbraucher mussten mehr Geld ausgeben für Energie, insbesondere Benzin, eine Folge der im letzten Vierteljahr wieder anziehenden Rohölpreise. Im ersten Quartal blieb das weltweit operierende Nahrungsmittel- und Agrarunternehmen mit einem Umsatz von 14,4 Mrd. Volatile Preise für Agrarprodukte drückten das Ergebnis der Handelssparte und auch in der Ölsaaten-Verarbeitung lief es nicht rund.

Das Management sieht für das zweite Halbjahr gute Chancen, wieder auf den Wachstumspfad zurückzufinden. Der breit aufgestellte Elektronikspezialist fertigt Komponenten und Bauteile für viele Industriesektoren, bietet mit seinen Druckern und Kopierern professionelle Büroausstattung und wendet sich mit Smartphones und Photovoltaikmodulen auch an Endverbraucher. Die eigene umfassende Forstwirtschaft bildet die Grundlage zur Herstellung einer breiten Palette von Papier- und Holzprodukten.

Darüber hinaus wird Strom erzeugt. Nun beginnen sich für die weltweite Nummer 3 auf dem Papiermarkt, die konsequenten Sparanstrengungen der letzten Jahre auszuzahlen. Weil die Geschäftsdynamik gerade im letzten Quartal zunahm, noch dazu in den wichtigen Vodafone-Einzelmärkten Deutschland und Italien, sind die Aussichten für das angelaufene neue Geschäftsjahr gut.

Ähnliches gilt für das Ergebnis der Telefongesellschaft. Während es operativ ganz passabel lief, stand unter dem Strich aufgrund vieler Sonder- und Einmaleffekte z. Alle wichtigen Aktienmärkte zeigten im Monatsverlauf durchgehend steigende Tendenz, bis zur Mitte der letzten Handelswoche Zweifel am US-Konjunkturaufschwung aufkamen und die Richtung abrupt drehte. Kursaufschläge löste hingegen die Nachricht aus, dass die Exporte im März zum ersten Mal seit 9 Monaten wieder gestiegen und die Importe weniger stark gesunken sind als erwartet.

Angesichts des Niedrigzinsumfeldes, das noch auf Jahre hinaus anhalten dürfte, wird es für den Rückversicherer immer schwieriger, hinreichende Renditen aus seinen festverzinslichen Kapitalanlagen zu erwirtschaften.

Darüber hinaus muss die defizitäre Erstversicherungstochter Ergo aufwändig restrukturiert werden. Im Gegenzug haben wir in die Bestandspositionen Potash Corp.

Das Pharmaunternehmen hat es durch Spezialisierung in einigen medizinischen Nischenbereichen zum Marktführer gebracht. Für die Zukunft bieten die Medikamente das Potenzial der Ausdehnung auf weitere Therapiefelder und geographische Regionen. Auch die Pipeline verspricht dank zielgerichteter Forschung einiges. Ipsen zahlt Dividende und ist gut finanziert. Der Aktienkurs ist im Rahmen der allgemeinen Börsenschwäche am Jahresanfang zurückgekommen, was wir zum Einstieg genutzt haben.

ABB kommt mit seiner Neuausrichtung dennoch gut voran, denn erste Erfolge zeigen sich in der Verbesserung der operativen Marge um fast einen Prozentpunkt, was auf steigende Effizienz und Profitabilität hindeutet.

Dank eines starken Schlussquartals kamen im abgelaufenen Geschäftsjahr Das hat dem Aktienkurs, der nahe beim Langzeithoch notiert, neuen Schub verliehen. Der Reingewinn 4,3 Mrd. USD ging leicht zurück, ohne Sondereffekte resultierte jedoch ein merklicher Anstieg, was die Aussichten für das Gesamtjahr verbessert.

Dies hat den Aktienkurs auf Allzeithoch gehievt. Die wichtigen Aktienmärkte erholten sich im März. Um dieses zu erreichen derzeitiger Wert: Die Anwendung desselben Instrumentariums entfaltete schon in der Vergangenheit kaum nachweisbare Wirkung.

Vor allem aber hängt die Kreditnachfrage am Vertrauen der Konsumenten und Investoren in eine gute wirtschaftliche Zukunft und viel weniger an niedrigen Zinsen. Der Biotech-Konzern molekularbiologische Testverfahren und Probenvorbereitungs-technologien schwächelt. Der Gewinn erreichte nur das untere Ende der Zielspanne, obwohl die Prognose zwischenzeitlich schon gesenkt worden war. Der Umsatz fiel sogar, ein Alarmsignal für Unternehmen, die in Wachstumsmärkten agieren.

Stattdessen haben wir in den schnell wachsenden Medikamenten-Entwickler investiert, der im Gegensatz zu Qiagen Dividende bezahlt und viel profitabler wirtschaftet. Neue Medikamente haben und zu Sprüngen bei Umsatz und Gewinn geführt. Dennoch ist Gilead sehr günstig bewertet, weil auf dem Aktienkurs die immer häufigeren Eingriffe von Staaten im Gesundheitssektor, z.

Die allgemeine Börsenschwäche zum Jahresanfang tat ein Übriges. Das haben wir zum Einstieg genutzt, zumal die Perspektiven angesichts der gut gefüllten Pipeline mit aussichtsreichen Präparaten und den teils noch langen Patentlaufzeiten bereits eingeführter Medikamente gut sind. Der Verlust von 2,8 Mrd. USD resultiert aus einmaligen Abschreibungen zum Geschäftsjahresende zwecks Bilanzbereinigung und verdeckt die durch einen rigiden Sparkurs erreichte verbesserte finanzielle Lage, die sich im ersten Barmittelzufluss positiver Free Cashflow seit vier Jahren zeigt.

Der Schuldenstand wurde um ein Viertel auf 10 Mrd. Der weltweit führende Ziegelhersteller und Produzent von Kunststoffrohren, Betonsteinen und anderen Baumaterialien konnte den Vorjahresverlust von Mio. Nach Rückgängen im ersten Drittel des Berichtsmonats erreichten die Aktienkurse einen Tiefstand, von dem aus eine Erholung einsetzte. Per Monatssaldo gaben europäische Aktien moderat nach, der amerikanische Markt blieb stabil.

Japanische Aktien verharrten deutlich im Minus, was für den in Euro rechnenden Anleger durch den starken Yen-Anstieg weitgehend kompensiert wurde. Die als Reaktion eingeführten Negativzinsen der Notenbank sollen verhindern, dass Geschäftsbanken bei ihr überschüssige Mittel parken.

Die Nachricht von der Dividendenstreichung hat dann einen unseres Erachtens vorübergehenden Kurs-Rücksetzer bewirkt, den wir zur Aufstockung genutzt haben. Jede Dividendenstreichung schmerzt Aktionäre, sie ist aber bei RWE geboten, um Mittelabflüsse in einer wirtschaftlich nicht einfachen Situation zu vermeiden.

Weil wir davon ausgehen, dass die Aktienkurse nicht sehr lange auf dem aktuell niedrigen Niveau verharren, haben wir einen Teil der im Fonds vorhandenen liquiden Mittel genutzt, um günstig mehrere Aktienpositionen aufzustocken.

Auch entwickelten sich die Geschäfte des Anbieters von Gasen für Industrie, Medizin und Umweltschutz und damit verbundener Anwendungslösungen solide. Wegen der Konjunkturschwäche haben die Konsumenten in China und anderen Schwellenländern weniger Digitalkameras und Tintenstrahldrucker nachgefragt. Dagegen liefen Multifunktionsgeräte Drucker, Kopierer, Scanner, Faxgerät in einem für professionelle Büroanwendungen gut, wie auch fotolithografische Ausrüstung für die Halbleiterindustrie.

Das Diabetes-Medikament Lantus leidet unter dem Patentablauf. Sanofi forciert jetzt neue Behandlungsfelder z. Krebsbekämpfung wie auch verschreibungsfreie Medikamente.

Potenzial birgt der weltweit einzige Impfstoff gegen das Denguefieber. Im möglichen Verbreitungsgebiet dieser gefährlichen Krankheit lebt die Hälfte der Weltbevölkerung. Als Taktgeber erwies sich der Rohölpreis, dessen Ausschläge die Börsen in auffälliger Parallelität nachzeichneten.

Zur Monatsmitte beruhigte sich die Lage, gegen Ende zeigten sich Erholungstendenzen. Wir sehen gute Chancen, dass sich die Lage weiter stabilisiert. Denn die Investoren haben keine rentierliche Anlagealternative zur Aktie, etwa im verzinslichen Bereich. Dies stützt die Kurse. In dieselbe Richtung wirken die Rohstoffpreise, wenn sie wieder Boden finden.

Für letzteres spricht, dass immer mehr Förderstätten mangels Rentabilität geschlossen werden, wie sich nicht nur am Beispiel der Fracking-Bohrlöcher in den USA zeigt. Darüber hinaus streben wichtige Öl-Förderländer Absprachen über eine Produktionsdrosselung an.

Klimaschutz kostet uns 2. Im September war mal wieder das Ende der Schmelzsaison in der Arktis erreicht und das Meereis der Arktis hatte seine geringste Ausdehnung erreicht.

Besonders die Arktis soll davon betroffen sein, da sich die globale Klimaerwärmung hier am stärksten auswirkt. Das Eingangsbild zeigt, Meereis ist zum Ende der Schmelzsaison im Nordpolarmeer noch reichlich vorhanden. Gegen alle Unkenrufe ist im Hitzesommer eine deutliche Zunahme der Meereisausdehnung gegenüber zu verzeichnen. Hitzesommer hatte also keinerlei Auswirkungen auf das arktische Meereis!

Seit gab es keine wesentliche Abnahme in der Meereisbedeckung in der Arktis. Die grüne Linie, der Jahresmittelwert, pendelt um die eingezeichnete rote Linie. Am Ende der Schmelzsaison Oktober beträgt die mittlere arktische Meereisdicke ,5 m.

Am Ende des Winters April beträgt die mittlere arktische Meereisdicke ,5 m. Wo bleibt die Erwärmung? In blau sind die Monatsmittelwerte der Temperatur dargestellt und in rot die Jahresmittelwerte. Heute haben wir wieder Temperaturen wie zum Ende des Jahrhunderts und Anfang des Der Temperaturanstieg von bis heute ist auch nicht einmalig. Zwischen und sind die Temperaturen ähnlich stark angestiegen, wenn nicht sogar stärker als heute.

Ich sehe zweierlei Ursachen: Zum einen sind da die wärmeren, trockeneren Klimabedingungen, vor allem im Norden Kaliforniens. Besonders wichtig ist dabei, dass die nächtlichen Temperaturen gestiegen sind. Der andere Punkt ist, dass wir über viele Jahre hin erfolgreich Feuer verhindert haben. Das klingt zwar erfreulich, aber es führt gleichzeitig dazu, dass sich immer mehr Brennstoff angesammelt hat.

In der Feuerökologie gilt die Grundregel: Klima ermöglicht Feuer, Wetter facht es an. Ja, wenn es wärmer und trockener wird - und das beobachten wir in Kalifornien -, dann bedeutet das erhöhte Feuergefahr.

Die Menschen wollen raus aus den Städten, und sie dringen dabei immer weiter vor in die Übergangszone zwischen Stadt und Wildnis. Wer aber sein Eigenheim an einem Platz inmitten einer Vegetation errichtet, die alljährlich austrocknet, der riskiert, dass es irgendwann in Flammen aufgeht. Denn nachträglicher Feuerschutz von Häusern, nachdem sie einmal gebaut sind, kann sehr teuer werden. Ist das der Klimawandel? Bei der Dürre in Kalifornien und den Bränden, die sich immer häufiger dort entwickeln, handelt es sich vermutlich eben nicht mehr um Einzelereignisse, sagt Mojib Latif.

Er kennt die Landschaften und das Klima aus eigener Anschauung seit mehr als zwanzig Jahren. Latif kennt auch die wissenschaftlichen Daten über das Klima der Region. Aus diesen Daten könne man das Klima Kaliforniens seit dem Jahr rekonstruieren, sagt er. Das ist in mehr als Jahren einmalig. Es muss wohl der Klimwandel gewesen sein.

Oder vielleicht doch nicht? Die Autoren berichten über schlimme Dürreserien während der Mittelalterlichen Wärmeperioden, die zum Aussterben von ganzen Indianerkulturen geführt hat. Sie befindet sich gerade in einem Minimum, wie unschwer zu sehen ist. Verlauf der PDO während der letzten Jahre.

Entwicklung der AMO während der letzten Jahre. Anstatt die gut bekannten Zusammenhänge zwischen Ozeanzyklen und Regenmengen an der US-Westküste zu erläutern, erklärt er die Heutezeit einfach zur Sonderzone. Das ist umso erstaunlicher, weil Latif früher selber über die Ozeanzyklen publiziert hat. Nun stehen sie ihm und seinem lukrativen Klimaaktivismus im Weg, so dass er sie einfach verleugnet. Die Landschaftsbrände verursachten gesamtwirtschaftliche Schäden von fast 18 Milliarden Dollar.

Aber es sehe leider so aus, meint Rauch, als sei keine einsame Ausnahme gewesen. Die versichterten Werte sind in den letzten Jahrzehnten natürlich ebenfalls gestiegen. Anstieg der globalen Extremwetterversicherungsschäden basiert fast vollständig auf sozioökonomischen Gründen.

Die Welt sollte den Autoren vielleicht doch wieder mehr Zeit zur Recherche geben. Momentan sieht es so aus, als wenn man den Reportern fast alles in den Block diktieren kann. Ein bisschen Mitdenken bzw. Klimaschützer können auf steigende Temperatur hoffen! Es deutet alles darauf hin, dass sich derzeit ein El Nino im Ost- und Zentralpazifik zur Jahreswende entwickelt und damit die Globaltemperatur wieder ansteigen lässt.

Seit einigen Monaten steigen die Temperaturen aufgrund der Wetterbedingungen im Pazifik wieder an. In den nächsten Monaten ist infolge dessen mit einer steigenden Globaltemperatur zu rechnen. Über den Rückgang der Globaltemperatur nach dem letzten El Nino wurde nicht berichtet, man hat sich statt dessen auf den warmen und trockenen Sommer in Deutschland konzentriert. Sollte der nächste Sommer in Deutschland wieder kühler ausfallen, kann man sich erneut auf die steigende Globaltemperatur konzentrieren, als Beleg für den meschengemachten Klimawandel.

In den nächsten Tagen stehen erst mal frostige Temperaturen in Deutschland an. Grund dafür, die Nordatlantische Oszillation und die Arktische Oszillation, zwei Wettersysteme im hohen Norden, gehen gerade in eine negative Phase über, die kalte Temperaturen für uns und die Ostküste der USA mit sich bringen.

Kalte, polare Luft strömt dabei über Skandinavien zu uns nach Deutschland. Auch hier würde ich mich nicht wundern, wenn in den nächsten Tagen die Medien berichten, auch das würde am menschengemachten Klimawandel liegen. Windräder sind weder in verbauten noch unverbauten Gebieten erwünscht. Bis soll die Windenergie rund 7 Prozent an die Stromproduktion in der Schweiz liefern; heute sind es erst 0,2 Prozent.

Nicht nur diese Kluft müsste den Promotoren von Windturbinen zu denken geben, sondern auch die Ausbauflaute, die seit zwei Jahren herrscht. Da heisst das Stimmvolk im Frühjahr den Atomausstieg und einen kräftigen Ausbau der erneuerbaren Energien gut, doch dann passiert nichts.

Knapp 40 Anlagen sind es noch immer, dabei brauchte es bei diesem Ziel gut und gern Also mehr als in rund 30 Jahren, macht pro Jahr durchschnittlich 25 neue Anlagen. Ob sie jemals realisiert werden, scheint aber ungewisser denn je, ist die Front gegen Windräder zuletzt doch gewachsen. Nebst Umweltverbänden und Anwohnern reihen sich nun auch Kantonsregierungen in die gegnerische Phalanx ein. Der Glarner Regierungsrat hat jüngst einen geplanten Windpark in der Linthebene aus dem Richtplan gestrichen.

Windräder, befürchtet er, könnten die langfristige Entwicklung von Dörfern behindern. Sie befürchtet, Windräder würden die pittoreske Landschaft beim Standort Honegg-Oberfeld verschandeln. Windräder sind weder im verbauten noch im unverbauten Gebiet erwünscht. Bis zu Meter hoch sind sie, so hoch also wie der Fernsehturm auf dem Uetliberg - für viele allein schon aus ästhetischen Gründen ein inakzeptabler Sündenfall.

Andere Infrastrukturen provozieren weniger oder gar keine Opposition. In solchen Fällen setzt sich der erhoffte Nutzen gegenüber etwaigen Bedenken zumeist durch. Denn irgendwie muss die Schweiz den mittelfristig wegfallenden Atomstrom ersetzen. Doch auch der Ausbau der Fotovoltaik läuft nicht so zügig, wie er könnte.

Mit Tiefengeothermie ist noch keine Kilowattstunde Strom produziert worden. Kommt er durch, wäre die Windenergie in der Schweiz so gut wie erledigt. Also auch auf Atomstrom, den sie selbst nicht mehr produzieren möchte? Oder soll die Schweiz Gaskraftwerke bauen, was fürs Klima ebenfalls schlecht wäre? Oder gelingt es, den Stromverbrauch stark zu senken, obschon die Bevölkerung wächst und der Verkehr zunehmend elektrifiziert wird?

Die endgültige Auswahl der Autoren geschieht jedoch hinter verschlossenen Türen in einem nichttransparenten Verfahren. Der renommierte schwedische Paläoklimatologe Fredrik Charpentier Ljungqvist gibt in einem Gutachterkommentar zu bedenken:.

Von Klimakatastrophen keine Spur! Jedoch - fast alle Aussagen des SR halten einer Überprüfung durch die von den Wetterdiensten gemessenen Trends nicht stand:. Dabei ist zwischen dem ausführlichen Basis-Bericht und der stark verkürzten Fassung für Politiker zu unterscheiden, als SPM bezeichnet siehe oben. Auf die schon in den vorangegangenen IPCC-Berichten oft vorkommenden sachlichen Widersprüche zwischen der jeweiligen umfangreichen!

Dieser SR enthält bei genauem Hinsehen sowohl innere Widersprüche als auch Widersprüche zu den derzeit gemessenen Trends in der Natur. DAS hindert die weitgehend grün-geschalteten Medien nicht daran, alle diese Behauptungen und Prophezeiungen u n g e p ü f t in die Welt zu blasen.

Danach sind sowohl die Temperatur- als auch die Wolkentrends abgeflacht. Wenn sich die Wolkendecke aus irgendeinem Grund ändert, haben Sie eine globale Erwärmung - oder eine globale Abkühlung. Clouds are the Earth's sunshade, and if cloud cover changes for any reason, you have global warming - or global cooling.

Climate models assume that changes in cloud cover are a feedback response to CO 2 warming. Following a study with Euan Mearns showing a strong correlation in UK temperatures with clouds, we looked at the global effects of clouds by developing a combined cloud and CO 2 forcing model to sudy how variations in both cloud cover [8] and CO 2 [14] data affect global temperature anomalies between and The year hiatus in warming can then be explained as resulting from a stabilization in global cloud cover since In conclusion, natural cyclic change in global cloud cover has a greater impact on global average temperatures than CO 2.

There is little evidence of a direct feedback relationship between clouds and CO 2. Natural phenomena must influence clouds although the details remain unclear, although the CLOUD experiment has given hints that increased fluxes of cosmic rays may increase cloud seeding [19].

Millions of people are terrified that climate change will wreck or destroy the world. Here is some information they probably do not know, because journalists do not mention it. In order to further increase public acceptance of these limits it is important to transparently place the target levels and their baselines in a paleoclimatic context of.

Intense paleoclimatological research of the past decade has firmed up that pre-industrial temperatures have been highly variable which needs to be reflected in the pre-industrial climate baseline definitions. The LIA represents the coldest phase of the last 10, years when mean temperatures deviated strongly negatively from the Holocene average and which therefore are hard to justify as a representative pre-industrial baseline.

The temperature level reached during the interval may serve as a better reference level as it appears to roughly correspond to the average pre-industrial temperature of the past two millennia. Placing the climate limits in an enlarged paleoclimatic context will help to demonstrate that the chosen climate targets are valid and represent dangerous extremes of the known natural range of Holocene temperature variability. Dieser Literaturhinweis wurde mit dem ganzen Litreraturverzeichnis von Dr.

Sebastian Lüning in Wikipedia gelöscht:. Er kam des nachts und löschte aus Ärger einfach das Literaturverzeichnis Updates. New study puts the 1. Closer inspection of the treaty text, however, reveals that the term "pre-industrial levels" is nowhere defined in this epochal UN-document, that has meanwhile been ratified by Parties.

This is particularly odd because the "pre-industrial" temperatures of the past 10, years have varied quite significantly, as meticuloulsy documented by hundreds of paleoclimate studies. Puzzled by this apparent gap in the Agreement, Fritz Vahrenholt went out and researched the history of the temperature limit definition. The former renewable energy manager and current head of the German Wildlife Foundation was surprised to find that the initial description of this important climate goal dates back to the mid s, proposed by an economist, by the name of William Nordhaus.

He looked at the maximum temperatures recorded during the past several hundred thousand years and warned that this natural range should not be exceeded in the future.

Two decades later, in , the German Advisory Council for Global Change further refined this concept, but kept Nordhaus' original idea of a tolerable 'temperature window'.

Reports by the World Bank and United Nations Framework Convention on Climate Change UNFCCC in and narrowed their view to the last years which does not do justice to the enormous natural temperature fluctuations on a multi-millennial perspective. In order to better understand the complex pre-industrial temperature history of the past, Vahrenholt teamed up with Sebastian Lüning, a professional resources geologist who in his sparetime works on paleoclimatological studies with the Switzerland-based Institute for Hydrography, Geoecology and Climate Sciences.

Lüning researched the literature and integrated the Paris Agreement 2. The choice of a baseline near the lower extreme of a variable parameter is uncommon in science. The temperature level that was reached during the interval may serve as a better reference level because it appears to roughly correspond to the average pre-industrial temperature of the past two millennia.

On an even longer time scale, it is found that current temperatures have not yet even exceeded the warmest temperatures of a natural warm phase that globally occurred some years ago, the so-called 'Holocene Thermal Maximum'. Global temperatures may have even partly exceeded the 1. The increase in this natural temperature window and the baseline shift potentially enlarges the headroom for the 1. Dabei konzentrieren sie sich nur auf diesen einen offensichtlichen Mangel, weitere schwere Mängel wie z.

Wir vermuten, dass das deshalb geschah, um die Studie überhaupt veröffentlicht zu bekommen. Eine genauere Betrachtung des Vertrags-Wortlautes enthüllt jedoch, dass der Terminus "vorindustrielles Niveau" nirgendwo in diesem epochalen UN-Dokument definiert ist, welches mittlerweile von teilnehmenden Parteien ratifiziert worden ist.

Dies ist besonders komisch, weil die "vorindustriellen" Temperaturen der letzten Verwirrt durch diese klaffende Lücke im Abkommen machte sich Fritz Vahrenholt daran, die Historie der Definition zum Temperaturlimit zu ergründen.

Der ehemalige Manager erneuerbarer Energie und derzeit Leiter der German Wildlife Foundation fand zu seiner Überraschung heraus, dass die ursprüngliche Beschreibung dieses bedeutenden Klimaziels von Mitte der siebziger Jahre stammt und von einem Ökonom namens William Nordhaus ins Spiel gebracht worden ist.

Er betrachtete die Höchstwerte der Temperatur der letzten paar hunderttausend Jahre und warnte, dass die dabei zutage getretene natürliche Bandbreite in Zukunft nicht überschritten werden darf. Um die komplexe präindustrielle Temperatur-Historie besser zu verstehen tat er sich mit Sebastian Lüning zusammen, einem professionellen Ressourcen-Geologen, der in seiner Freizeit an paläoklimatischen Studien arbeitet am in der Schweiz ansässigen Institute for Hydrography, Geoecology and Climate Sciences.

Die Auswahl eines Parameters als Grundlinie nahe dem untersten Extrem eines variablen Parameters ist in der Wissenschaft unüblich. Die Erfindung des 2-Grad-Zieles. Wissenschaftliche Debatte zur Aufklärung. Die 'Bösen' sind all jene, die den schrillen Alarmtönen der medialen Führungsriege nicht bedingungslos folgen wollen.

Die 'Guten' sind diejenigen, die die gesamte Weltwirtschaft zur vermeintlichen Rettung des Planeten auf den Kopf stellen und das Vermögen von grundauf umverteilen wollen. Die heimlichen Profiteure Die heimlichen Profiteure dieser Revolution halten sich dabei dezent im Hintergrund und erfreuen sich an Milliarden-schweren Subventionen aus der Steuerzahlerkasse. Wenig bekannt ist, dass vermögende Aktivisten enorme Summen in die Klimaalarm-Lobbyarbeit stecken und auch langwierige gerichtliche Auseinandersetzungen üppig finanzieren.

LifeZette berichtete am Deep-pocketed global warming activists have been pouring big bucks into attorneys general's offices to pay for lawyers to advance their agenda and use the powers of the law to take actions they never could achieve alone, according to a new report. August berichtete die Limmataler Zeitung über eine aggressive Klimapolitik der Grünen in der Schweiz:. Kantonsräte und Kantonsrätinnen der Grünen haben die heisse Sommerzeit genutzt, um gleich ein ganzes Dutzend Vorstösse zum Klimawandel auszuarbeiten.

Martin Neukom, Kantonsrat und Regierungsratskandidat der Grünen, sagt auf Anfrage, dass man die Vorstösse bewusst gleichzeitig eingereicht habe. Der jährige Spezialist für Solartechnologie hat den Klimaschutz zu seinem wichtigsten Wahlkampfthema erkoren. Dass die Grünen sich stark für den Klimaaktivismus einsetzen ist nichts Neues. Raphael hat Betriebspraktika bei Versicherern wie Münchener Rück und Swiss Re absolviert, aber auch wichtige Papers zur vorindustriellen Klimageschichte Südamerikas geschrieben.

Nur mal so als Beispiel. Wieviel verdienen eigentlich Mojib Latif und Kollegen mit den unzähligen Auftritten in den Medien, bei Sparkassenfesten und Konferenzen? Sie können Latif nämlich für Ihre Veranstaltung ganz einfach über das Internet buchen. Gelistet ist er bei vielen Agenturen, z.

Als Klimawarner spielt er seine Rolle ausgezeichnet und wird dafür vermutlich gut bezahlt. Ein möglicher Interessenskonflikt bei seiner wissenschaftlichen Arbeit?

Wie würden die Kunden wohl reagieren, wenn er relativierender auftreten würde? Man muss kein Prophet sein, um zu ahnen, dass dies nicht allzu gut für das Geschäft wäre. Es ist Zeit für den jährlichen Report über den Zustand des grönländischen Eisschildes. Über das Jahr hat der grönländische Eisschild um fast Milliarden Tonnen Schnee und Eis über der mittleren Menge der Jahre bis zugenommen. It's time for the Greenland ice sheet's annual health report, brought to you by scientists from the Danish Meteorological Institute and Polar Portal.

In , Greenland's ice sheet has gained almost billion tonnes of snow and ice above the average for For this year, we calculated a total SMB of bn tonnes, which is almost bn tonnes above the average for , ranking just behind the season as sixth highest on record. Krause de Das Politikum CO 2. Manipulationen, Fälschungen, Umdeutungen im Namen angeblicher Wissenschaft. Die Lindzen-Petition von unabhängigen Wissenschaftlern Kohlendoxid ist Pflanzendünger und kein Gift. Von der Bundesregierung ignoriert und weitere Milliarden verschwendet.

Die Berichterstattung begann am August mit einem Bericht im Spiegel:. Die verheerenden Auswirkungen sollten bereits im Jahre beginnen. Bis sollten sie unter anderem dazu geführt haben, dass die Wolkenkratzer von Manhattan weit vor der neuen amerikanischen Ostküste einen reichlich verlorenen Eindruck machen. Und nachdem sich die damals angekündigte Sintflut als eine totale Fehlprognose erwiesen hat,. Was solche und ähnliche, ständig wiederholte, ständig variierte und vom IPCC inspirierte Katastrophenankündigungen im Bewusstsein und Unterbewusstsein der Menschen bewirkt haben, ist schwer zu sagen.

Daher ist der Angstmache immer wieder Aufklärung entgegenzusetzen - auch wenn mir das längst zum Hals raushängt. Noch immer kein Beweis für die behauptete Erderwärmung durch CO 2. Es gibt keinen anerkannten wissenschaftlichen Beweis für die behauptete atmosphärische Erwärmung der Erde durch CO 2. Selbst wenn man sich auf die von den regierungsnahen Instituten vertretenen Hypothesen, und es sind weiter nichts als Hypothesen, einlässt, ist die von Deutschland verfolgte Politik, die anthropogenen CO 2 -Emission zu vermeiden, sinnlos und aussichtslos.

Sie führt zu unvertretbaren, teilweise selbstzerstörerischen Belastungen der deutschen Wirtschaft, der Verbraucher, der Natur und der Landschaft. Es geht hier um volkswirtschaftliche Schäden von mehreren Billionen Euro. Kein globaler Temperaturanstieg durch CO 2 in den letzten fünfzehn Jahren. Nach offiziellen Messwerten hat in den letzten fünfzehn Jahren kein globaler Temperaturanstieg stattgefunden, der auf CO 2 -Emissionen zurückgeführt werden kann. Als sich dieses abzeichnete, wurde vom Feindbild der "globalen Erwärmung" auf das Feindbild "Klimawandel" umgeschaltet, damit die Alarmisten nicht brotlos werden.

Die Wissenschaft führt dies auf Sonneneruptionen und -magnetismus, auf Vulkanaktivitäten, Änderungen der Neigung der Erdachse, Wasserdampf und Wolkenbildung, Methan, ozeanische Strömungen, kosmische Strahlungen etc. Diese Faktoren wirken auch heute noch in erratischer Weise teilweise gleichgerichtet, teilweise entgegengerichtet auf die Temperatur der Atmosphäre ein. Selbst wenn CO 2 , was unbewiesen ist, einen Einfluss auf die Temperatur hätte, würde dieser in der Wirkung all der anderen Faktoren untergehen.

Schwankungen auch des Anteils von natürlichem CO 2 in der Atmosphäre. Auch das weit überwiegende natürliche CO 2 hat in der Vergangenheit immer in erheblichem Umfang geschwankt. Was wir aber mit Sicherheit erreichen, ist über die Jahre ein volkswirtschaftlicher Schaden in Billionenhöhe, der Verlust der Sicherheit unserer Energieversorgung, die Grundlagen unserer Industrie und damit auch unseres Sozialsystems und die weitere Zerstörung unserer Landschaft. Im Übrigen würde bei dem von den Alarmisten unterstelltem Wirkungszusammenhang das Risiko bestehen, dass die durch CO 2 -Minderung bewirkte Abkühlung gerade dann wirksam wird, wenn die Natur wieder einmal auf Kühlung schaltet.

Dem darauf aufgebauten Geschäftsmodell im Energiebereich wurde zur Tarnung ein wissenschaftliches oder besser pseudowissenschaftliches Gewand umgehängt. Das begann mit dem Gründungsauftrag des IPCC, der einseitig, nicht ergebnisoffen und damit unwissenschaftlich war. Dort versuchte man, die Ergebnisse von Computer-Simulationen, die über zehn Jahre eben keine Erwärmung zeigten, in höchst unwissenschaftlicher Weise umzuinterpretieren, nämlich in dem Sinn, "dass nicht sein kann, was nicht sein darf".

Vandalismus und das Sichten von Artikeln. Richard Tol, Professor für die wirtschaftlichen Aspekte des Klimawandels der Freien Universität in Amsterdam, hat die Herkunft dieser Aussage gründlich untersucht und festgestellt, dass sie völlig aus der Luft gegriffen ist pulled from the thin air.

Im Übrigen kommt es überhaupt nicht darauf an, wieviele Wissenschaftler etwas für richtig oder falsch halten, entscheidend ist, was sich als zutreffend herausstellt - entweder als bewiesen oder als besonders plausibel belegt.

Im Verlauf dieses elementar unwissenschaftlichen Vorgehens ist es immer wieder zu erheblichen Protesten der vom IPCC beauftragten Wissenschaftler gekommen. Sie verwahrten sich dagegen, die Messdaten in gewünschter Weise zu manipulieren und kündigten die Zusammenarbeit mit dem IPCC wegen der an sie ergangenen Zumutungen unter Protest auf.

Um Aufmerksamkeit zu erregen, brauchen wir dramatische Statements und keine Zweifel am Gesagten. Jeder von uns Forschern muss entscheiden, wie weit er eher ehrlich oder eher effektiv sein will". Stattdessen wurde eine Wende in der Energiepolitik eingeleitet und beschleunigt fortgeführt. Besonders deutlich kommt dies in der Petition vom Im Gegenteil, es gibt viele klare und eindeutige Beweise, dass ein steigender atmosphärischer Kohlendioxidgehalt für die Umwelt sehr hilfreich ist, um Ernteerträge zu verbessern und andere Pflanzen besser wachsen zu lassen, die die Nahrungsgrundlage für alles Leben bilden.

Sie hat aber keinerlei politische Initiative ergriffen, ja, nicht einmal mit einer klärenden Stellungnahme darauf reagiert, sondern sich weggeduckt. Und dies geschah unter einer "Klimakanzlerin", die sich als promovierte Physikerin über wissenschaftliche Methodik und die physikalischen Wirkungen von Gasen doch hinreichend im Klaren sein sollte.

Bevölkerung , Umweltpolitik , Klimapolitik , Energiepolitik , Geldpolitik. Dezember nicht ratifiziert, Kanada hat seinen Ausstieg erklärt, andere Ländern, wie Neuseeland,. Russland und Japan, in dessen Stadt Kyoto einmal der Rahmen der unsinnigen CO 2 -Politik abgesteckt wurde, haben entschieden, von an nicht mehr teilzunehmen.

Zum Schluss waren nur noch die Verursacher von 13 Prozent der gesamten anthropogenen CO 2 -Emission zu Einschränkungen nach dem Kyoto-Protokoll bereit, so dass es wegen völliger Wirkungslosigkeit gerade dabei ist, sang- und klanglos auszulaufen.

Schon damals, als sich abzeichnete, dass sich für das Kyoto-Protokoll nie eine tragfähige Mehrheit finden würde und als Japan und Kanada die Mitwirkung aufkündigten, hätte doch auch Deutschland die CO 2 -Einsparung beenden und die massiven Eingriffe in die Energiewirtschaft einstellen müssen.

Die Voraussetzung für das Inkrafttreten wurde am 4. Jedes Mitglied muss lediglich einige gut klingende Erklärungen abgeben, aber sich keinerlei ernsthaften Beschränkungen unterwerfen. Jedes Mitglied kann auch wieder austreten, was gerade in Australien diskutiert wird. Deutschland betreibt den CO 2 -Ausstieg mit besonderem Eifer, um nicht zu sagen Selbstergriffenheit, ja geradezu mit Sendungsbewusstsein.

Das führt dazu, dass die Vertreter abweichender Meinungen gern als "Klimaleugner" diffamiert werden. Das ist schon deshalb absurd, weil sich das, was jedermann tagtäglich als existierendes Klima erlebt, gar nicht leugnen lässt. Es beeinträchtigt massiv die Automobilindustrie, die Energiewirtschaft, die mittelständische Wirtschaft und die Verbraucher, und es zerstört Natur und Landschaft. Ein solcher blinder Eifer ist aus den meisten anderen Ländern nicht bekannt.

Spanien und Tschechien investieren in alternativen Energien nicht mehr, und Schweden plant die Rückkehr zur Kernkraft. Andere Staaten werden sich wegen des CO 2 nicht einschränken lassen. Sie können dies unbedenklich tun in der Überzeugung, dass CO 2 nicht schädlich ist, sondern positive Wirkungen auf die Vegetation hat. Auch deshalb sind alle deutschen Bemühungen der CO 2 -Einsparung nutzlos und sinnlos. Das Klima kann man nicht schützen! Der Kohle-Boom der neuen Generation. Mit dem Ausstieg aus der Stromerzeugung mittels Kohle wollen die Altparteien ferner eine weitere Vernichtung von Betriebskapital im Milliardenbereich betreiben, weil Ihnen die Vernichtung moderner Kernkraftkapazitäten offenbar noch nicht genügt.

Es gibt keinen schlüssigen, wissenschaftlich anerkannten Beweis, dass CO 2 -Emissionen die Temperatur der Atmosphäre nennenswert beeinflussen. Den unbewiesenen Behauptungen IPPC-naher Wissenschaftler und Institute stehen konträre Erkenntnisse von mindestens ebenso vielen unabhängigen Wissenschaftlern und Nobelpreisträgern entgegen.

Das wird sich dann beschleunigen, wenn die CO 2 -Hysterie, die keinerlei reale Grundlage hat, wie z. B auch das Angstschüren vor dem "Waldsterben" und dem "Ozonloch", kaum noch jemanden interessiert. Denn so etwas nutzt sich ab, wenn die mit dem anthropogenen CO 2 behauptete Erwärmung auf sich warten lässt. Bei dem wissenschaftlichen Stand dieser Länder ist anzunehmen, dass sie CO 2 nicht für einen Schadstoff halten und überzeugt sind, auch keine Risiken für ihr Land, ihre Bevölkerung und ihre Zukunft einzugehen, wie von den Alarmisten im Hinblick auf CO 2 behauptet wird.

Mit dem weiteren Wirtschaftswachstum dieser Länder werden sich auch deren CO 2 -Emissionen weiter erhöhen. Der Klimaschutzplan ist von vornherein technisch undurchführbar und in der Sache sinnlos. Da wird die Sinnlosigkeit jeglicher deutscher Einsparungsbemühungen unmittelbar klar ersichtlich.

Unter diesen Umständen müssen die Bundesregierung, das Parlament und die Altparteien sofort radikal umschalten und zurückkehren zu einer rationalen Energiepolitik, um Deutschland vor weiteren schwerwiegenden Schäden zu bewahren. Spätestens im Februar , dem Zeitpunkt der Lindzen-Petition, hätte sie handeln müssen. Sie kann jetzt nur noch Schadensbegrenzung betreiben, muss also weiteren Schaden über den bisher bereits angerichteten hinaus umgehend beenden und weiteren unbedingt verhindern.

Sonst wäre ihr zu unterstellen, Deutschland nicht nur mit der Migrationspolitik und anderen Fehlentscheidungen, sondern auch mit ihrer Energiewende-Politik nachhaltig zu ruinieren. Nachhaltigkeit, die zu bekunden alle gern im Munde führen, muss anders aussehen. Noch allerdings unterstützen alle Bundestagsparteien die Klimaschutz- und Energiewendepolitik - nur eine nicht: Diesmal Al Gores Film, nach 10 Jahren noch immer abstrus falsch.

Antwort der Leser des Daily Caller. Um die globale Erwärmung zu stoppen, müssten die Menschen auf fossile Treibstoffe verzichten und im Grunde jeden Aspekt ihres Lebens verändern. Aber, sind die Warnungen von Gore, die im Jahr für viele alarmierend waren, wahr geworden? Einer der ersten grellen Behauptungen, ist die über den Kilimandscharo in Afrika. Gore behauptet, dass Afrikas höchster Gipfel im Laufe des Jahrzehnts schneefrei sein wird.

Gore zeigt Dias aus den er Jahren von Kilimanjaros Gipfel und den Gegensatz dazu, dass bis heute der Schnee verschwunden sein wird. Nun, es ist schon ein Jahrzehnt her und ja, es gibt immer noch das ganze Jahr Schnee auf dem Kilimanjaro. Gore erwähnte den [damals bereits] jährigen "Hiatus" in der Erwärmung nicht.

Gore behauptet auch, dass der Temperaturanstieg von der Zunahme der künstlichen Kohlendioxid-Emissionen "kontinuierlich intensiviert" werde. Er behauptet, dass Hitzewellen häufiger werden, wie die, die im Jahr Klingt schrecklich - bis man sich genau ansieht, wie sich die globale Temperatur entwickelt hat, nachdem Gores Film veröffentlicht wurde. Die globalen Temperaturen zeigten wenig bis keinen wärmenden Trend. Die Oberflächentemperaturdaten zeigen keine signifikante globale Erwärmung für einen Periode von etwa 15 Jahren, beginnend in den frühen er Jahren.

Gore prognostizierte auch, dass die Stürme häufiger und intensiver werden, wenn die von Menschen verursachten Emissionen die Ozeane erwärmten. Gores Film kam heraus, kurz nachdem Hurrikan Katrina die Golfküste verwüstete. Die Zerstörungen durch diesen Sturm zeigte der Film sehr ausführlich. Aber Gores Behauptung ist mehr Hype als eigentliche Wissenschaft, da die Stürme seit nicht mehr extrem ausgefallen sind.

Das IPCC fand auch "keine signifikanten beobachteten Trends in der globalen tropischen Wirbelsturmfrequenz im vergangenen Jahrhundert". Gore behauptete auch, dass die Arktis in den kommenden Jahrzehnten eisfrei sein könnte.

Er sagte "innerhalb der nächsten 50 bis 70 Jahre, könnte es ganz weg sein. Ohne arktisches Meereis wurden Eisbären und alle möglichen arktischen Tiere bedroht, warnte Gore und zeigte eine animierte Szene eines Eisbären, der ertrinkt.

Dies ist eigentlich eine von Gores vorsichtigeren Vorhersagen - er hat im Jahr falsch vorausgesagt, dass es bis keine Arktis mehr geben würde. Aber auch in diesem Fall liegt Gore wahrscheinlich wegen der geographischen Lage der Arktis falsch. Die Arktis ist fast vollständig von Land umgeben, so dass das dort entstehende Eis dazu neigt, dort zu bleiben. Die arktische Eisbedeckung ist in den letzten Jahrzehnten geschrumpft, aber es ist nicht wahrscheinlich, dass wir einen Sommer sehen werden, wo der Nordpol völlig eisfrei ist.

In dem Film, versiegt der Golfstrom und verursacht einen weitere Eiszeit. Der Golfstrom, sagen die Wissenschaftler, ist wichtig für die Regulierung des Klimas. Nun, Gore weist darauf hin, dass dies geschehen könnte, wenn Grönlands Eisschild schmilzt und mehr kaltes Wasser in den Nordatlantik strömt.

Gore sagte frisches, kaltes Wasser floss in den Nordatlantik und brachte den Golfstrom zum Versiegen, was Europa in eine weitere Eiszeit brachte.

Gore schlägt dann den Bogen zum Eis in Grönland, dessen Schmelze eine ähnliche Bedrohung darstellen könnte. Hockeystick-Emails offenbar kurz vor Veröffentlichung.

Aufgrund der geheimdienstähnlichen Decknamen von Autoren und Administratoren ist die Online-Enzyklopädie Wikipedia bei politisch sensiblen Themen im Prinzip unbrauchbar. Aktivisten färben Artikel ideologisch nach Gutdünken ein, wobei schwelende Interessenskonflikte unerkannt bleiben.

Oktober findet in vielen Städten der "Wikipedia vor Ort"-Tag statt. Werden die Administratoren Masken tragen, Stimmenverfälscher einsetzen? IPCC-Modelle sind alle super und alternativlos. Der Journalist Peter Hossli befragte den Forscher nun zu einigen aktuellen Entwicklungen, die sich auf den ersten - und leider auch zweiten - Blick nur schwer mit der langjährigen Klimakatastrophen-Theorie des IPCC in Einklang bringen lassen.

Das aufschlussreiche Interview wurde am Mai im Sonntagsblick veröffentlicht. Nicht in dieses Zukunftsbild passt die gegenwärtige Entwicklung der durchschnittlichen globalen Temperatur. Seit Beginn der 70er-Jahre ist es auf der Erde wärmer geworden, doch seit rund 15 Jahren ist kein Trend mehr feststellbar.

Noires comme le charbon, le gaz et le fioul. If we do not change course by , we could miss our chance to avoid the disastrous consequences of runaway climate change.

Das Eis hätte gemäss früherere Warnungen in der Arktis bereits seit Jahren verschwunden sei sollen. Voraussetzung sei allerdings die weltweite Halbierung des industriellen CO 2 -Ausstosses. Es ist nicht das erste Mal, dass mit dem Aufmarsch der apokalyptischen Reiter der Erderwärmung gedroht wird. Das Eis ist immer noch dort und mit ihm eine muntere Eisbärenpopulation.

Viele Menschen sind seither gekommen, jedoch keiner wegen eines plötzlich entfesselten Klimas. Es war kurz vor dem Klimagipfel in Kopenhagen, der übrigens bei Schnee und eisigen Temperaturen stattfand.

Nach den Voraussagen etlicher düsterer Klimaexperten hätte es schon damals keine weissen Winter mehr geben dürfen. Der Gipfel endete in Chaos und Streit, aber die Welt, wen wundert's, dreht sich bis heute ungerührt weiter.

Wer zu oft mit dem Schlimmsten droht, das dann doch nicht eintrifft, dem glaubt man nicht mehr. Um wieder Vertrauen herzustellen, sollten sich die Fehlprognostiker für ihre Irrtümer entschuldigen und offen darüber debattieren, was man noch nicht weiss.

Klima ist ein hochkomplexes, anarchisches System, das offensichtlich verlässliche Prognosen kaum zulässt und dessen Erforschung bei Weitem nicht abgeschlossen ist. Endzeit-Hysterie oder zynische Angstpolitik haben dabei nichts zu suchen. Koelle de Panne beim Weltklimarat: Human activities are estimated to have caused approximately 1.

Global warming is likely to reach 1. Glauben oder Vertrauen, aber keine Fakten, die normalerweise eine Hypothese bestätigen müssen. Dabei gibt es für die letzten Noch immer bewegt sich das Klima innerhalb der bekannten natürlichen Schwankungsbreite. Es ist kein Unterschied zu erkennen zwischen der heutigen Klimaentwicklung der letzten Jahre und den Was heuer an der Uni geschehen ist, steht für ein Phänomen, das in der westlichen Gesellschaft häufiger hervortritt:.

Falls die Briten Ende März ohne Abkommen die EU verlassen, dann sollen tags darauf zumindest die Flüge in die Schweiz normal starten können - und umgekehrt. Der Luftverkehr gehört zu den häufig genannten Risiken, falls kein Deal zustande kommt. Ohne hier auf die Details der Zeitdilatation und des Zwillingsparadoxons einzugehen, sei an dieser Stelle einfach die Tabelle aus Meyers Handbuch zitiert, bei der man davon ausgeht, dass die Hälfte der Strecke konstant mit der einfachen Erdbeschleunigung beschleunigt wird und auf der zweiten Hälfte der Strecke Umkehrpunkt das Raumschiff gewendet und mit dem gleichen Wert verzögert wird — dann herrschte an Bord stets einfache Erdgravitation:.

Das schaut ja ganz ermutigend aus: Doch dem liegt eine unrealistische Annahme zu Grunde: Chemischer Treibstoff ist dabei nicht sehr effizient. Um 1 kg Brennstoff überhaupt von der Erde in den Weltraum zu befördern, benötigt man jedoch 17,4 kWh, das entspricht einer Treibstoffmasse von 6,56 kg! Wasserstoff-Sauerstoff-Verbrennung ist ein wenig effizienter, aber nicht viel.

Wie dies funktioniert, zeigt die Raketengleichung von Ziolkowski. Entscheidend ist hierbei die Ausströmgeschwindigkeit: Dies schafft man mit einem Massenverhältnis von Dies gilt allerdings nur für eine einstufige Rakete. Bei einer mehrstufigen Rakete sind die oberen Stufen die Nutzlast der unteren, die alle bis auf die eigentliche Nutzlast unterwegs abgeworfen werden und somit zählt ihre Struktur nicht mehr zum letztlich verbliebenen Leergewicht.

Das Massenverhältnis der einzelnen Stufen multipliziert sich in diesem Fall, die Endgeschwindigkeiten addieren sich. Abgesehen davon, dass jede Stufe ihren eigenen Antrieb mitschleppen muss, hat dieses Prinzip aber auch seine theoretischen Grenzen, mehr als 4 Stufen bringen kaum noch Gewinn, die Endgeschwindigkeit wird weniger als verdoppelt.

In die Nähe der Lichtgeschwindigkeit kommt so auf keinen Fall. Chemische Antriebe Man müsste vielmehr die Ausströmgeschwindigkeit erhöhen. Bei chemischer Verbrennung hängt diese direkt mit der Temperatur der verbrannten Gase zusammen, die sich unter hohem Druck in Grenzen erhöhen lassen. In der Praxis verwendet man heute z. In Summe mit der Erdbahngeschwindigkeit bei einem Start in Richtung der Erdbewegung um die Sonne würde man mit diesem Wert die Fluchtgeschwindigkeit der Sonne zum Verlassen des Sonnensystems erreichen.

Bei dieser Geschwindigkeit dauerte es allerdings hunderttausende Jahre zu den nächsten Sternen. Kernfusion Welche Alternativen wären denkbar? Die elektrischen Ionenantriebe brauchen wir hier gar nicht zu betrachten, sie sind zwar effizienter, aber für die interstellare Raumfahrt bei weitem nicht genug. Für den Hin- und Rückflug ergäben sich somit kombinierte Hin- und Rückflugzeiten von. Wobei wir noch keinen Gedanken daran verschwendet haben, wie bewerkstelligt werden soll, dass die fusionierten Teilchen diese Energie überhaupt als Impuls in Schubrichtung erhalten, entsteht doch bei der Fusionsreaktion hauptsächlich Gammastrahlung, die in alle möglichen Richtungen abgegeben wird.

Zerstrahlung der Materie Die effizienteste denkbare Energiequelle wäre die Zerstrahlung von Antimaterie. Bei einem lichtschnellen Antriebsstrahl in Form der entstandenen Gamma-Photonen ändert sich die Raketengleichung wie folgt:.

Wenn wir eine kontinuierliche Beschleunigung von 1 G voraussetzen, dann würde der Treibstoff für 2,34 Jahre Bordzeit oder 5,03 Jahre Erdzeit reichen. Flöge die Rakete danach mit konstanter Geschwindigkeit weiter, dann verginge die Zeit an Bord um den Faktor 5,04 verlangsamt und es ergäben sich kombinierte Hin- und Rückflugzeiten von. Hinzu kommt, dass die Beschleunigung von 1 G auch irgendwie in Form eines entsprechenden Schubs erreicht werden muss. Ein Scheinwerfer mit 10 kW Leistung erzeugt z.

Diese Anforderungen an das Verhältnis Leistung zu Masse lassen sich prinzipiell nicht umgehen und werden wahrscheinlich niemals erfüllt werden können.

Ein weiteres Problem betrifft die Lagerung des Treibstoffs. Antimaterie besteht aus den Antiteilchen der normalen Materie und verhält sich isoliert im Prinzip genau so, wie diese. Es gibt also z.

Antiwasserstoff, bestehend aus einem negativ geladenen Antiproton im Kern umkreist von einem positiv geladenen Anti-Elektron Positron — ein paar Atome dieses Stoffs wurden bereits in Beschleunigern erzeugt; derzeit allerdings mit einer Rate, die Milliarden Jahre für ein einziges Gramm benötigen würde.

Materie und Antimaterie zerstrahlen jedoch bei jeglichem Kontakt sofort und unvermeidlich und somit ist Antimaterie in makroskopischer Menge der gefährlichste vorstellbare Stoff überhaupt. Wie oben gezeigt, entwickelt 1 Gramm dieses Stoffes bereits die Sprengkraft einer Atombombe. Eine denkbare Variante wäre das Einfrieren von Antiwasserstoff, der wie normaler Wasserstoff schwach diamagnetisch ist und somit von sehr starken Magnetfeldern schwebend gehalten werden könnte.

Aber selbst auf 1 K gekühlter Anti- Wasserstoff würde schwach sublimieren verdunsten und die neutralen Anti-Atome würden das Behältnis angreifen. Ein kurzfristiger Ausfall der Haltemagneten würde zur sofortigen Zerstörung des Raumschiffs führen, und das Risiko bestünde über eine Flugzeit von vielen Jahren.

Daneben besteht noch das Problem, dass das Weltall Staub und Mikrometeoriten enthält. Deswegen scheint mir die Wasserstofffusion, wie oben erwähnt, die einzig praktikable Möglichkeit für einen realistischen interstellaren Antrieb. Zuletzt noch ein Wort zu Wurmlöchern, Warpantrieben und dergleichen.

Science-Fiction-Autoren sind einfallsreich darin, sich Auswege zu überlegen, wie man sich diesen Problemen entziehen könnte.

In einigen Storys fliegt man einfach durch eine fünfte Dimension. Dem Leser sollte allerdings bewusst sein, dass es sich hierbei lediglich um Fiktion handelt. Am ehesten mit der Physik verträglich wären Wurmlöcher. Angesichts der Tatsache, dass es solche Materie wahrscheinlich gar nicht gibt, erscheinen die Probleme des Flugs mit Antimaterie-Zerstrahlung geradezu trivial.

Mit Warp-Antrieben sieht es nicht viel besser aus. Man mag argumentieren, dass unser Wissen über die Physik einfach noch zu begrenzt sei, aber dem ist entgegen zu halten, dass die Dinge, die wir z. Die interstellare Raumfahrt ist leider sehr viel schwieriger zu bewerkstelligen, als Science-Fiction-Filme uns weismachen wollen. Insofern wäre es auch für andere Wesen ausgesprochen schwierig, unseren Planeten zu erreichen, wobei mir die Lichtjahre Abstand ohnehin viel zu optimistisch erscheinen.

Sie wäre uns weit überlegen und würden sich nicht vor uns verstecken müssen. Eine Rückkehr oder ein Flug zu einem anderen bewohnbaren Planeten wäre viel zu aufwändig. Sie kämen gezielt zu uns, und sie kämen, um zu bleiben.

Wenn ihr auch Lust habt, euer Blog euren Podcast, euer Videoblog, etc hier vorzustellen oder einfach nur mal einen Artikel Die Zeiten sind natürlich wirklich erschreckend lang. Für Roboterdrohnen ist das aber kein Problem. Und solche Drohnen könnten ja auch eingefrorene Passagiere dabei haben. Oder die Aliens haben nicht nur eine tolle Raumfahrttechnik sondern auch die Probleme des Alterns längst gelöst und sterben einfach nicht mehr an Altersschwäche.

Es gibt genug Möglichkeiten, auch im Rahmen bekannter Physik. Danke für den schönen Überblick über den Stand der Dinge, an dem sich nicht mehr so viel ändern wird, wie die Träumer gerne hätten. Natürlich gehe auch ich davon aus, dass interstellare Kolonisation ziemlich sicher ausgeschlossen werden kann — allein schon weil das Universum, das entstünde, wenn viele Zivilisationen existierten, die allesamt im interstellare Kolonisation betrieben, nicht mit unseren Beobachtungen verträglich wäre.

Aber halt, wie steht es um nomadische Zivilisationen, die ihre Heimatwelt gegen hoch entwickelte Habitate so hoch entwickelt, dass sie praktischer und komfortabler als Planeten sind und entsprechen bevorzugt werden eingetauscht haben, auf denen sie sich von Stern zu Stern treiben lassen?

Und es wird noch gewagter, wenn man einen Mechanismus einführt, der verhindert, dass eine solche Zivilisation jemals wieder auf Planeten zurück kehrt um der Beobachtung gerecht zu werden, dass interstellare Kolonisation offenbar nicht statt findet. Mir fehlt leider das physikalische und mathematische Detailwissen, um dieses Szenario durchzuspielen. Denn alles andere ist ja schon praktisch Irrelevant. Was bringt es denn praktisch, wenn Astronauten z.

Das mag als Platitüde stimmen — aber in dem schönen Beitrag werden ja nur augenfällige Heruasforderungen aufgezählt. Es gibt aber eine Reihe von nebensächlichen Dingen, die in Summe eine interstellare Raumfahrt einfach unmöglich machen — auch für Aliens… Beispiele kann man bei jedem Formel1-Rennen finden! Das sind offensichtliche Ausfälle… was ist mit den abgefahrenen Reifen oder dem ausfall des Scheibenwischers.

Schwächelt der Fahrer oder das Team? Wo bekomme ich technische Hilfe? Was passiert mit Nahrung und Luft? Notdurft verschwendet Ressourcen…aber was ist wenn Recycling ausfällt? Flüge von A nach B sind auch eher selten — d. Ist was für Kinder und Gläubige — aber nichts zum forschen oder entdecken ach ja: Independence Day als Film ist klasse… aber das Aliens mit einem irdischen Virus….

Vorallem Antimaterie war mir neu. Für alle die es ebenfalls nicht kennen, habs mal gegoogelt: Ein schöner Überblicksartikel, mal ganz ohne den bei diesem Thema häufig angetroffenen überschwänglichem Optimismus. Dein Standpunkt zu Science-Fiction kam ein bisschen als kritisch beäugend bei mir an. Wenn ich Fantasy lese, begegbe ich mich hinterher auch nicht auf die Suche nach Zauberern. Was ja ok ist. Das ist nicht realer als Fanatsy-Romane, die aber durchaus unterhaltsam sein können. Es gibt aber genug Leute sieht man ja auch oben in den Kommentaren , die daran glauben, dass es vielleicht doch eine höhere Dimension gibt, durch die man sich bewegen kann.

Der Punkt ist, dafür gibt es keinerlei Hinweis. Deswegen gibt es derzeit keinen fundierten Grund dafür, warum sich Einstein einfach aushebeln lassen sollte. Ok Leute, wir möchten gerne glauben, dass Zivilisationen keine und Ausnahme sind, sondern noch viele andere Zivilisationen existieren, nicht wahr? Und wenn heute viele Zivilisationen existieren, dann haben auch in der Vergangenheit, vielleicht in den letzten acht Milliarden Jahren, viele Zivilisationen existiert.

Wir möchten auch gerne glauben, dass interstellare Reisen nicht nur möglich, sondern auch so einfach sind, dass wir bequem Urlaub auf Risa machen und im Sternbild Schütze nachfragen können, wer das Wow! Aber was erhalten wir, wenn wir beides, eine Vielzahl von Zivilisationen und und interstellare Reisen zu fernen Welten, miteinander verbinden? Die Erde wäre kolonisiert worden, sobald sie zum ersten Mal günstige Bedingungen geboten hat, und uns würde es nicht geben. An der Stelle ist wichtig zu bedenken, dass interstellare Kolonisation kein Prozess ist, der zentral gesteuert wird und beendet werden kann, in dem man das zentrale steuernde Element ausschaltet.

Er ähnelt eher der Ausbreitung des Lebens, das ebenfalls jeden Lebensraum besetzt, weil sich jeder einzelne Spezies anpassen kann. Natürlich können einzelne Zivilisationen wieder verschwinden, sei es durch Kriege, sei es durch Katastrophen. Auch auf der Erde. Aber Kolonien anderer Zivilisationen würden umgehend ihren Platz einnehmen, die unweigerlich zu selbstbestimmten Zivilisationen werden, die irgendwann danach streben, den nächsten Schritt zu den Sternen zu gehen.

Für mich lässt dies nur den Schluss zu, dass eines der gewünschten Szenarien nicht zutreffen kann: Entweder gibt es keine anderen Zivilisationen und hat es vor allem nie gegeben, oder interstellare Reisen und interstellare Kolonisation sind nicht in der Weise möglich, wie wir es gerne hätten.

Vielen Dank, Alderamin, für diesen ausführlichen wenngleich sehr ernüchternden Artikel. So erkenne auch ich als Nicht-Mathematiker, dass nach heutigem Wissens- und Technikstand wir so weit von interstellaren Reisen entfernt sind wie die Ameisen von einem ordentlichen Hügel auf dem Mond… Wirklich schade. Bleibt nur die Hoffnung auf Hintertürchen durch bislang nicht gänzlich entdeckte, erforschte, verstandene Effekte.

Vielleicht sind wir selbst solch verselbstständigte Siedler? Das Fermi-Paradoxon sagt eigentlich schon alles zu diesem Thema.

Aber wie dem auch sei, man sollte sich von dem Gedanken lösen, dass jemals Lebewesen aus Fleisch und Blut durch den Weltraum reisen. Das wird wenn überhaupt nur intelligenten Kleinstmaschinen Von-Neumann-Sonden gelingen. Noch ein Gedanke kam in mir auf, der mich im Zusammenhang mit eintreffenden Aliens bewegt: Wir Menschen kämen nicht umhin, unser Weltbild gründlich zu überdenken!

Von dem her wäre wenigstens so ein kleiner Fingerzeig: Dann müsste Leben was sensationelles sein. Ist es aber nicht. Folgt man den Berichte über jüngere Untersuchungen zu Thema Enstehung des Lebens, kann man zum Schluss kommen, dass es sich überall entwickelt, wo chemische und physikalische Bedingungen dafür vorhanden sind. Wenn der Prozess einmal in Gang gekommen ist, wird er sich überall ähnlich entwickeln, wie auf unserem kreisenden Gesteinsbrocken, weil die Grundbausteine Elemente überall die gleichen sind.

Irgendwann werden wir Leben auf fernen Planeten messen können. Dafür sind wir wirklich zu klein und auch zu unbedeutend. Deine Idee ist trotzdem interessant: Das ist aber wohl eher etwas für einen Science Fiction-Roman und ändert auch nichts an den eigentlichen Fragestellungen.

Eine Zivilisation hat vielleicht Glück und findet zwei, drei Welten, die sich erreichen kann. Interstellare Reisen und interstellare Kolonisation wären demnach nicht grundsätzlich ausgeschlossen, aber auf einen derartig kleinen Radius beschränkt, dass nicht alle Welten von einer Ur-Zivilisation ausgehend erreicht werden können. In unserer Galaxie sind aber 70 Prozent aller Sterne rote Zwerge und für komplexes Leben eher schlecht bis gar nicht geeignet. Haben wir etwa Pech mit unserer Galaxie?

Leben wir vielleicht gar in einer Galaxie, die Leben nicht einmal besonders begünstigt? Und wie stünden unsere Chancen, fremde Welten und Zivilisationen zu entdecken, in der die Anzahl der gelben Zwerge mit den Mengenverhältnissen im gesamten Universum deckt?

Unter der Annahme, dass es möglich sein sollte, eine Station zu bauen, die selbstversorgend existieren kann — ergo Nahrung, Wasser, Energie und Sauerstoffproduktion möglich… Davon wage ich mich jedenfalls eher zu träumen als von der interstellaren Reise. Die meisten Menschen gehen bereits davon aus, dass wir nicht alleine sind. Aldemarin hat diesen Blog geschrieben, weil es so viele Menschen gibt, die total gehyped sind von dieser Ideen und den Entdeckungen der letzten Jahre und Jahrzehnte.

Und die Weltreligionen haben sich damit auch schon lange auseinander gesetzt. Wenn es existiert, ist es auch Teil der Schöpfung Gottes. Was stellen wir auf einem Planeten an, der für uns lebensfeinlich ist? Solche Überlegungen sind immer so antropozentrisch: Immer sind sie sterblich, und zwar mit einer kurzen menschlichen Lebensdauer. Und obwohl man sieht, dass der Fortschritt in der Vergangenheit exponenziell abgelaufen ist, nimmt man den Fortschritt in der Zunkunft als linear an.

Es ist schon wahr, sterbliche Organisme können keine interstellare Raumfahrt betreiben. Bakterien können keine Musik komponieren, stimmt auch. Nee, das stimmt so nicht, die Zusammensetzung der Sterne ist bei uns nicht viel anders als anderswo.

Nun ja, vor einigen hundert Jahren war die Erde ja noch ne Scheibe und wenn wir nicht völlig verblöden oder uns selbst wegbomben, sollte ja mal wieder einer oder gern auch mehrere auf bahnbrechende Ideen kommen und es vielleicht doch den klaren physikalischen und zeitlichen Grenzen trotzend, erst in Theorie und in der Folge vielleicht praktisch möglich machen, zu den anderen Sternen zu reisen.

Vorerst ist es ja schon einmal cool unser eigenes Sonnensystem zu erkunden und damit unserer Erde und das Leben besser zu verstehen. Das ist schon was.

Ich wäre froh, wenn ich in meiner Lebensspanne positiv geschätzt noch Jahre einen bemannten Marsflug mitverfolgen dürfte. Danke für den schönen Beitrag. Sowas oder sowas ähnliches hört man immer wieder. Es wird aber dadurch nicht besser. Egal wie man es dreht und wendet, das Universum hat hier eine klare Grenze gezogen. Da ging es um fehlendes Wissen. Aber hier ist es eine prinzipielle Grenze, über die wir nicht drüber kommen. Als Idee könnte wenn überhaupt eine indirekt Besiedlung erfolgen.

Wobei dann die Frage bleibt, ob man einen anderen Planeten wirklich mit genveränderten Einzellern infizieren sollte…. Dann ist es eben wie mit Urlaub den man sich nicht leisten kann… Balkon, Garten und der Park um die Ecke müssen dann eben reichen. Umso wichtiger ist es dann den Balkon, den Garten und den Park nicht kaputtzumachen und was den Park betrifft, auch Ecken zu entdecken, wo man noch nicht langgejoggt ist.

Wie auch immer, ich respektiere diese Grenze, obwohl das ihr wahrscheinlich total schnuppe ist. Verblüffend, dass dieses Wort für viele Leute bereits die Möglichkeit interstellarer Reisen impliziert. Wie kommt man eigentlich zu der Aussage, dass die Entstehung von Leben nichts Sensationelles ist? Als der kritischste Schritt wird allgemein der Schritt von unbelebter zu belebter Materie angenommen, von den weiteren Schritten, die für intelligentes zu interstellarer Kommunikation fähiges Leben erforderlich sind, gar nicht zu sprechen.

Das ist sehr wahrscheinlich absolut sensationell und möglicherweise tatsächlich so selten, dass es eines ganzen Universums bedurfte, um zumindest einmal dieses Wunder hervorzubringen. Aktuell gibt es nicht den geringsten Hinweis dafür, dass dieses Wunder irgendwo noch einmal stattgefunden hat. Vielen Dank auch von mir für diesen sehr interessanten Artikel! Um die enormen Entfernungen im Weltraum und unsere derzeitigen technischen Möglichkeiten zu verdeutlichen, ist auch ein Blick auf Voyager 1, die am weitesten von der Erde entfernte Raumsonde, ganz interessant.

Die aktuelle Entfernung beträgt etwa 18 Milliarden Kilometer, das entspricht ca. Also 35 Jahre Flugzeit für 16,6 Lichtstunden Entfernung! Und wann kommt sie beim nächsten Stern an? Die bemannte Raumfahrt hat es gerade mal bis zum Mond geschafft, der ungefähr eine Lichtsekunde entfernt ist…. Besonders, wenn der Tentakelträger sich die Erde zum Lebensraum nehmen möchte, was nach der langen dunklen Reise nur zu verständlich wäre… Da wäre das Eso-Weltbild der weise-lehrenden Magneto-Aliens von Krypton schnell über den Haufen geworfen.

Doch hätte ich nichts gegen lehrende Unterweisung von Wesen, die bereits imstande sind, Lichtjahre vernünftig zu überbrücken. Und bisher kann ich nur das Wunder erkennen, keine vernünftige Erklärung, keine Möglichkeit der Nachahmung. Nun, weil es eben nichts sensationelles ist, erst recht kein Wunder was auch immer das ist. Kritisch ist an den Schritten nichts, sofern die richtigen Zutaten und v. Anderes intelligentes Leben bisher nicht gefunden haben und vielleicht auch nie zu finden, liegt schlicht an den enormen Entfernungen und den daraus abgeleiteten extremen Zeiträumen, welche erforderlich wären.

Du meinst, es ist nicht Sensationelles weil es eben nichts Sensationelles ist. Es kommt darauf an, wie du es betrachtest. Nachdem die Wissenschaft noch keine Erklärung für die Entstehung von Leben hat, trifft also diese Definition immer noch zu.

Sieht man ein Wunder als das an, was es etwa Jules aus Pulp Fiction tut, kann man geteilter Meinung sein.

Du musst schon schreiben was genau man nach deiner Vorstellung nicht erklären kann? Dann kann ich da drauf eingehen und dann wirds auch klarer weshalb es eben nicht sensationell ist.

Die Entstehung eines Lebewesens, wie der Mensch es ist, entspricht aber möglicherweise der einzig richtigen Zahlenfolge aus einem Glücksspiel des Universums mit extrem hoher Unwahrscheinlichkeit, jemals zu gewinnen. Jedenfalls wissen wir bislang nur von einem richtigen Tipp. Wir haben ja auch bisher nicht nach anderen Erden und Zivilisationen gesucht.

Daher können wir auch nur den einen richtigen Tipp kennen. Solange wir nicht nachschauen, ob es nicht noch weitere Erden gibt, können wir keine vernünftige Aussage über die Verteilung und Wahrscheinlichkeit von Leben im Universum machen. Bei aller Begeisterung für die Wissenschaft und deren Methodik. Würde es nicht auch passieren, dass wenn man das Raumschiff auf fast Lichtgeschwindigkeit beschleunigt, sich alles Licht, welches einem entgegen kommt, sofort ins blaue verschiebt und man dadurch mit ziemlich harter und ungesunder Strahlung beschossen wird?

Man braucht einen Replikator, den Rest erledigt dann die Evolution. Ein Replikator ist ein Molekül, das in einem oder mehreren Schritten eine identische Kopie seiner selbst aus Stoffen in seiner Umgebung fertigen kann. Wenn so ein Replikator entstanden ist, wird er sich exponentiell vervielfältigen, alle verfügbaren von ihm benötigten Rohstoffe verbrauchen und so dann in Konkurrenz mit anderen Kopien seiner selbst treten.

Dieser Konkurrenzdruck, verbunden mit zufälligen Mutationen, wird dafür sorgen, dass der Replikator eine immer perfektere Kopiermaschine wird, die z. Und so führt der Weg zu immer perfekteren Lebensformen. Das bisher ungelöste Problem ist: Da seine Nachkommen viel besser ans Überleben angepasst sind als er selbst es war, werden wir ihn heute nicht mehr finden.

Das ist das eigentliche Problem. Das mag korrekt sein. Der Schritt zum Vielzeller hat lange gedauert, der Schritt zu intelligentem Leben ebenfalls, aber das ist bisher alles, was wir darüber sagen können. Mich würde es z. Die Chancen stehen aber nicht schlecht, dass die Biochemie das Rätsel der Entstehung des Lebens in meiner Lebenszeit noch lösen wird, so wie ich schon die Erklärung des Aussterbens der Dinosaurier und den Nachweis von Exoplaneten miterleben dürfte. Man kann sich dem Thema auch aus der anderen Richtung nähern.

Alderamin kommt in seinem Artikel zu folgenden Zahlen: Das wären dann immer noch 3 Milliarden allein in unserer Galaxie. Und selbst wenn nur auf jeden Nun gibt es aber nicht nur unsere Galaxie, sondern geschätzte weitere Milliarden Galaxien mit Milliarden von Sternen im für uns sichtbaren Teil des Universums. Da hinkt der Vergleich mit dem Lottoschein sowieso. Vor diesem Hintergrund erscheint es doch sehr unwahrscheinlich, dass nur hier auf der Erde Leben entstanden sein soll.

Das Weltall ist riesig! Offenbar hat es niemand in den vergangenen Jahrmilliarden geschafft, ein Zeichen seiner Existenz für den Rest des Universums zu hinterlassen. Ich glaube nicht, dass der Mensch in seiner Entwicklung viele Jahre von der der technischen Möglichkeit, ein solches Zeichen setzen zu können, das weithin sichtbar wäre und sehr lange währen würde, entfernt ist. Science Fiction muss nicht unbedingt immer Fantasy mit Technikkulisse sein.

Blauverschiebung ja, aber nur um den Lorentzfaktor, der auch die Zeitdilatation bestimmt: Einige Teilchen der kosmischen Strahlung sind hingegen so energiereich, dass sie auch im Stillstand gefährlich sind und ohnehin abgeschirmt werden müssten.

Deren Dosis würde einerseits erhöht, nach Bordzeit gemessen aber über einen kürzeren Zeitraum aufgenommen, wobei dies die höhere Dosis sicherlich nicht komplett kompensieren kann.

Die Abschirmung sollte also die höhere Dosis mit berücksichtigen. Wie hoch die Wahrscheinlichkeit auch immer ist, die indirekten Beweise kein Zeichen, kein Signal, nichts deuten jedenfalls darauf hin, dass wir zumindest in unserer Galaxie allein sind, was Lebensformen mit vergleichbarer Intelligenz betrifft. Diese Schussfolgerung kann man doch gar nicht ziehen. Theoretisch könnten auf Millionen von Planeten in unserer Galaxie Lebensformen mit vergleichbarer Intelligenz existieren und wir können sie einfach aufgrund der astronomischen Entfernungen und den begrenzten Mitteln, die wir zur Verfügung haben, nicht entdecken.

Da gehen verschiedene Faktoren für die Häufigkeit geeigneter Sterntypen, vorhandener Planeten, Entstehung von Leben etc. Wenn Zivilisationen 10 mal länger leben, gibt es auch zu einer bestimmten Zeit bei gleicher Entstehungshäufigkeit 10 mal mehr davon. Aus der Häufigkeit pro x Sterne und der Dichte der Sterne in der Sonnenumgebung folgt dann der mittlere Radius zur nächsten Intelligenz. Thanus Dass es kein Zeichen, kein Signal gibt, stimmt nicht. Wir selbst sind ein Signal, dass es Leben gibt.

Auf der Erde hats etwa 4,5 Mrd. Jahre gedauert, bis sich vor nicht mal 1 Mio. Die Stoffe und Bedingungen dafür haben sich in den 8,5 Mrd. Die Ausbreitung von Signalen ist an die Lichtgeschwindigkeit gebunden. Thanus Worüber reden wir hier? Die Entstehung von Leben oder die Existenz von Zivilisationen.

Wir können zwar tief ins Universum blicken, aber bisher konnten wir nicht einmal terrestrische Planeten in der habitablen Zone gelber Zwerge entdecken, geschweige denn derartige Planeten auf Leben zu untersuchen. Mit Kepler entdecken wir nun vielleicht die ersten Planeten, die wirklich erdähnlich sein könnten, und mit kommenden Missionen können wir vielleicht in den nächsten zwei, drei Jahrzehnten heraus finden, ob und wie viele dieser Welten Leben beherbergen.

Erst wenn wir das getan haben werden, können wir vernünftige Annahme über die Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit von Leben im Universum machen. Eine Zivilisation zu entdecken ist hingegen nochmal eine ganze andere Herausforderung, die wir nicht einmal im kommenden Jahrhundert werden werden stemmen können.

Und selbst wenn es viele Zivilisationen gibt und geben kann, so ist die Wahrscheinlichkeit extrem gering, dass ausgerechnet jetzt, in dem kurzen kosmologischen Zeitfenster, in dem Zivilisationen wie die Unsrige existieren, eine Zivilisation in dem lächerlich kleinen Lichtkegel existiert, in dem wir in absehbarer Zeit werden vernünftige Beobachtungen anstellen können.

Bisher können wir nur sagen, dass andere Zivilisation offenbar nicht direkt vor unseren Teleskopen herum turnen und keine Kolonisation betreiben.

Um es einem stark vereinfachten Beispiel zu erklären: Wenn ich eine kleine Menge Zucker in einem Glas Wasser gebe, dann wird sich der Zucker unter geeigneten Bedingungen unweigerlich auflösen. Ich werde — unter geeigneten Bedingungen — niemals beobachten, dass sich der Zucker nicht auflöst. Du hast eine falsche Vorstellung davon, wie Leben entsteht. Es ist uns bislang nicht möglich, diesen Vorgang zu wiederholen. Sie hätte uns längst entdeckt und damit wir sie.

Es könnte sogar sein, dass es vorher schon entstanden war, durch das Bombardement ausgelöscht wurde und neu entstand, aber das lässt sich nicht mehr nachweisen.

Dass es danach fast 3,5 Milliarden Jahre sehr primitv blieb bis zur kambrischen Explosion spricht dafür, das höheres tierisches und pflanzliches Leben viel schwieriger entsteht. Und nur eine Spezies hat es bei uns bis zur Intelligenz gebracht, die in der Lage ist, über sich selbst nachzudenken und sich in Schrift und Sprache mitzuteilen.

Hier hatte ich schon einmal darüber spekuliert, warum dies ein relativ unwahrscheinlicher Schritt gewesen sein könnte. Klingt deine Argumentation vielleicht in etwa wie folgt: Wer kann also wissen, was Zivilisationen können, die uns Jahrmillionen voraus sind? Die können ohne Weiteres den Warp-Antrieb erfunden haben und müssten uns besuchen können. In dem Fall wüssten sie von uns wir von Ihnen! Es ist so schwer für uns, andere Zivilisationen zu entdecken, weil wir noch lange nicht in der Lage sind, die Phänomene, die Zivilisationen verursachen, zu beobachten.

Und warum sollten wir von anderen Zivilisationen wissen, sobald sie von uns wissen? Schicken die uns ein Überlicht-Telegramm, sobald sie uns in einem Teleskop erspäht haben? Es geht weniger um Kontaktaufnahme eine vernünftige Kommunikation wird vermutlich sowieso aufgrund der maximal möglichen Übertragungsgeschwindigkeit nie möglich sein sondern um das Aufspüren von Spuren, die vergangene Hochzivilisationen hinterlassen haben könnten.

Wir haben noch keine derartigen Spuren entdeckt. Wie gesagt, die Entstehung von Leben kann nach wie vor als Wunder betrachtet werden, da es keine Eklärung dafür gibt und keinen Hinweis, dass es irgendwo sonst noch entstanden wäre. Die Entdeckung von Lebensspuren auf dem Mars etwa würde uns weiter bringen. Wie kommst du darauf, dass sie uns längst entdeckt hätte und damit wir sie? Und bei geschätzten Milliarden Sternen ist es schon etwas schwierig, ausgerechnet unseren kleinen blauen Planeten zu finden.

Wie riesig und unüberwindlich die zu überbrückenden Entfernungen sind, wurde doch hier in dem Artikel sehr anschaulich beschrieben.

Übrigens kann man auch über Dinge staunen, die man erklären kann. Ich finde es noch viel wunderbarer, wenn man versteht , warum etwas so ist, wie es ist.

Und was die Entstehung des Lebens angeht, haben die Wissenschaftler schon einige sehr gut und konkrete — und wunderbare! Allerdings halte ich es nicht für so unwahrscheinlich, dass ein Lebensraum, in dem Primaten leben, versteppt und so der aufrechte Gang zu einer naheliegenden Anpassung wird. Es klingt natürlich dramatisch, wenn ein solcher Vorgang durch eine Gebirgsauffaltung ausgelöst wird, aber welche anderen Faktoren können eine ähnliche Entwicklung auslösen?

Da gibt es doch sicherlich einige. Unzweifelhaft ist aber natürlich auch, dass die Entwicklung einer zivilisationsbildenden Intelligenz wahrscheinlich sehr lange dauert. Viel Zeit, in der vieles schief gehen kann. Ich habe ein grundsätzliches Problem mit dieser Einschätzung. Es gibt noch so viele unbekannte und unzureichend erforschte Phänomene daraus z.

Aber Wissen wandelt sich auch gelegentlich und die Entwicklung der gesamten Zukunft vorherzusagen, halte ich dann doch für arg spekulativ. Am Fermi-Paradoxon würde ich mich nicht zu sehr festklammern. Denn auch dafür gibt es einige plausible Gegenargumente.

Die aufzuzählen, würde allerdings den Kommentar um einiges aufblähen. Damit will ich auf keinen Fall aussagen, dass interstellare Reisen ein Klacks wären und wir schon Jahren mit dem Finger schnippend durch die Galaxie reisen werden.

Aber das andere Extrem kann ich zumindest gegenwärtig genauso wenig akzeptieren. Thanus Welche Spuren sollen diese Hochzivilisationen denn hinterlassen haben? Wenn interstellare Kolonisation prinzipiell unmöglich ist, werden sie keine Spuren hinterlassen haben, die wir in absehbarer Zeit werden entdecken können. Wie gesagt, die Entstehung von Leben kann nach wie vor als Wunder betrachtet werden, da es keine Eklärung dafür gibt und keinen Hinweis,.

Tatsächlich haben wir Hinweise, dass in der Atmosphäre der Venus und auf dem Titan leben existiert. Nicht was ich mir nicht erkären kann, sondern was sich die Menschheit noch nicht erkären kann, ist per definitionem ein Wunder. Welchen Hinweis eine Hochzivilisation hinterlassen könnte?

Na ja, für genau diesen Weg muss man muss aber zuerst auch einmal so etwas wie Primaten und Bäume haben. Das Leben wird auf anderen Welten vermutlich einen ganz anderen Verlauf nehmen. Es muss aber auch sicher nicht exakt genau so ablaufen, wie beim Menschen, um Intelligenz hervorzubringen. Wichtig ist lediglich, dass es bei uns vermutlich besondere Umstände waren, die die Entwicklung des Hirns anstelle von schnelleren Beinen oder schärferen Klauen förderten, die viele andere Lebewesen haben.

Umstände, die eben nicht auf jeder Welt mit Flora und Fauna auftreten müssen. Oder nicht so schnell. Rettet Schlauerwerden notwendigerweise ein Wesen, das sich plötzlich in einer für es eigentlich ungeeigneten Umgebung wiederfindet, in der es kaum eine Chance hat, sich seiner Verfolger zu erwehren? Wie viel öfter passiert es, dass solche Wesen einfach mit ihrer Umgebung aussterben? Das war ein feiner Grat, der da von unseren Vorfahren beschritten werden musste.

Ein wenig wehrloser, und sie wären ausgestorben. Ein wenig wehrhafter, und sie wären wohlmöglich Raub- oder Fluchttiere ohne Intelligenz geworden. Sie wurden relativ wehrlose intelligente Omnivoren, die ihre körperlichen Mängel durch Werkzeuggebrauch und Gemeinschaft ausglichen, beides Eigenschaften, die die Intelligenz förderten und eine gewisse Grundintelligenz zu Beginn voraussetzten.

Thanus Die Argumentationskette des Fermi-Paradoxons ist nicht zwingend. Es wurden schon genug Gegenargumente genannt. Deshalb ist die Schlussfolgerung, die du weiter oben gezogen hast, dass wir in unserer Galaxie die einzigen intelligenten Lebewesen sein müssen, so nicht richtig.

Nur weil wir bisher noch nicht in der Lage waren, es zu finden, kann man nicht den Schluss ziehen, dass es nicht da ist. Ich bin mir auch nicht sicher, ob das für den Aspekt der Lebensentstehung so angeraten scheint — dafür liegt noch?

Und noch mal Alderamin: Natürlich kann man glauben, dass es viele Hochzivilisationen in unserer Galaxie gibt. Ich glaube aber, dass das Gegenteil naheliegender ist, weil mir die Gründe dafür plausibler erscheinen.

Es wäre ein Wunder, wenn wir heraus fänden, dass die Elemente des Universum kein Leben hervor bringen können — und wir trotzdem existieren. Das ist aber nicht der Fall. Für uns ist das Leben nur ein Phänomen, dessen Entstehung wir nicht erklären können. Es gibt vieles, deutlich weniger spektakulärere Phänomene, die wir nicht erklären können. Sind das auch alles Wunder?

Das wir derartige Phänomene nicht beobachten, bedeutet nicht, das keine anderen Zivilisationen existieren oder existiert haben. Es bedeutet nur, dass keine Zivilisation derartige Gebilde konstruiert — weil es wahrscheinlich schlichtweg unmöglich ist, derartige Gebilde zu konstruieren, egal wie alt und weit entwickelt eine Zivilisation ist.

Was ist belebte Materie? Es gibt nur eine Materie, die ist weder belebt noch unbelebt sondern einfach Materie. Ein Kohlenstoffatom eines Lebewesens unterscheidet sich in nichts von einem in einem Carbonatgestein.

Also, was meinst du mit belebter Materie? Fangen wir mit Zelle an. Organische Moleküle, abgeschlossene Kompartimente Micellen , Replikation … und los gehts.

Was soll an den Schritten denn kritisch sein? Ich kenne keinen Evolutions-Biologen, der sowas äussert. Welchen Vorgang hättest du denn gerne wiederholt? Welches Zeichen sollte denn Millionen Jahre halten? Lange lag-Phase des Lebens: Kambrische Explosion zeigt ja eben wie einfach es ist, wenn die Bedingungen erst mal eingestellt sind.

Alderamin hat sich solche Mühe gegeben zu zeigen, weshalb das FP inzwischen, sagen wir, reichlich überholt erscheint. Ich hoffe jemand kann mir noch bei meinem Logik Problem helfen das ich seit letztem Jahr aus dem Physik Unterricht habe. Folgendes… Ich bin der Meinung das es nicht möglich ist ein Space Shuttle von der Erde zu starten zu einem Klon der Erde zu fliegen und von dort aus wieder zurück zur Ursprungs Erde ohne zu tanken.

Irgendwie bin ich da etwas durcheinander weil ich immer denke z. Würde mich wirklich freuen wenn ich meinen Logik Fehler mal ausmerzen könnte. Falls das im oberen Artikel beschrieben wurde, tut es mir leid. Ich habs nicht verstanden. Aber wie wahrscheinlich ist das?